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Schwarzwälder Kirsch nach Hannes Weber - und einen Glückwunsch an Caro

Wie der eine oder andere vielleicht mitbekommen hat, war ich am letzten Samstag mit Caro von Die Backwerkstatt - Mit Liebe backen auf der Cake Germany in Esslingen. Und sie hat trotz ein paar Hindernissen mit ihrer Hochzeitstorte eine Silbermedaille gewonnen. Ganz herzlichen Glückwunsch!
Wer ihre Torte sehen will, sollte unbedingt auf ihrem Blog vorbeischauen.


Jetzt aber zum im Titel angekündigten Rezept.
iEgentlich wohl so was wie die Lieblingstorte unseres Hausherrn. Und trotzdem hat er sie jetzt schon über 10 Jahre nicht mehr von mir bekommen. Ich konnte einer Schwarzwälder nämlich noch nie viel abgewinnen. Ich weiß zwar nicht genau warum - vielleicht liegt es an den Kirschen, oder am Kirschwasser?
Insgeheim war es vielleicht doch auch ein bisschen gekränkte Bäckerehre. Als ich sie nämlich das letzte Mal für ihn gebacken hatte, gab es in unserem noch nicht besonders gut ausgestatteten Haushalt nämlich noch kein Kirschwasser (das gibt es heute aber auch noch nicht;-)  ). Und deshalb habe ich damals kurzerhand Rum zum Tränken des Schokobodens genommen. Der stand noch vom Urlaub in Kuba auf dem Schrank (und war ein etwas kräftigerer, im Eichenfass gereifter, also vielleicht wirklich nicht so geeignet). Was heute in Backbüchern zu finden ist (Linda Lomelino macht es in ihrem Buch Torten auch), erntete damals nur blöde Witze und jahrelangen Spott. Deshalb habe ich mich einfach strikt geweigert, nochmals eine zu backen - entweder ohne zu Meckern auf meine Art oder gar keine!
Der 40. Geburtstag war mir jetzt aber dann doch ein passender Anlass, ihn mal endlich damit zu beglücken (außerdem sind dann so viele Mitesser dabei, da kommt die Torte auch weg, wenn ich kein Stück davon esse).


Allerdings konnte ich es mir dann doch nicht ganz verkneifen und habe ein Stückchen probiert. Und siehe da: sie hat mir sogar geschmeckt. Aber das lag bestimmt an der Schokomousse, die Hannes Weber , von dem das Rezept hier ursprünglich stammt noch mit rein packt, da schmeckt man die Kirschen nicht so ;-)

Eigentlich war das Rezept mein letztes Testrezept aus dem Lust auf Backen Buch. Aber ich habe dann doch einen anderen Boden gemacht und nur seine Füllung. Obwohl sich sein Rezept für den Marzipanbiskuit eigentlich gut anhört wollte ich keine 9 Eier (5 ganze und 4 Eigelb) schon allein für den Tortenboden verwenden. Ich habe ja schließlich keinen Hühnerhof (und außerdem hatte ich keine Zeit, nochmal welche auf dem Bauernhof zu holen). Deshalb gab es "nur" den bereits bewährten Wiener Boden in dunkel von Bernd Neuner und den Backfreaks als Unterlage.

Und Kirschwasser gab es wieder nicht rein (es haben ja schließlich Kinder mitgegessen).
Aber jetzt stehe ich vor dem nächsten Problem. ICH könnte mich ja mit dieser Art der Schwarzwälder sogar anfreunden - aber MEINE MÄDELS haben fein säuberlich jede Kirsche aus der Creme gepult. Manchmal ist es schon lustig, wie sich das alles wiederholt.


Schwarzwälder Kirschtorte

dunkler Wiener Boden:
6 Eier
240 g Zucker
1 Prise gemahlene Vanille
1 Prise Salz
200 g Mehl
35 g Kakaopulver
35 g Butter, geschmolzen

Füllung (Schokomousse und Vanillecreme):
1/2 Päckchen gemahlene Gelatine (4,5 g)
400 g Sahne
Mark einer halben Vanilleschote ( oder 1/2 TL gemahlene Vanille)
2 Eigelb
2 EL Milch
50 g Zucker
30 ml Kirschwasser (von mir weggelassen)
20 g Zartbitterkuvertüre, geschmolzen
150 g Sauerkirschen aus dem Glas, gut abgetropft

Zum Bestreichen und für die Deko:
300 g Sahne
3 g gemahlene Gelatine
1 EL Zucker
ca. 50 g Zartbitterkuvertüre
12 Kirschen (aus dem Glas von oben)
 

Zuerst den Boden herstellen.
Dazu den Ofen auf 190° C vorheizen. Den Boden einer runde Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen, den Rand NICHT fetten.

