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Produkttest Spezialitätenhaus Ostertruhe - Ins Nest gelegt Teil 2

Ich muss gestehen, dass sich bei mir gerade eine Art Blogunlust breit macht, zusammen mit einer Backfrühjahrsmüdigkeit.
Das langsam doch schön frühlingshafte Wetter treibt mich nach draußen - und ich habe auch noch ein paar andere Sachen zu tun (neben lästigem oder nicht so entspannendem mache ich gerade auch meine ersten holprigen Gehversuche an der 50 Jahre alten Nähmaschine meiner Oma).

So hat mein Backofen gerade auch Frühlingspause (und der Blog wird mit den Rezepten aus dem Vorrat gefüttert). Nicht mal zum ein Osterlamm backen habe ich Lust (das vom letzten Jahr findet ihr hier).
Trotzdem wollen vor allem meine beiden Mädels nicht auf Kekse o.ä. verzichten. Deshalb habe ich mich auch sehr über das Angebot, eine der Ostertruhe aus dem Spezialitätenhaus zu testen gefreut. Aber das war mit einer Aufgabe verbunden - schöne und kreative Osterverstecke vorstellen. Da schweifte mein Blick nur kurz aus dem Fenster und ich hatte schon eine Vorstellung wo. Und die beiden lieben es, Schatzsuche zu spielen - deshalb freuen sie sich auch schon sehr auf Ostern.

Eines meiner Mädels war gleich für einen Ausflug in Richtung Wald zu begeistern, vor allem, da ich ihr eine Belohnung in Aussicht stellte. Die andere war bei dem schönen Wetter schon draußen unterwegs - Schnitzeljagd mit einer ganzen Herde Kinder.
Bei schönem Wetter halten sie es beide drinnen auch nicht aus.
Aber leider war für den nächsten Tag schon wieder Schnee (und das mitten im März!!!!) angesagt und ich wollte die Sonne nutzen. Hatte die Große halt Pech gehabt.

Also los aufs Fahrrad, eine geheimnisvolle Tasche (mit der Kekstruhe) auf den Gepäckträger und ab die Post.

Die Kleine ließ sich schnell ablenken, so dass ich die Truhe auch noch schön verstecken konnte.

Ich hatte natürlich die Möglichkeiten schon vorher überlegt:


Vielleicht bei der Bank ziemlich am Anfang des Waldes?
Das wäre aber doch zu einfach....

Hinter dem Holzstapel?
Nein - lieber mittendrin!


Oder doch lieber zwischen den Balanzierbäumen?



Ein alter ausgehöhlter Baum wäre nicht schlecht, ein passender war aber nicht aufzutreiben.


Dann noch schnell im Kindiwald gucken, in der selbstgebauten Asthöhle oder unterm Waldsofa findet sich sicher auch noch ein Plätzchen.
Leider haben beide unter dem Winter gelitten und müssen erst wieder aufgebaut werden. Aber so ein Stapel Äste ist doch auch nicht schlecht, oder?


Und ganz zum Schluss noch mein Lieblingsversteck - angekuschelt einen Baum.


Zuerst wunderte sie sich, woher den mitten im Wald auf einmal eine Keksdose herkommt ;-)
Als sie dann aufgeklärt war, meldete die Kleine natürlich auch sofort Hunger an (Wie kann das bei ihr anders sein...).
Den Wunsch konnte ich nach nochmaligem Aufsuchen und Fotografieren aller Versteckmöglichkeiten natürlich nicht abschlagen, vor allem, nachdem ich auch neugierig auf den leckeren Inhalt der Dose war.

Das fanden wir in der hübschen Ostertruhe:


300 g saftiger Baumkuchen
200 g Butterspritzgebäck
100 g Vollmilch-Crispies

Zum Abschluss noch ein paar Infos zum Spezilitätenhaus, bevor es was für euch gibt, denn es war uns zugegebenermaßen vorher nicht wirklich ein Begriff.

