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Dark Chocolate Chunk Cookies

Hier kommt die Schokoladensünde pur: extrem schokoladig mit massig knackigen Schokostückchen im Teig, dunkel durch eine kräftige Portion Kakao, knusprig, einfach lecker. Aussen crsipy, innen "chewy" - perfekt.


Das Rezept habe ich, wie schon so viele, von Dan Lepard aus seinem Buch "Short & Sweet" geklaut und nehme es sofort in die Liste der besten Schokocookies, die es gibt auf (jedenfalls derjenigen, die ich probiert habe).
Aber seine Schokodosis war mir doch zu heftig. Ich habe "nur" 200 g Schokostückchen statt der vorgeschlagenen 300 g genommen (schließlich wollten wir Keks mit Schokolade und  nicht Schokolade mit Keks).

Deshalb schreibe ich heute auch nicht lang rum sondern nur noch das:

AB AN DIE SCHÜSSELN! SOFORT LOSBACKEN! ABER EIN BISSCHEN PLÖTZLICH!!!!

Dann macht ihr nämlich das, was ich jetzt schon wieder mache, nämlich:


Dark Chocolate Chunk Cookies

125 g weiche Butter
175 brauner Zucker
25 g normaler Zucker
1/2 TL gemahlene Vanille
1 Ei
175 g Mehl
25 g Kakaopulver
1 TL Natron
200 g dunkle Schokolade (bei mir 70% Kakaogehalt), in Stückchen geschnitten
 
 

Backofen auf 170°C vorheizen. Butter mit beiden Zuckerarten und der Vanille schaumig schlagen.
Ei unterrühren.
 
Mehl mit Kakao und Natron mischen und zusammen mit den Schokostückchen ebenfalls unterrühren.
 
Mit einem EL kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und nur solange backen, bis sie aufgegangen sind und sich am Rand bräunen (Was ein bisschen schlecht zu erkennen ist. Das dauert ungefähr 12 bis 14 Minuten.
Mit dem restlichen Teig genau so verfahren (ich habe 2 Bleche mit jeweils ca. 12 Cookies herausbekommen).
 
Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, bis sie etwas fester geworden sind, dann zum vollständigen Auskühlen auf ein Drahtgitter setzen.
 
Dan Lepard schlägt vor, sich aus 2 Keksen und einer Kugel Vanille- oder Schokoeis ein Eiscremesandwich zu basteln - so kann man diese Kekse auch im Hochsommer stilgerecht verzehren.
 





Tonka-Zitrone-Cupcakes mit ein bisschen Himbeere

Wer jetzt hier ein "richtiges" Cupcake mit einem Berg Buttercreme oben drauf erwartet liegt leider falsch. Aber der Teig ist eben kein Muffinteig, sondern ein zarter und samtiger Sauerrahmteig.
 
 
Es musste mal wieder schnell gehen, aber es sollte doch was Süßes und Gebackenes auf dem Kaffeetisch stehen. Deshalb habe ich auf ein bewährtes Grundrezept für Buttercupcakes  von Rose Levy Beranbaum zurückgegriffen und dieses ein bisschen aufgepeppt. Statt Vanille im Teig gibt es Tonkabohne und Zitrone und für einen Farbtupfer sorgt eine einzelne Himbeere oben drauf.
 
Das ganze passte gut zusammen und sorgte für ein "Mmmmh" zum mittäglichen Kaffee.
Das Rezept ergibt ca. 12 bis 14 Cupcakes.
 
Genug geschrieben, schnell an die Rührschüsseln:

 

Tonkabohnen-Zitronen-Cupcake

 
Teig:
170 g Butter, weich
200 g Zucker
1 Prise Salz
geriebene Schaler einer unbehandelten Zitrone
1/4 Tonkabohne, gerieben
2 Eier
160 g saure Sahne (bei mir Schmand)
200 g Mehl (Type 405)
1 TL Backpulver
 
12 bis 14 große Himbeeren (TK oder frisch)
Ofen auf 175°C vorheizen, und die Vertiefungen eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen.
 