Die Eier, Zucker Salz und Vanille auf höchster Stufe hell schaumig aufschlagen (mindestens 5 Minuten). Es soll eine sehr helle und luftige Masse geben.
Mehl, Kakao und Speisestärke zusammen sieben und dann unter die Eimasse melieren, danach die geschmolzene Butter vorsichtig unterheben.

In die Form geben und ca. 30 Minuten backen.
Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen und den runden Boden aus der Form nehmen. Dazu den Rand mit einem kleinen Messer oder einer Palette von der Form lösen. Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Für die Füllung wird zuerst die Gelatine in wenig kaltem Wasser eingeweicht (entsprechend Packungsanweisung).

In einer kleinen hitzefesten Schüssel die Eigelbe mit Vanillemark, Milch und Zucker verrühren. Einen Topf mit Wasser erhitzen, in den man die Schüssel einhängen kann, ohne das sie das Wasser berührt und über diesem heißen Wasserbad diese Zutaten unter ständigem Rühren auf 85°C erhitzen ("zur Rose abziehen" - bei dieser Temperatur dickt die Masse dann deutlich zu einer Creme ein).
Vom Topf nehmen und unter weiterem Rühren die Gelatine in der noch heißen Creme auflösen. Das Kirschwasser, falls verwendet, unterrühren und die Creme im Kühlschrank abkühlen lassen (Vorsicht, geht recht schnell!).

Die Schokolade ebenfalls in eine hitzefeste Schüssel geben und auf dem gleichen Wasserbad schmelzen.

Die Sahne steif schlagen und unter die abgekühlte, aber noch nicht gelierte Eiercreme heben. Ein Drittel dieser Sahnecreme abnehmen und unter dieses Drittel die geschmolzene Kuvertüre heben (so entsteht die Schokomousse).

Für den Zusammenbau den Biskuit in 3 dünne Böden schneiden.
Den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring um den Boden stellen.
Die Kirschen darauf verteilen, dann die Schokomousse auf die Kirschen geben und glatt streichen.
Den mittleren Boden auflegen, leicht andrücken und mit der Vanillecreme bedecken.
Diese auch wieder glatt streichen und den letzten Boden auflegen.

Nach 2 Stunden Kühlzeit im Kühlschrank sind die Füllungen fest genug, um den Tortenring zu entfernen und der Torte mit der Dekoration den Feinschliff zu geben.
Erneut die Gelatine ein wenig kaltem Wasser 5 Minuten einweichen.
in der Zwischenzeit die Sahne mit dem Zucker steif schlagen, dann die Gelatine vorsichtig bei mittlerer Hitze auflösen und vom Herd nehmen.
Zum Angleichen der Temperatur 2 EL der Sahne unter die  aufgelöste Gelatine rühren, dann diese Mischung unter die Sahne heben.
Die Torte ringsherum mit der Sahne einstreichen, dabei etwas für die gespritzten Sahnetuffs auf der Oberfläche zurück behalten.
Diese werden mit einem Spritzbeutel mit großer Sterntülle aufgebracht (insgesamt 12 Tuffs).
Auf jedes Sahnehäufchen kommt eine Kirsche und in die Mitte der Torte wird mit Hilfe eines Sparschälers großzügig die Zartbitterschokolade verteilt, indem damit feine Schokoladenspänen abgehobelt werden. Das geht am besten, wenn das Schokoladestück größer als die benötigten 50 g ist, so kann man es noch gut festhalten.

Bis zum Servieren kalt stellen und dann beim ersten Bissen sich wundern, warum man das nicht schon lange mochte.



(fast) klassischer Marmorkuchen

Dieser Kuchen ist besonders saftig - viel Nüsse und kaum Mehl aber wiederum viel Ei. So bleibt er auch einige Tage frisch und ist trotzdem nicht trocken. Durch das ausgiebige Aufschlagen kommt der Kuchen komplett ohne Backpulver aus.


Er ist in Hannes Webers Buch "Lust auf Backen " im Kapitel Rührteig zu finden, aber mir kommt er eher wie ein Wiener Boden mit Nüssen vor. Aber auch hierfür wäre die Zubereitungsart nicht ganz konventionell, denn die Butter wird komplett aufgekocht und nicht nur geschmolzen.
Aber kenne mich da in den Begrifflichkeiten nicht so aus, das werden die Experten schon wissen.

Ich habe versucht, das Rezept etwas abwaschfreundlicher zu gestalten und die Kuvertüre nicht extra über einem Wasserbad geschmolzen. Wenn man etwas aufpasst, geht das auch wunderbar in der heißen Butter. Man sollte auch zweimal Eiweiß aufschlagen und dann jeweils untermischen - ich habe das auf einmal gemacht und dann die Hälfte raus gewogen (zur besseren Verständlichkeit lasse ich es in der Anleitung aber wie im Ursprungsrezept)

Aber mein Kuchen sah komplett anders aus - bei mir war der helle Teig deutlich dunkler als im Buch, man konnte die Nüsse richtig sehen - auf dem abgebildeten Foto sieht man keinen Hauch eines Nusshäutchens ?!