Laut Firmeninformationen liefert das Spezialitäten-Haus G. Schulteis feinste Confiserie Waren und Delikatessen in die ganze Welt.
Es wurde im Oktober 1984 gegründet und im ersten Jahr wurden nur 3 Produkte aus dem Sortiment vom Konditormeister Günter Schulteis angeboten. Verschickt wurde direkt aus der Backstube.
In den Folgejahren wurde das Sortiment aufgrund der hohen Nachfrage stetig ausgebaut und beinhaltet heute über 300 feinste Confiserie Waren und Delikatessen.
Mittlerweile finden sich Aachener Printen und Nürnberger Lebkuchen, Dominosteine, Zimtsterne, Spekulatius, Gebäckspezialitäten, Marzipan, Stollen, Baumkuchen, Torten, Kuchen, belgische Pralinés, Honigspezialitäten, Salzgebäcke, Liköre sowie herzhafte Delikatessen im Angebot.

Und das war die Belohnung für die Kleine, das sie so ausgiebig Fotomodell gespielt und mir noch viele Versteckmöglichkeiten gezeigt hat (von denen ich nicht alle fotografiert habe...):



Mit Schokolade kann man bei ihr nichts falsch machen, aber eigentlich hat uns allen der komplette Inhalt der Truhe gut geschmeckt.

Aber jetzt seid ihr dran. Ich will euch ja hier nicht nur den Mund wässrig machen, ihr sollt auch was davon haben.

Habt ihr vielleicht noch bessere Osterverstecke auf Lager?
Davon gehe ich jetzt mal schwer aus...

Dann schreibt eure Vorschläge und was aus dem Sortiment des Spezialitätenhauses ihr dort verstecken würdet, schnell als Kommentar unter diesen Post.
Dadurch habt ihr nämlich die Chance, den zweiten Teil meiner Osterüberraschung zu gewinnen.
Es gibt ein Paket aus dem Sortiment vom Spezialitätenhaus - und zwar genau das, was ihr für den Versteckvorschlag im Kommentar ausgesucht habt (also lasst euch nicht lumpen ;-)  ).

Noch ein paar Worte zu den Bedingungen:

Schickt mir einfach bis Ostermontag, den 6. April 2015 eine E-Mail an meinesuessewerkstatt(at)gmx(punkt)de mit dem Betreff "Spezialitätenhaus" und im Inhalt eure Adresse und nochmal euer Wunschprodukt UND kommentiert hier mit eurem Versteckvorschlag sowie dem Lieblinsprodukt. Unter allen Einsendungen ziehe ich dann am folgenden Tag (Dienstag, den 7.April) per Los den Gewinner. icon_smile.gif
 
Teilnahmebindungen:
Emails ohne Adresse können nicht an der Verlosung teilnehmen!
Einsendeschluss: Montag, den 6. April 2015, 23:59 Uhr
Die Gewinner werden am Diensttag, den 7. April 2015, via Los gezogen.
Die Gewinnbenachrichtigung erfolgt per Email.
Der Versand der Truhe erfolgt in KW 17 durch das Spezialitätenhaus.
Der Versand verfolgt nur innerhalb von Deutschland.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
 
Hinweis zum Datenschutz: Die eingesendeten E-Mails werden nach Ende der Verlosung unwiderruflich gelöscht.

Ich wünsche euch viel Glück und freue mich auch für den zweiten Teil über möglichst viele Teilnehmer.
Damit ihr direkt von euren diesjährigen Verstecken berichten könnt (ohne sie vorher zu verraten), lasse ich das Gewinnspiel extra bis nach Ostern laufen.

Alle die kein Glück bei der Verlosung haben, erhalten durch die Bestellung des Newsletters einen 5 Euro Warengutschein.

Diese Verlosung entstand in Kooperation mit dem Spezialitätenhaus und Hallimash. Vielen Dank dafür!


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Buchvorstellung und Verlosung: Rock the Kitchen! - Ins Nest gelegt Teil 1

besser gesagt nicht ich, sondern Edition Styria.

Sie haben meiner Werkstatt hier und euch nämlich kurz vor Ostern ein ganzes Buchpaket geschnürt.

Wie genau das aussieht, könnt ihr am Ende des Posts lesen, aber ich denke, zuerst hat das Buch an sich ein wenig Aufmerksamkeit verdient.


Leider fehlte mir die Zeit, um mich wie sonst ausgiebig um einige Testrezepte zu kümmern (und auch die Vorstellung an sich ist wohl etwas kürzer als gewohnt).
Aber ich wollte euch diese Überraschung schnell noch vor Ostern ins Nest legen.