Für den Teig Butter und Zucker mit Zitronenabrieb, geriebener Tonkabohne und Salz schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren ( jeweils ca. 1 min).
Mehl, Backpulver und Natron mischen. Abwechselnd in ca. 3 Portionen mit der sauren Sahne zugeben und jeweils gut unterrühren.

Die Muffinsförmchen fast eben voll füllen und in die Mitte eine Himbeere setzen.
In 25 Minuten goldbraun backen, dann aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus dem Muffinblech lösen und auf einemKuchengitter vollständig auskühlen lassen.



Nicht wundern ...

ich hab mal wieder umgebaut.
Aber das ist wohl vorerst das wirklich letzte Mal (das alles rückgängig zu machen würde ich rein technisch wahrscheinlich gar nicht schaffen).
Alles was mir zu bunt war, habe ich rausgeschmissen. Facebook erreicht ihr über das kleine "f" in dem Button gleich rechts oben, genauso wie ein paar andere Social Media-Dienste.
Pinnen geht jetzt einfacher - nur auf das Bild und dann erscheint der Button.
Ich hoffe, meine neue "Tapete" gefällt euch auch.

Mein Problem ist im Moment nur noch der fehlende "Print-Friendly" Button, der sich irgendwo zwischendrin verabschiedet hat. Wohl ungefähr zu dem Zeitpunkt, als sich aus dem Nichts sämtliche Posts und Kommentare verdoppelt haben (????) und ich von Hand alles löschen musste.
Ich habe jetzt in der Seitenleiste die Printfunktion aufgenommen. Wer nur ein einzelnes Rezept ausdrucken will, muss dafür aber direkt den Post anklicken. Und wer weiß, wie ich es wieder unter jeden Post kriege - immer her damit (die Anleitung von Print Friendly direkt funktioniert nämlich nicht). Dank Maja von Moey´s kitchen ist dieses Problem gelöst und es kann wieder fleissig ausgedruckt werden. Noch mal ein ganz dickes Dankeschön!

Die nächsten 4 Wochen wird es ganz normal mit den Rezepten weitergehen, ich selbst werde aber nicht so schnell auf Kommentare und Fragen antworten können, denn unser Hausherr hat Urlaub und damit ist fleißig Baustelle angesagt.

Bis dann,...


Mogelpackung - Zucchini-Schokokuchen mit Pistazien

Ab und zu muss ich meine Mitesser doch ein bisschen beschwindeln. Vor allem dann, wenn sie mal wieder so gar kein Gemüse essen wollen. Oder dann, wenn wie jetzt die Zucchini in vollem Saft stehen und auch schon mal unverhofft eine dicke fette Monsterzucchini unversehens vor der Tür liegt.
Dieser Kuchen eignet sich hervorragend dazu, schmackhaft gegen die Zucchinischwemme im Garten vorzugehen. Um nicht ertappt zu werden, muss ich aber schon einige Tricks anwenden.
Zuerst muss die Zucchini geschält werden, damit keine verräterisch grünen Punkte im Kuchen auftauchen. Dann muss sie möglichst fein geraspelt werden, dass man auch an der Kruste möglichst nichts sieht. Um eventuell doch feststellbaren Geschmacksabweichungen entgegenzuwirken gehört ein kräftiges Gewürz oder eben Kakao rein (hier Zimt). Und zu guter Letzt muss ich den Kuchen frühmorgens, wenn alle anderen noch schlafen, backen, damit ich nicht erwischt werde - und falls doch noch jemand am Kuchen was merkt sollte ich eine passende Ausrede haben (was der Kuchen ist heute besonders saftig - das liegt bestimmt an den größeren Eiern, die ich heute genommen habe...).

 

So habe ich meinen Zwergen samt Hausherr schon mit Erfolg Zucchinikuchen mit Frischkäse oder eben jetzt auch dieses Rezept von Myriam Zumbühl untergejubelt.