Marmorkuchen


heller Teig:
80 g weiche Butter
80 g weiße Kuvertüre
1/2 TL gemahlene Vanille
4 Eigelb
3 Eiweiß
70 g Zucker
1 Prise Salz
30 g Mehl
90 g Haselnüsse, geröstet und gemahlen
 

dunkler Teig:
80 g weiche Butter
80 g Zartbitterkuvertüre
1/2 TL gemahlene Vanille
4 Eigelb
3 Eiweiß

70 g Zucker
1 Prise Salz
30 g Mehl
90 g Haselnüsse, geröstet und gemahlen
Ofen auf 200 °C aufheizen, eine runde Kranzform mit ca. 26 cm Durchmesser sehr gut ausfetten und mit Mehl ausstreuen.

Zuerst den hellen Teig zubereiten, dann in genau gleicher Weise den dunklen.
 
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und aufkochen lassen. Von der Hitzequelle nehmen und kurz abkühlen lassen, bis nichts mehr blubbert. Die grob gehackte Kuvertüre zufügen, ungefähr 1 Minute stehen lassen und dann rühren, bis sich die Schokolade  vollends aufgelöst hat.
 
Eiklar steif schlagen und dabei den Zucker und das Salz einrieseln lassen.
 
In einer anderen Rührschüssel die Eigelbe mit der Vanille kurz durchmixen.
Die noch warme Butter-Kuvertüre-Mischung in einem dünnen Strahl unter weiterem Rühren einfließen lassen.
 
Das Mehl sieben und mit den Nüssen mischen, dann zusammen mit dem steif geschlagenen Eiweiß unter die Eigelb-Kuvertüremischung heben.
 
Den hellen Teig in die Kranzform geben und gleichmäßig verteilen.
 
Dann geht es zurück auf Anfang und das gleiche Spiel beginnt für den dunklen Teig, nur dieses Mal mit Zartbitterkuvertüre.
 
Den dunklen Teig auf den hellen in der Kranzform geben und mit einer Gabel spiralförmig durchmischen (so daß aber immer noch 2 Teige erkennbar sind).
 
Den Kuchen nun für 35 bis 40 Minuten in den Ofen geben. Dabei habe ich die Temperatur direkt nach dem Reinstellen (auf die mittlere Schiene) auf 180°C reduziert.
 
Natürlich sieht er mit etwas Puderzucker oder Schokoguss viel hübscher aus, aber unsere Gipser hatten (und haben) es nicht so mit der Schönheit von Kuchen - schmecken muss er (und das hat er).
 


Buchvorstellung: Donna Hay: Die neuen Klassiker

Wie ich schon bei meinem ersten Testrezept geschrieben habe, ist dies mein erstes Donna Hay-Buch.

Natürlich kannte ich den Namen und wusste durch andere Blogs, was mich ungefähr erwartet: schnelle und einfach Küche, frisch und mit einem gewissen Pep.
Als ich dann das Paket vom AT-Verlag auspackte, war ich doch etwas überwältigt. Allein schon von der reinen Größe des Buches. Es kommt mit 30 X 25 cm in einem sehr großen Format daher (und passt deshalb bei mir nur liegend in sämtliche Bücherregale) und ist auch kein Leichtgewicht. Auch ein erstes kurzes Durchblättern durch den Wälzer machte mir gleich Lust aufs Nachkochen und -backen. Bekanntes neben neuem - eine tolle Mischung und dabei noch sehr schön fotografiert.


Die Autorin Donna Hay ist in Australien ein richtiger Star. Neben inzwischen über 20 Kochbüchern gibt es nämlich noch ein regelmäßig erscheinendes Magazin und auch eine Fernsehsendung. Gleichzeitig vertreibt sie in einem Onlinestore Küchenzubehör, ihre Bücher, einige Backmischungen und wie mir scheint auch sämtliches im Buch verwendete Dekomaterial. Sie hat ein eindeutiges Gespür, was Trends im Foodbereich betrifft - sowohl im Bereich der Aromen und ihrer Kombinationen als auch der Zubereitungstechniken für den normalen Haushalt (und nicht nur dort, auch ihre Fotografie und Layout sind sehr modern).

Für mich ist das Buch auch fast ein Lehrbuch in moderner Foodfotografie. Der Fokus liegt auf dem perfekt angerichteten Gericht, die Deko hält sich in Grenzen, auch farblich, und die meisten Fotos sind mit viel Licht hell ausgeleuchtet. Dadurch wirken die Bilder manchmal schon fast schwebend und leicht. Und dann gibt es wiederum das komplette Gegenteil (eher bei den Fleischgerichten) - was zur Zeit ja auch auf Blogs immer öfters zu sehen ist und wohl eine neue Trendrichtung ist - sehr dunkel gehaltene Bilder, die eine eher geheimnisvolle und düstere, winterlichere Stimmung ausstrahlen.
Wer als Blogger die Bilder etwas genauer betrachtet kann sehr viel über Bildaufbau, Komposition und Erzeugen einer bestimmten Stimmung lernen.