Aber die meisten werden Sylvia Reiter und ihren Blog "Rock the Kitchen!" schon kennen, da er einer der bekanntesten Foodblogs in Deutschland ist. Sie schreibt von sich selbst, dass sie nicht isst, um zu leben, sondern lebt, um zu essen. Dabei weiß sie als gelernte Diätassistenin genau was sie tut und hat genügend Hintergrundwissen, um ihre Rezepte und Kochexperimente auch so zu einem leckeren Ergebnis zu führen.
Und wer ihren Blog kennt, weiß das ihre Rezepte funktionieren und lecker sind. Deshalb habe ich heute auch mal keine Hemmungen, euch ein Buch zu empfehlen, ohne selbst daraus was gemacht zu haben.

Zuerst ist mir beim gestrigen Auspacken des Buches das außergewöhnliche Format ins Auge gefallen - eher schmal und hoch - und natürlich der knallrote Cakepop auf dem Cover. Ein eindeutiger Hinweis, dass auch meine Süßschnäbel nicht zu kurz kommen.

Das Buch ist folgende Rubriken unterteilt:
- Breakfast
- Lunch
- Teatime
- Dinner
- Everytime
wobei man diese Einteilung aber nicht so strikt nehmen sollte (Sie sind bei ihr witzigerweise noch mit den genauen Zeiten versehen). Ich denke zum Beispiel Kürbiskerngrissini würden mir nicht nur zum Frühstück schmecken, sondern eigentlich den ganzen Tag.

Ein erstes Durchblättern sorgte für ein zufriedenes Lächeln. Fast alle Rezepte wunderbar bebildert und eine gute Mischung aus gewagten Experimenten und (aufgepeppten) Klassikern. Mich haben sehr viele Rezepte direkt angesprochen. Es wird Gekocht und Gebacken, Eis gerührt, Sirup gekocht und noch vieles mehr - eigentlich ist alles, was man in seiner Küche so anstellen kann abgedeckt.
Alle Rezepte sind mit den Labels vegan/vegetarisch bzw. gluten- und laktosefrei, sofern zutreffend, versehen.

Man merkt dem Buch an, dass die Autorin gerne und viel reist, aber auch die regionale, heimische Küche zu schätzen weiß. So finden sich herzhafte Frühstückswaffeln neben Schoko-Blaubeer-Pancakes. Oder-Udon-Hühnersuppe in Nachbarschaft von Orientalischem Linsensalat und Zucchini-Carpaccio.
Wie erhofft kommen auch meine beiden Süßen nicht zu kurz. Natürlich haben sie sich gleich in die Red-Velvet-Cake-Pops verliebt (Pink und am Stiel - was will ein Kleinmädchenherz mehr), aber sie würden auch einen Cookies & Cream Fudge oder den kalten Hund mit Erdnussbutter und Karamellkeksen nicht ausschlagen.
Bei den Everytime-Rezepten finden sich Eis, Sirups , Liköre oder Chutneys, Ananas-Chili-Ketchup und ein Mohnpesto. Ich finde, das hört sich alles sehr interessant an und freu mich schon auf etwas mehr Zeit zum Nachkochen.

Das Ganze wird durch ein übersichtliches Register nach Zutaten am Ende des Buches abgerundet.

Die genauen Daten zum Buch sind:
Sylvia Reiter
Rock the kitchen!: Kreative Rezepte für mich & für euch
Edition Styria
ISBN 978-3990110690

Wie schon zu Beginn geschrieben, gefällt mir das Buch genauso gut wie der Blog, nur finde ich Bücher fürs Nachkochen viel praktischer. Vielleicht bin ich da ja ein bisschen altmodisch (wahrscheinlich nicht nur vielleicht...).
Ich experimentiere und probiere in meiner Küche ja auch gerne viel rum, da passt das Buch genau zu mir.
Und vielleicht geht es euch genauso?

Dann solltet ihr jetzt genau aufpassen.

Denn der Osterhase ist nicht nur für mich vorbeigehoppelt. 3 meiner Leser dürfen sich auch bald über das schöne Buch freuen.
Und ihr müsst nicht mal viel dafür machen.