Wer sich in vollem Bewusstsein für diesen Kuchen entscheidet (oder ihn eben als Schoko-Pistazienkuchen vorgesetzt bekommt), wird mit einem saftigen aber nicht glitschigen Kuchen belohnt. Er schmeckt nicht zu süß (ist aber auch ein bisschen von der verwendeten Schokolade abhängig) und fällt optisch  eben durch die grünen Pistazien auf. Zimt mag ich ja sowieso sehr gerne, deshalb habe ich auch die volle Dosis genommen.

Mir hat er sehr gut geschmeckt (und auch den Mitessern). Ich könnte mir vorstellen, das statt Pistazien auch Cashew- oder Macadamianüsse sehr gut in den Kuchen passen. Oder auch Wal- oder Pekannüsse. Welche Nuss nun euer Liebling ist, ist mir relativ wurscht (schwäbisch für egal), aber macht unbedingt diesen Kuchen!


Zucchini-Schokokuchen mit Pistazien


 
ca. 280 g Zucchini
3 Eier
160 g Zucker
250 ml Sonnenblumenöl
1/4 TL gemahlene Vanille
330 g Mehl
4 TL Zimt
1 Prise geriebene Muskatnuss
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
100 g grob gehackte Pistazien
90 g gehackte Zartbitterschokolade
 
Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Kastenform ausfetten und mit Mehl ausstreuen.
 
Die Zucchini raspeln und in einem Sieb abtropfen lassen (evtl. auch etwas mit dem Löffel ausdrücken).
Für den Teig Eier und Zucker mit dem Schneebesen sehr schaumig rühren. Vanille zugeben und das Öl in einem dünnen Strahl bei ständigem Rühren einfließen lassen.

Mehl, Backpulver, die Gewürze und das Salz mischen. Zusammen mit den Pistazien und der Schokolade unterheben .

 
Den fertigen Teig in die Form geben und ca. 60 Minuten backen (Garprobe nicht vergessen). Den Kuchen kurz abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf die Servierplatte stellen.

 
 
Der Kuchen würde sicher auch mit etwas Schokoladenglasur wunderbar schmecken, aber ich wollte es ja nicht gleich übertreiben :-)



Mirabellenmousse

Ich halte Mirabellen nicht wirklich besonders zum Backen geeignet. Außer in nicht so hohen Mengen wie bei den Muffins wie hier im letzten Jahr ziehen sie beim Backen sehr viel Saft und machen aus vielem eine matschige, recht saure Pampe. Und auch dem Aroma tut langes Backen irgendwie nicht so gut.
Geschmacklich mag ich sie aber sehr gerne mit ihrem zarten Häutchen und dem sehr sauren, aber doch an Pflaumen erinnernden Aroma.
Deshalb habe ich auch gerne zugegriffen, als unser jetzt ehemaliger Nachbar uns anbettelte die Erlaubnis gab, seinen Mirabellenbaum zu plündern. Seine Frau wird trotz Kochen eines ganzen Jahresvorrats an Mirabellenmarmelade für die ganze Familie und 7 Kindern einfach nicht Herr mit dem sehr ertragreichen Baum. Er sieht immer noch mehr gelb als grün aus:-)


Ich habe mich für ein Fruchtmousse entschieden, das im Grundrezept von Michel Roux ist und eigentlich mit Himbeeren gemacht wird (das Buch habe ich übrigens hier schon mal vorgestellt und die Erdbeermousse nach gleichem Rezept findet ihr auch hier).

Die Mousse selbst ist durch die italienische Meringue das perfekte Sommerdessert: sehr locker und luftig, aber auch eher sauer. Die Mirabellen ergeben ein sehr dünnflüssiges Püree. Darum musste ich die Gelatinemenge im Vergleich zum Originalrezept etwas erhöhen.
Aber ihr werdet erstaunt sein, wie luftig und cremig das Mousse zugleich ist.

Das Rezept reicht für ungefähr 6 bis 8 Portionen, je nachdem wie groß die zu befüllenden Gläser sind und wie voll man sie macht.