Von den Fotos gehe ich jetzt direkt zu den Rezepten. Um die Überleitung zu schaffen: es gibt zu wirklich jedem Rezept eines. Aber hier ist mir hier ein kleines Manko aufgefallen. Ich wollte nämlich, von den Fotos angereizt, verschiedene Rezepte lesen und habe sie erst nach etwas Vor- und Zurückblättern gefunden. Die Reihenfolge an Fotos und Rezepttexten folgt, wie es manchmal scheint, keiner direkten Logik sondern wahrscheinlich am ehesten Platzgründen. Es gibt z.B. öfters mehrere Seiten mit Fotos, dann eine Doppelseite mit einer Seite Rezepte und einer Seite Foto. Sind die Rezepte aber länger und es passen nicht alle auf diese Rezepteseite, dann kann es sein , dass ein Rezept erst nach der nächsten Fotoserie ganz am Ende der Rezepte mit zu finden ist. Nicht schlimm und jammern auf sehr hohem Niveau, aber manchmal eben ein bisschen lästig.

Nun aber wirklich zu den Rezepten: Das Buch lässt sich grob in 2 Bereiche aufteilen - Pikant und Süß. Wobei das Verhältnis grob geschätzt bei 2/3 zu 1/3 liegt.

Der pikante Teil ist noch unterteilt in die Kapitel Eier und Käse, Pasta, Asia-Nudeln und Reis, Suppe, Rind, Huhn und Ente, Schwein und Lamm, Fisch und Meeresfrüchte, Pasteten und Tartes sowie Salate und Beilagen.
Insgesamt sind die Rezepte eher fleischlastig (und wirken trotzdem nicht zu schwer)und oft asiatisch inspiriert.


Im süßen Teil finden sich Cookies, Kekse und süße Schnitten, Kleingebäck, Kuchen, Puddings und Aufläufe, Pies und Tartes und zum Schluss Desserts.

Zwischen die einzelnen Rezepte der Kapitel sind unter dem Titel "So gelingt XYZ (Shortbread, Brathähnchen, Sushi,...) immer wieder ein klassisches Grundrezept eingestreut, an dessen Anschluss es dann meist eine Doppelseite mit 4 Variationen des Grundrezeptes gibt.

Am Beispiel von Bananenbrot: Dort gibt es die Varianten Bananen-Dattel-Brot mit Ahorn-Frischkäseglasur, Bananen-Kokosbrot mit Himbeeren, Bananen-Erdnussbutterbrot und Bananen-Schokoladenbrot mit Haselnüssen. Jetzt bin ich bestens gerüstet für überreife Bananen ;-)

Wollt ihr noch mehr Appetit auf das Buch bekommen?

Ich nenn mal ein paar der Rezepte aus meinen Lieblingskapiteln:
Es gibt Fruchtiges wie Erdbeer-Cranberry-Eispops, Beeren-Meringue vom Blech oder Rhabarber-Granatapfel-Streuselauflauf genauso wie Schokoladiges mit einem Chocolate-Mud-Cake oder Schokoladen-Karamell-Puddings.
Bei den herzhaften Gerichten blieb ich bei Kartoffeln mit Polentakruste, sommerlicher Bolognese, Zucchinischnitten und auch Pasta mit Chorizo und Linsen hängen. Es gibt sogar ein Rezept, um Ricotta selbst zu machen.
Es tauchen Gemüsesorten wie Choi sum oder Gai larn auf, von denen ich noch nie gehört hatte und die ich bei uns in der Pampa wohl auch nie zu Gesicht bekommen werde. Aber was solls - es gibt mehr als genügend andere Rezepte.


Der AT-Verlag bietet auf seiner Homepage auch eine Leseprobe für das Buch an, mit der man einen guten ersten Eindruck bekommt.
Von vielen, die schon mehrere Donna-Hay-Bücher besitzen, habe ich gehört, dass es ihr bestes Buch sei. Das kann ich nicht beurteilen, da es ja mein erstes ist.
Allerdings findet sich hinten im Buch eine kleine "Warnung" für Abonnenten des Donna-Hay-Magazins, denn diese kennen wohl unter Umständen einige der Rezepte bereits.