Schickt mir einfach bis Sonntag, den 29. März 2015 eine E-Mail an meinesuessewerkstatt(at)gmx(punkt)de mit dem Betreff "Rock the Kitchen!" und im Inhalt eure Adresse. Unter allen Einsendungen ziehe ich dann am nächsten Tag (Montag) per Los die Gewinnerinnen bzw. Gewinner. icon_smile.gif
 
Teilnahmebindungen:
Emails ohne Adresse können nicht an der Verlosung teilnehmen!
Einsendeschluss: Sonntag, den 29. März 2015, 23:59 Uhr
Die Gewinner werden am Montag, den  30. März 2015, via Los gezogen. Die Gewinnbenachrichtigung erfolgt per Email.
Der Versand der Bücher erfolgt durch Edition Styria.
Der Versand verfolgt nur innerhalb von Deutschland und Österreich.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
Hinweis zum Datenschutz: Die eingesendeten E-Mails werden nach Ende der Verlosung unwiderruflich gelöscht.

Ich wünsche euch viel Glück und freue mich über möglichst viele Teilnehmer. Scheut euch nicht!




Karamellmousse mit Zimtstreuseln

Habt ihr Lust auf Nachtisch? Da hier zur Zeit das Thema "Torte" ein wenig kurz kommt habe ich heute eine kleine Köstlichkeit für euch dabei.
Nicht zu süßes, aber herrlich lockeres Karamellmousse mit knusprigen und doch zarten Zimtstreuseln bilden eine interessante Einheit aus samtig weich und knackig.
 
meine süße Werkstatt
 
Auch wenn das ursprüngliche Rezept von Francisco Migoya , einem der bekanntesten Patissiers Amerikas und Vertreter der Modernist Cuisine, die so gerne mit allen möglichen Mittelchen spielen, stammt, ist die von mir gemachte Variante eigentlich einfach herzustellen. Sie braucht nur etwas Zeit. Allerdings habe ich auch nicht das komplette Dessert von ihm gemacht und dem ganzen auch eine weniger komplizierte Form gegeben.
 
Bei mir kommt die Mousse koch- und abwaschfreundlicher direkt in die Serviergläschen und werden auch nicht noch von einem Reismilchschleier (für den ich ein im normalen Haushalt eher ungebräuchliches Geliermitteln namens Gellan benötigt hätte) bedeckt.
 
Das tat dem Genuss aber keinen Abbruch und ich glaube, niemand hat eine zusätzliche Komponente vermisst. Ich schon gar nicht, da ich sowieso nicht so der Geleefan bin.
 
Durch die etwas andere Zubereitungsart wird die Mousse besonders luftig und cremig.
Das Rezept ergibt 10 Portionen.
 
 

Karamellmousse mit Zimtstreuseln

Zimtstreusel:
Streusel:
165 g Mehl
80 g Zucker
80 g kalte Butter
1 TL Zimt
1 Prise Salz
 
Karamellmousse:
110 g Schlagsahne
140 g Zucker
45 g Butter
2 Eier
7 g Gelatine, eingeweicht in ca. 20 ml Wasser
360 g Schlagsahne
 
Dekoration:
ca. 50 g Schokoladenspäne aus Zartbitterschokolade
 
Für die Streusel den Backofen auf 160°C vorheizen. Alle Zutaten zu einem krümeligen Teig verkneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Streusel in einer dünnen Schicht darauf verteilen. Eventuell noch etwas Zimt darüber streuen und für 10 Minuten im heißen Backofen goldbraun backen.
Auf dem Blech komplett abkühlen lassen.
 
Den Zucker in einen Topf streuen. Der Topf sollte so groß sein, dass die Schicht nicht zu dick wird, sonst erhält man kein schönes Karamell (der Zucker schmilzt sonst zu ungleichmäßig). Auf die Herdplatte stellen und den Zucker zuerst schmelzen lassen, dann weitererhitzen, bis er goldbraun karamellisiert ist (Bitte erst rühren, wenn der Zucker geschmolzen ist, ansonsten gibt es leicht Klumpen).
Butter zugeben und vollständig unterrühren. Es soll eine homogene, hellbraune Masse entstehen. Vorsicht - hier kann es leicht Spritzen!
Dann die Sahne zugeben und ebenfalls komplett unterrühren.
Von der Hitzequelle nehmen und beiseite stellen.
 