Von der italienischen Meringue bleibt etwas übrig. Aber sie hält sich im Kühlschrank sauber verpackt und luftdicht verschlossen ohne Probleme 2 bis 3 Tage, um kann dann nochmals für eine Mousse verwendet werden (oder für eine Eisbombe wie baked Alaska). Ich habe aus dem Rest eine genauso leckere Himbeermousse gemacht (mit den gleichen Proportionen der Zutaten, allerdings auf die übrig gebliebene Meringuemasse umgerechnet). Diese sollte dann aber wirklich schnellstmöglich verzehrt werden - was allerdings überhaupt kein Problem darstellt.


Mirabellenmousse


italienische Meringue:
2 Eiweiß
120 g Zucker
30 ml Wasser

Mousse:
5 g Gelatine
400 g Mirabellen, entsteint gewogen
120 g italienische Meringue (von oben)
100 ml Sahne
2 EL Himbeergeist (optional)

Zuerst wird aus den Mirabellen ganz schnell ein Kompott gekocht, indem man sie in einen Topf gibt und nur solange erhitzt, bis sie zu Blubbern anfangen und weicher werden. Das geht wirklich sehr schnell. Um die Häutchen zu entfernen nun das ganze durch eine Passiermühle/Flotte Lotte drehen. Alternativ kann das Kompott auch püriert und durch ein Sieb gestrichen werden.
 
Die Gelatine für die Mousse in Wasser (oder dem Himbeergeist ) einweichen.
 
Dann geht's an die Meringuemasse. Dazu Wasser und Zucker in einem Topf mischen. Aufkochen lassen und bis 121°C weiter erhitzen (mit dem Zuckerthermometer kontrollieren). Das dauert seine Zeit, deshalb in der Zwischenzeit die Eiweiße steif schlagen. Beim Erreichen von 121°C den Zuckersirup sofort in einem dünnen Strahl unter Weiterschlagen zu den Eiweißen geben und bei kleinster Stufe ca. 15 min weiterrühren, bis die Masse erkaltet ist.
 
Zum Fertigstellen der Mousse mit einem Schneebesen das Baiser unter die pürierten Mirabellen heben. Sahne steif schlagen und auch unterheben. Gelatine bei milder Hitze auflösen. Zum Temperaturangleich etwas von der Mousse einrühren, dann die Gelatinemischung zügig aber vorsichtig unter die restliche Eiweiß-Mirabellenmischung heben.
In Portionsgläser o.ä. füllen, mind. 4 h kalt stellen und nach Wunsch dekorieren (z. B. mit gehackten Pistazienoder Minzeblättchen).
 


Endlich wieder: Madeleines, dieses Mal mit Zitronenmarzipanfüllung

Ich weiß, vor einer ewig langen Zeit habe ich versprochen, jeden Monat eine neues Madeleinesrezept zu posten - um es gleich wieder nicht zu machen.
Wir mögen diese kleinen Dinger weiterhin sehr gerne, aber irgendwie kamen mal wieder so viele andere Rezepte dazwischen.

 
Aber endlich habe ich es wieder mal geschafft - und ich habe mir sogar ein eigenes Rezept dazu einfallen lassen, inspiriert von der muschelähnlichen Backform.
Denn wenn man besonders Glück hat, findet man in einer Muschel eine Perle (wir haben das noch nie, jedenfalls nicht in einer echten, aber das liegt bestimmt nur daran, dass wir nicht so leicht zum Muschelsuchen kommen :-) ) Bei diesem Rezept ist jeder ein glücklicher Schatzsucher - in jeder kleinen Muschel ist eine Perle aus fruchtigem Zitronenmarzipan versteckt. Und die passt geschmacklich perfekt zu dem vanilligen Grundteig

(Und gerade fällt mir auf, das es hier ja langsam nur so wimmelt an Zitronenrezepten, die Zitrone scheint im Sommer die Schokolade als meine Lieblingszutat irgendwie abzuhängen).
 
Das Rezept ergibt ungefähr 18 bis 20 mittelgroße Muscheln mit kleinem Schatz.