Und das waren meine Testrezepte:
  • Zwetschgen-Brownie-Tartelettes: im Original mit Himbeeren, aber ich war mal wieder so frei... Am Teig habe ich nichts geändert und das war auch gut so
  • Coeur à la crème: ein sahniger Dessertraum in weiß
  • Schmorhuhn mit Gewürzen: dank der Schmetterlingsform schnell im Ofen gebraten und sehr lecker
  • Fischküchlein: bei uns ohne Kapern-Knoblauch -Mayonaisse, aber trotzdem ein Genuss. Eignet sich sehr gut für Kinder

Das Buch wurde inzwischen schon in einigen anderen Blogs rezensiert.
Zum Beispiel bei der Turbohausfrau oder auch in der Kochbuchecke und hier.
Nur eine Rezension, die der FAZ, fiel komplett aus der Reihe, was aber wahrscheinlich an der komplett anderen Anspruchshaltung liegt.

Und wer jetzt ganz viel Appetit auf das Buch bekommen hat:

Donna Hay *
Die neuen Klassiker: Donnas Favoriten - über 300 neue Rezepte
AT-Verlag
ISBN: 978-3038008255


Noch ein Dankeschön an der AT-Verlag, der mir das Buch zur Rezension überlassen hat.
Dies hatte keinerlei Einfluss auf meine Meinung zum Buch.







 Die mit * versehenen Links sind Affiliate-Links




monstermäßig lecker - Schokoladenshortbread mit Sahnekaramell

Ab einem gewissen Alter der Kinder kommt man nicht umhin, irgendwas zu Halloween in sein (Back-)Repertoire aufzunehmen. Die Große ist jetzt so weit, dass sie dieses Jahr wahrscheinlich auch mit ihren Freundinnen durchs Dorf ziehen wird und Ausschau nach anderen gruseligen Gestalten und Süßem oder Saurem halten wird (und wir sollten dann wohl auch was bereithalten).
Obwohl die Auswahl an gruseligen Gestalten bei knappen 500 Einwohnern nicht so groß ausfallen wird, befürchte ich jetzt schon ein paar schlaflose Nächte, da ihre Fantasie zur Zeit uns doch ab und an nachts aufweckt (nachts um 2 essen keine Piraten unser Haus auf und bei Tag schon sowieso nicht...).


Ich überlegte hin und her, von Glubschaugen über Knochenfinger bis zu Mumien. Nichts wollte mir so recht behagen - und die Mädels habe ich lieber nicht gefragt, sonst hätte ich einfach alles machen müssen. Und dann trudelte ein Testpaket von Silikomart ein, darin enthalten neben einer Prinzessinnenbackform und einem Selbstbauadventskalender (den ich euch noch kurz vor Advent zeigen werde) dieses Cookie-Choc- Set aus Keksausstecher und 6 Silikongießförmchen für Schokolade namens "Cookie Monster".
Jetzt brauchte ich bezüglich des Aussehens nicht mehr lange überlegen - die Form konnte ich direkt dafür ausprobieren.
Nur wollte ich was anderes als Schokolade reingießen. Da das Silikon Temperaturen bis 230°C aushält, kam ich auf die Idee als Auflage für die Kekse ein nicht zu knackiges, aber auch nicht zu weiches Sahnekaramell zu kochen.


Für die Wahl der Unterlage kam mir Persis von Yumlaut (früher: Ein Keks für unterwegs) dann zu Hilfe. Bei ihr läuft gerade noch ein Event zum Thema Shortbread, bei dem ich unbedingt auch ein Rezept einreichen wollte.
Und was passt besser zu Karamell als Schokolade? Eigentlich nichts!

Yumlaut

Und so habe ich euch heute ein Rezept für dieses monstermäßig leckere Schokoladen-Karamellshortbread. Oben knackig und wunderbar karamellig, unten durch das Reismehl sensationell mürb und nicht zu kräftig schokoladig oder süß, sondern leicht salzig. Der perfekte Ausgleich zu der Süße oben, zusammen ein Genuss!
Da das Shortbread aber doch so sehr mürb ist, dass der Keks beim Reinbeißen fast unter der Karamellauflage weg wegbröselt, sind wir dazu übergegangen, sie umgedreht zu Essen, also mit Monster nach unten (so muss man sich beim Essen auch nicht so sehr gruseln ;-)  )

Jetzt muss ich nur schauen, dass bis Halloween noch ein paar übrig sind...

Übrigens: die Förmchen gibt es auch mit Weihnachts-, Oster- und noch anderen Motiven, man darf also zu allen Jahreszeiten Shortbread oder andere Kekse damit backen und genießen.
Wer keine der Förmchen besitzt, kann das Karamell auch dünn auf eine Silikonbackmatte streichen und nach dem Erstarren in passende Stücke schneiden.
Es wäre nicht schlecht gewesen, mehr als die 6 Gießförmchen zu haben. Aber das Karamell erstarrt recht schnell und lässt sich dann ganz leicht ohne Beschädigungen aus der Form lösen. Wenn man den Rest im Topf warmhält (aber nicht weiter kocht), kann man die Förmchen gleich nochmal füllen.