Ein Wasserbad "bauen" indem ein Topf mit etwas Wasser gefüllt wird und eine genau rein passende Schüssel einhängen (der Schüsselboden sollte gerade so nicht die Wasseroberfläche berühren).
Die Eier in die eingehängte Schüssel geben und das Wasser im Topf bei hoher Stufe erhitzen. Dabei die Eier mit dem Handrührgerät (mit angebrachtem Schneebesenelement) aufschlagen.
Sobald die Eimasse deutlich andickt (bei ca. 84°C) die Schüssel aus dem heißen Wasser nehmen und weiterschlagen, bis die Eimasse ungefähr Raumtemperatur angenommen hat (am einfachsten geht das, wenn man die Eier dazu in die Küchenmaschine umfüllt).
 
Die Karamellmischung wieder erhitzen, bis sie kurz aufblubbert und in einem dünnen Strahl am Schüsselrand in die Eischaummasse laufen lassen.
Die eingeweichte Gelatine zugeben und weiter aufschlagen, bis sie sich in der Eimischung komplett aufgelöst hat. Langsam weiterrühren lassen, bis die Schüssel sich aussen nicht mehr warm anfühlt.
 
Die zweite Sahnemenge locker aufschlagen und in 2 Etappen unter die Ei-Karamell-Mischung heben.
 
In 10 Portionsgläschen verteilen und ungefähr eine Stunde kühl stellen.
Kurz vor dem Servieren mit den Streuseln und Schokospäne bestreuen.
 
Ich habe die Mousse aber  in einer großen Schüssel benötigt. Damit aber doch noch etwas Farbe ins Spiel kam, musste eine noch Zuckerrose als Deko herhalten. Nicht die schönste, die ich je gemacht habe, aber nach einer Weile "Zuckerblumenabstinenz" auch nicht so schlecht.
 
 


Ahornsirup-Walnuss-Cranberry-Cluster-Granola

Das Ursprungsrezept für dieses Granola stammt aus der Smitten Kitchen und dem zugehörigen Kochbuch .
Mir hat die Idee der "Cluster" so gut gefallen (und Eiweiße als Kleber habe ich ja sowieso immer übrig).
Ich habe nur hier und da an den Zutaten gespielt und zum Beispiel die Weizenkeime durch Sonnenblumenkerne ersetzt, etwas mehr Haferflocken genommen und weniger Früchte - dafür dann aber Cranberries statt getrocknete Kirschen...

meine süße Werkstatt

Auch wenn dieses Granola dann vielleicht nicht mehr ganz so viel mit dem Ursprungsrezept zu tun hat - lecker ist es auf jeden Fall. Und wem das eine oder andere nicht schmeckt - das Rezept bietet genügend Spielraum für Variationen. Ihr solltet nur darauf achten, dass das Verhältnis trockene Zutaten zu feuchte Zutaten vor dem Backen bestehen bleibt - also jeweils die Gesamtmenge (ohne die Trockenfrüchte, die kommen ja erst am Schluss hinzu). Wer zum Beispiel die Kokosraspeln nicht mag, gibt vielleicht einfach die gleiche Menge Sesamsamen dazu, oder ...

Und es ist auch ein kleiner Luxus für jeden Morgen, denn es wird köstlicher Ahornsirup als Süßungsmittel verwendet. Und dann noch knusprig geröstete Walnüssen! Und Kokosraspeln! Obwohl ich nicht immer so auf Kokos stehe, hier hat er mir sehr gut gefallen.


Zusammen ist es aber bei weitem nicht so süß wie ein fertig gekauftes Knuspermüsli. Und bis auf die Backzeit im Ofen auch wirklich schnell gemacht.

Nur ich hatte einen kleinen Fehler gemacht, weshalb ich auch nicht so richtig schöne Cluster bekam. Leider habe ich unterwegs vergessen, dass ich angefangen hatte, die doppelte Menge zuzubereiten und dann nur ein Eiweiß genommen. Dem Geschmack hat das keinen Abbruch getan, nur bekam ich eben nicht so schön große zusammenklebenden "Müsliknubbel".
Ich esse meines immer mit Joghurt (eine Frau in den mittleren Jahren verträgt Milch auf nüchternen Magen eben nicht mehr so gut ;-)  ).