Vanillemadeleines mit Zitronenmarzipanperle


Teig:
150 g Butter
150 g Zucker
3 Eier
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/3 TL gemahlene Vanille

Zitronenmarzipan:
50 g Marzipanrohmasse
fein geriebene Schale 1/2 unbehandelten Zitrone



Butter in einem kleinen Topf schmelzen und wieder etwas abkühlen lassen. 
Ofen auf 180°C vorheizen und die Madeleinesform ausbuttern (eine Blechform auch leicht ausmelieren).

Sämtliche trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen.
Die Eier mit dem Zucker und der Vanille mit Hilfe eines Schneebesens verrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen und mit der flüssigen Butter auf die Eimasse geben. Nur so lange unterrühren, bis ein homogener Teig entstanden ist.
für ungefähr 3 h in den Kühlschrank stellen.

Marzipan mit der Zitronenschale verkneten und 18 bis 20 kleine Kugeln formen (ungefähr kichererbsengroß).
 Ofen auf 180°C vorheizen und die Madeleinesform ausbuttern (eine Blechform auch leicht ausmelieren).



Den Teig die Vertiefungen der Form füllen (3/4 voll), eine der Marzipanperlen hineinlegen und mit etwas Teig bedecken.
Im heißen Ofen in 12 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen und mit dem restlichen Teig nochmals auf gleiche Art Madeleines backen.

Und weil sie so schön handlich sind eignen sie sich wunderbar für ein Picknick. Hier wird beim Wegknabbern nicht mal groß gekrümelt und wer sagt denn, das man beim Picknick nur herzhaftes Essen darf? Deshalb reiche ich mein Rezept gleich mal weiter zu "Meine Küchenschlacht" und ihrem Event "Lust auf Picknick" .

Mein aktuelles Blog Event

Ich geh jetzt die Picknickdecke rauskramen...



würzige gebackene Ananas

Heute gibt es mal wieder einen Ausflug in die Gewürzeküche.
Ein schnell gemachtes und einfaches Dessert, das pur oder noch besser mit Vanilleeis (zum Beispiel nach diesem Rezept) trotzdem richtig luxuriös und exotisch wirkt.

Zuerst fällt natürlich die für Ananas etwas außergewöhnliche Präsentation auf - mit Schale und dann auch noch heiß und mit Karamellkruste. Der Clou daran ist aber eigentlich der in Süßspeisen ungewohnte sehr würzige Geschmack von Muskat und Koriander, der aus der Ananas beinahe ein Geschmackswunder macht. Das Rezept habe ich von Bettina Matthaei aus dem großen Buch der Gewürze, allerdings mit verringerter Gewürz - (und Zucker-)dosis. Mir wird Muskat schnell zu penetrant und aufdringlich und auch Koriander mag ich sehr gerne, aber nicht, wenn er zu sehr im Vordergrund steht.
Und ich muss sagen, mehr davon wäre mir definitiv zu viel gewesen. So war es zwar schön würzig, aber man konnte auch noch Ananas schmecken.

Eine etwas exotischer Konkurrenz für heiße Himbeeren mit Vanilleeis.


Würzige gebackene Ananas

1 Ananas (extra sweet)
1/4 Muskatnuss, frisch gerieben
1 TL Koriander, frisch gemahlen
60 g brauner Zucker
2 EL Zitronensaft
 
zum Servieren: Vanilleeis und Minzeblättchen
 
Den Ofen auf 200° C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen (oder eine sehr große Auflaufform nehmen.
 
Die Ananas ungeschält in 2 cm dicke Stücke schneiden und nebeneinander auf das Backblech /in die Form legen.
 
In einer kleinen Schüssel Muskat, Kariander, Zucker und Zitronensaft mischen. Gleichmäßig auf den Ananascheiben verteilen.

 
Im Backofen 35 Minuten backen. Dabei entsteht ein Sirup ,der später mit serviert werden kann.
Noch heiß mit dem Eis und dem Grünzeug servieren.