Mit meinem Rezept und dem Silikomartset erhaltet ihr ungefähr 28 Shortbreadkekse und 14 Karamellmonster. Wer überall Karamell mag, sollte also die doppelte Menge zubereiten. Aber die Kekse sind auch so einfach lecker, dass sie auch ohne fast von alleine verschwinden.


Schokoladenshortbread mit Sahnekaramell

Shortbread:
205 g Weizenmehl Type 405
35 g Reismehl
40 g Kakaopulver
5 g Salz
210 g Butter, weich
105 g Zucker
 
Sahnekaramell:
25 g Butter
100 g Zucker
1 TL Honig
100 g Sahne
 
zum Zusammensetzen:
etwas nussnougatcreme oder temperierte Schokolade
 
Die Sahnekaramellauflage kann schon einige Zeit vorher zubereitet werden. Sie muss nur kühl und trocken gelagert werden.
 
Gießförmchen und Silikonbackmatte bereitstellen.
Butter, Zucker und Honig bei mittelhoher Hitze in einem kleinen Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.
Sahne zugießen und unter Rühren aufkochen lassen. Weiter Köcheln lassen, bis sich die zuerst weiße Masse langsam goldbraun verfärbt. Immer wieder mit dem Zuckerthermometer (oder einem anderem mit ähnlich hoher Temperaturskala) die Temperatur prüfen.
Sobald 125°C erreicht sind, die Förmchen mit etwas Karamell füllen und dieses mit einem Teigspatel oder einer Palette glatt streichen. Den Topf bei ganz kleiner Hitze warm stellen, damit sich das Karamell nicht verfestigt.
Das Karamell in den Förmchen 2 bis 3 Minuten anziehen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und auf die Backmatte legen.
Erneut füllen.
Wem die Geduld fehlt, alles Karamell in Form zu bringen, der gießt den Rest einfach auf die Silikonbackmatte und streicht es dünn aus.
Vor der Weiterverwendung vollständig erkalten lassen.
 
Für das Shortbread Butter und Zucker bei schaumig schlagen.
Die trockenen Zutaten mischen und nur kurz unterkneten. Die Masse sollte sich nur gerade so zu einem Teig verbunden haben.
Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
 
Nach dieser Zeit den Ofen auf 160°C vorheizen.
Den Teig 3 mm dick ausrollen und mit dem Ausstecher Rechtecke ausstechen.
2 Backbleche mit Backpapier auslegen und die Kekse darauf verteilen.
in 12 bis 15 Minuten knusprig und nicht zu dunkel backen.
 
Sobald das Shortbread abgekühlt ist, kann das Sahnekaramell mit etwas Nuss-Nougatcreme oder temperierter Schokolade auf den Keksen festgeklebt werden.

Gruselt euch nicht zu sehr beim Reinbeißen!

Ich finde die Monster eigentlich eher süß als gruselig ;-)

Coeur à la crème - Ein Herz aus Sahne

Wir drei weiblichen Mitglieder dieses Haushalts suchten noch nach einem süßen Rezept aus Donna Hays neuem Buch . Der Blick meiner Mädels blieb bei dem Foto dieser (wörtlich übersetzt) Sahneherzen hängen. Ganz in Weiß kommt das Foto daher. Natürlich eine direkte Einladung für meine beiden, die nicht nur auf Prinzessinnen und rosa total abfahren, auch alles was mit Hochzeit (also weiß) zu tun hat, steht ganz hoch im Kurs
Danach gab es keine Diskussion mehr - die mussten es sein.



Die recht kurze Zutatenliste und einfache Zubereitungsweise kam mir entgegen, Herzförmchen aus Silikon habe ich auch im Schrank -  und so machten wir uns an die Arbeit.

Schon traten erste Zweifel auf - diese relativ dünne Masse soll fest werden? Und so süß?

Aber wer die etwas längere Wartezeit von 6 Stunden einhält, wird überrascht sein, wie lecker etwas sein kann, dass in weniger als 5 Minuten zusammengerührt ist (und gar so süß kamen die herzigen Teile mir dann auch nicht mehr vor).


Wie genau die Masse fest wird, kann ich nicht erklären. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus Wasserentzug durch die Musselintücher (bei mir saubere und für den eigentlichen Zweck noch nie benutzte Stoffwindeln) und Säuern durch die Joghurtbakterien.

Als Ergebnis erhält man aber auf jeden Fall seidenweiche, samtige Herzchen. Komplett weiß und nur von kleinen dunklen Vanillepünktchen durchsetzt.
Geschmacklich setzt sich sanfte Textur und Aussehen fort: Vanillig, ohne Ende sahnig, nur ganz leicht säuerlich und eben auch süß.

Ich muss zugeben, das war mir schon fast zu viel der Sanftheit. Mir fehlte etwas Farbe und auch was Fruchtiges. deshalb habe ich kurzerhand etwas Himbeermarmelade auf die Teller gepinselt. Jetzt waren sie perfekt - das bisschen mehr Säure und Fruchtigkeit hat den Herzle nicht geschadet.