Hier aber die ganz normale einfache Rezeptmenge:


Ahornsirup-Walnuss-Cranberry-Cluster-Granola

250 g blütenzarte Haferflocken
50 g Kokosraspeln
100 g grob gehackte Walnüsse
25 g Sonnenblumenkerne
120 ml Ahornsirup
1/2 TL Salz
1/4 TL Zimt
2 EL Olivenöl
1 Eiweiß
200 g getrocknete Cranberries

Den Ofen auf 150°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten außer das Eiweiß und die Cranberries in eine große Schüssel geben und kräftig vermischen, bis alle Zutaten befeuchtet und gleichmäßig verteilt sind.

Das Eiweiß schaumig, aber nicht steif schlagen und unterheben, bis es auch gleichmäßig verteilt ist.

Auf das Backpapier geben und zu einer flachen Schicht ausbreiten. Eventuell leicht andrücken.

Im Backofen in 50 Minuten goldbraun backen, dabei nach 25 Minuten mit Hilfe eines Küchenspatels von unten nach oben drehen (dazu in so groß wie möglichen Stücken belassen).

Nach der Backzeit sollte sich das Granola trocken anfühlen. Wenn nicht, lieber nochmals 5 Minuten backen.
Komplett abkühlen lassen und dann in Stückchen der gewünschten Größe zerbrechen.

Mit den Trockenfrüchten mischen und in einem luftdichten Gefäß aufbewahren.


Eine "zündende" Idee - Mohn-Shortbread-Zündhölzer mit Marzipan

Indra feiert mit ihrem Blog Photolixieous ersten Geburtstag. Kurz vor Ende der Party komme ich auch noch schnell vorbei und bringe was für ihren Sweet Table mit - damit sie sich die Kerzen anzünden kann ;-)

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Happy Birthday!
 
Ich hätte nicht gedacht, dass meine Kleine irgendwas, wo "so eklige, komische dunkle Punkte" drin sind mit Hochgenuss aufessen kann. Normalerweise ist sie da mehr als pingelig und straft alles Essbare, bei dem auch nur ein Fitzelchen von einem Kräutchen sichtbar ist, mit Todesverachtung. Und das ist nicht nur bei irgendwelchen Kräutern so, dass lässt sich auf alles, was eine andere Farbe oder Konsistenz im Essen hat übertragen.
Zwiebeln in Fleischküchle - werden nicht mal aussortiert, wird gleich komplett gar nicht gegessen. Petersilie oder Schnittlauch in der Suppe - das Grünzeug ess ich aber nicht. Gehackte Nüsse im Kuchen - bäääääh!
Nur bei Schokostückchen macht sie eine Ausnahme...


Wer weiß, vielleicht hat sie die kleinen Mohntupfen mit Schokolade verwechselt? Ich frag lieber mal nicht nach. Oder war die Gier auf das Marzipan zu groß?

Egal, sie wurden von ihr zu absoluten Lieblingen erkoren und das mag ja siehe oben was heißen ;-)

Aber auch der Rest von uns war wirklich angetan von diesem Gebäck. Ursprünglich habe ich die "Streichhölzeridee" hier bei Maren geklaut.
Allerdings wollte ich schon lange unbedingt Shortbread mit Mohn machen und habe dann diesen Teig als Holz genommen, nicht den Teig mit Sesamsaat von Maren.

Das Shortbread ist aber so wunderbar mürb, dass man beim Einwickeln in Marzipan schon sehr aufpassen muss, dass es nicht zerbricht. Ursprünglich sollten sie nämlich die ganzen 13 cm lang bleiben, aber mir sind beim Verzieren so viele in der Mitte zerbrochen, dass ich die restlichen lieber zuvor noch halbiert habe.
Aber die Marzipan- und Schokomenge müsste ungefähr passen, ich habe dann hochgerechnet.