Das Rezept ist eigentlich für 6 kleine Sahneherzen. Da meine Förmchen aber etwas kleiner waren, habe ich 8 Portionen herausbekommen.
Auch habe ich mein Mulltuch nicht in kleine Quadrate geschnitten, es soll mir ja schließlich als Passiertuch zum Auskleiden eines Siebes erhalten bleiben. Ich habe versucht, es möglichst faltenfrei und am Stück in die einzelnen Formen zu drapieren - es hat einigermassen funktioniert und gab, wie ich finde ein ganz hübsches Karomuster an der Oberfläche der fertigen Herzen.

Coeur à la Crème

Mark einer Vanilleschote
125 g Mascarpone
80 g weicher Frischkäse
165 g Zucker
125 ml Crème double
280 g Naturjoghurt
 
Mascarpone und Frischkäse zusammen mit der Vanille mit Hilfe einer Gabel glatt rühren (nicht zu stark, sonst verflüssigt sich das Ganze zu sehr). Die restlichen Zutaten zugeben und einrühren.
 
Schon fast fertig!
 
6 Herzförmchen (oder auch andere, mit ca. 125 ml Volumen) mit Musselinstoffquadraten (25 x 25 cm) auslegen. Oder wie oben beschrieben mit einem Mulltuch/Stoffwindel. 
Die Masse einfüllen, oben glatt streichen und die Tücher über den Herzen zusammenschlagen, so daß die Oberfläche auch bedeckt ist und die Tücher dort die Feuchtigkeit aus den Herzchen aufnehmen kann.

 
Mit Frischhaltefolie oder einem Teller abdecken und im Kühlschrank 6 Stunden kalt stellen.
Dann sollte die Masse ziemlich fest sein und kann vorsichtig auf die Servierteller gestürzt werden.





Florentiner Apfelkuchen

... diesen wird es wohl so schnell nicht mehr geben.
Das erste Testrezept aus Hannes Webers "Lust auf Backen " entsprach so überhaupt nicht meinen Vorstellungen. Die knackige Mandelschicht auf den Äpfeln sah so verführerisch aus und mit der dunklen Erinnerung an einen Apfelkuchen gleichen Namens und sehr ähnlichen Aussehens mit einer apfeligen Rührteigfüllung von Adolf Andersen (aber wie im Nachhinein bemerkt mit ganz anderer Füllung als dieser hier) überlegte ich nicht lange und legte los. Schließlich erwarteten 3 hungrige Bauarbeiter einen Kuchen.
 
  
Doch schon das genauere Durchlesen des Rezepts hätte mich stutzig machen sollen.
Auf einen klassischen, aber etwas anders zubereiteten Mürbteig kam nämlich das, was ich normalerweise zum Vanillepudding kochen nehme.
Mir kam das zu dem Zeitpunkt nicht besonders komisch vor.
Sagen wir mal so - der Kuchen war nicht schlecht - aber eben überhaupt nicht das was ich mit der Erinnerung an den anderen Florentiner Apfelkuchen erwartet hatte. In meiner Vorstellung sollte es Kuchen geben - RICHTIGEN Kuchen.
Nicht Vanillepudding mit Äpfeln. Wobei die Mandelschicht oben drauf echt was hat...
 
Der Mürbteig ist ein normaler 1-2-3-Teig und funktioniert auf diese Machart sehr gut (aber ich hatte das vorher schon öfter auf diese Art mit der schaumig geschlagenen Butter gemacht). Es ist nur etwas wenig Teig und dadurch nur eine sehr dünne Schicht (und den Rand konnte ich dadurch nicht so hoch ziehen wie im Rezept).
 
Jetzt aber der Kuchen für echte Vanillepuddingfans:
 

Florentiner Apfelkuchen

 
Mürbteig:
100 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
150 g Mehl (Type 405)
1/2 TL geriebene Zitronenschale
 
Füllung:
5 säuerliche Äpfel, geschält, entkernt und in 1 cm dicke Spalten geschnitten
2 EL Aprikosenmarmelade
800 ml Milch (in 650 ml und 150 ml aufgeteilt)
85 g Zucker
65 g Vanille-Puddingpulver
2 Eigelb
 
Belag:
75 g Butter
90 g Rohrzucker
90 g Honig
100 g Mandelblättchen
 
Für den Mürbeteig die weiche Butter mit Zucker, Milch, Salz und Zitronenschale in eine Schüssel geben und schaumig rühren.
Mehl und Backpulver vermischen, dann sieben und anschließend zur Buttermischung geben und einkneten. Nicht lange kneten!
Den Teig in Frischhaltefolie einpacken und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
 
Den Backofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
 
Den Mürbteig ausrollen (auf 38 cm Durchmesser) und in eine Form mit 28 cm Durchmesser legen.
 
Den Mürbteig mit der Aprikosenmarmelade bestreichen und die Äpfel darauf legen.
 
Für die Vanillecreme in einem Topf 650 ml Milch mit Zucker aufkochen. Puddingpulver mit Eigelben und 150 ml Milch vermischen, in die kochende Milch geben und unter Rühren aufkochen.

 
Den belegten Mürbteig mit der gekochten Vanillecreme übergießen und sofort in den 190 Grad heißen Backofen schieben und ca. 30 Minuten backen.
Nach 25 Minuten Backzeit die Florentiner-Masse Butter, Zucker und Honig in einem Topf aufkochen und ca. 4 Minuten kochen lassen, dann die Mandelblättchen untermischen.
 
Nach 30 Minuten Backzeit den Kuchen mit der Florentinermasse bestreichen und den Kuchen weitere ca. 30 Minuten backen, bis der Rand sowie die Oberfläche des Kuchen eine goldgelbe Farbe ausweisen.
 
Den Kuchen komplett auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Zwetschgen-Brownie-Tartelettes

Donna Hay ist eine bekannte Größe in der Kochbuchszene - für mich aber bisher nicht. In der Zwischenzeit hat sie über 20 Kochbücher veröffentlicht. Ich kannte zwar den Namen (und die Begeisterung mancher Blogger für sie), hatte aber keines ihrer Bücher und auch noch nie eines ihrer Rezepte ausprobiert.
Das sollte sich mit ihrem im August neu erschienenen Buch "Die neuen Klassiker " ändern.
Ich doch sehr gespannt, ob uns ihre Rezepte schmecken.


Natürlich habe ich mich zuerst in die "Süß"-Abteilung des Buches gemacht und dort lachten mich (und meine Mädels) kleine schokoladige Tartes mit Himbeeren an.
Passend zu den ersten wenigen Zwetschgen, die wir Anfang September (so lange musste das Rezept jetzt leider warten) hatten, haben wir die Himbeeren durch Zwetschgen ersetzt (ich hatte kurz zuvor bei Nigel Slater einen Zwetschgen-Schokokuchen gesehen, dann musste das doch einfach passen).


Das Original ist noch von einer Schokoladenganache gekrönt, was mir für einen Alltagskuchen, was es bei uns sein sollte, doch zu heftig war - in den Törtchen ist schließlich auch nicht wenig Schoki.

Der Teig ist mehr als fix zusammengerührt, ihr braucht nicht mal ein Rührgerät. Für einen Brownieteig wandern die kleinen Tartelettes erstaunlich lange in den Ofen. Meine zumindest waren danach aber dennoch saftig.
Ganz frisch schmeckten sie zuerst doch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Schokolade war sehr herb und ihr kräftiges Aroma erschlug den Geschmack der Zwetschgen beinahe. Nach einem Tag Ruhepause freundeten sich meine beiden Hauptdarsteller doch noch an und so richtig gut durchgezogen waren sie uns viel lieber als zuvor.

Und wer keine Zwetschgen hat, der darf gerne auch wie im Original 250 g Himbeeren verwenden.

So, genug Worte für ein solch kleines und schnelles Rezept -
Nur noch: ihr benötigt 4 Minitartesförmchen mit ungefähr 10 bis 12 cm Durchmesser (wir haben dann zum Verzehr die kleinen Tartes jeweils halbiert).

Zwetschgen-Brownie-Tartelettes


Teig:
200 g Schokolade mit 70% Kakaogehalt, grob gehackt
60 g Butter
90 g braunerZucker
60 ml flüssige Sahne
3 Eier
35 g Mehl

Belag:
ca. 12 Zwetschgen

Ofen auf 150 °C vorheizen. 4 kleine Tartesformen (am besten mit Hebeboden) ausfetten und mit Mehl ausstreuen.

Schokolade grob zerkleinern und mit Butter, Zucker und Sahne in einem kleinen Topf auf niedriger Stufe schmelzen lassen. Zu einer homogenen Masse verrühren und zum leichten Abkühlen beiseite stellen.

In der Zwischenzeit Eier und Mehl verrühren. Die Schokoladenmasse dazugeben und untermischen. 
 
Gleichmäßig auf die 4 Förmchen verteilen.

Für den Belag die Zwetschgen zuerst halbieren, den Stein entfernen und dann jede Hälfte nochmals halbieren. Wir haben versucht, Sonnenblumen und Margeriten auf die Tartelettes zu legen.


Nach ungefähr 35 bis 40 Minuten im Backofen auf der untersten Schiene sind die süßen Teilchen fertig.
 
Wer mag, macht noch die Schokoladenganache dazu:
 
300 g Schokolade mit 70% Kakaogehalt, grob gehackt
250 ml flüssige Sahne
 
Beide Zutaten bei milder Hitze in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Dabei nicht Kochen lassen!
Vor dem Garnieren der Tartelettes die Ganache etwas anziehen lassen, dann geht das besser.