Und es ist nicht nur mürb, der Mohn macht sich auch geschmacklich sehr gut darin. Die Dosis ist nicht zu hoch, da wird der Geschmack nicht zu aufdringlich und Mohn mit Marzipan sind ja schon eine altbewährte Paarung der Konditorei, da konnte ich ja schon mal nicht viel falsch machen...


Zündhölzer aus Mohn-Shortbread mit Marzipan


Shortbread:
175 g Weizenmehl Type 405
50 g Speisestärke
2 EL Mohn
1/4 TL Salz
1/4 gemahlene Vanille
150 g Butter, weich
35 g Zucker
30 g Puderzucker
 

Für die Streichholzköpfe:

200 g Marzipanrohmasse
60 g Puderzucker

ca. 200 g dunkle Kuvertüre

 
Für das Shortbread Butter, Zucker und Puderzucker bei schaumig schlagen.

Die restlichen trockenen Zutaten mischen und nur kurz unterkneten. Die Masse sollte sich nur gerade so zu einem Teig verbunden haben.
Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach dieser Zeit den Ofen auf 160°C vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig auf eine Größe von ca. 30 x 13 cm direkt auf dem Backpapier ausrollen.
Ein Messer so in den Teig drücken, dass ca. 7 mm breite und 13 cm lange Streifen sichtbar sind (bis zum Backpapier durchdrücken). Dann noch einmal der Länge nach halbieren, so dass die einzelnen Streifen nur noch ca. 7,5 cm lang sind.
 
Ungefähr 20 Minuten lang backen.
 
Aus dem Ofen nehmen und die Streifen dieses Mal richtig mit dem Messer durchtrennen, aber möglichst nichts verrutschen, da das Shortbread sehr leicht bricht.
Komplett abkühlen lassen.
 
Für die Streichholzköpfe Marzipan und Puderzucker miteinander verkneten, eine Rolle daraus formen und jeweils ungefähr haselnussgroße Stücke abtrennen. Diese zu Kugeln formen und jeweils an der Spitze jedes Stäbchens befestigen (es muss nicht um die Unterseite herumgehen). Das Marzipan klebt ganz gut daran, allerdings ist das Shortbread sehr zerbrechlich, also vorsichtig damit umgehen.

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen/temperieren und die angeklebten Marzipankugeln eintauchen.

Zum Trocknen auf das Backpapier zurücklegen.


Dann nur noch warten, bis der Guss fest ist und die Party kann los gehen....




Lemonies - die fruchtigen "Brownies"

Brownies kennt wohl fast jeder in der Zwischenzeit und auch die helle Variante mit weißer Schokolade - Blondies.


Aber habt ihr schon mal was von Lemonies gehört?
Die fruchtige und helle Variante der Brownies kommt mindestens genauso saftig, weich und locker daher - und mit einer gehörigen Dosis Sonnenschein aus saftigen Zitronen.

Ein Rezept gegen den Winterblues, gut fürs schlechte Gewissen - hier gibt es nämlich als Dreingabe noch viele viele Vitamine - und sommerlich säuerlicher Geschmack.

Das Rezept stammt leicht abgewandelt von Manuela Kjeilen aus ihrem Buch "Die Backfee. Zuckersüß ". Und sie weiß wohl als Norwegerin sehr genau, was man in einem langen Winter in einen Kuchen packen muss (wenn es mal kein Schokokuchen sein soll).


Lemonies

Teig:
115 g weiche Butter
170 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
Saft einer Zitrone
gerieben Schale von 2 unbehandelten Zitronen
85 g Weizenmehl, Type 405
1 TL Backpulver
1 Messerspitze Backpulver

Glasur:
100 g Puderzucker,
1 EL Zitronensaft
evtl. etwas gelbe Speisefarbe


Backofen auf 180° C vorheizen. Einen rechteckigen Backrahmen auf 20 x 23 cm Seitenlänge einstellen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen.

Butter, Zucker und Salz schaumig schlagen. Die Eier nacheinander zufügen und jeweils gut unterrühren.

Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit der Zitronenschale unterheben. 
Zum Schluss Zitronensaft unterheben.

Sofort in den Backrahmen geben, glatt streichen und in ca. 22 Minuten goldbraun backen.

Nach dem Backen den Backrahmen mit einem kleinen Messer lösen und die Lemonies auf dem Blech abkühlen lassen

Für die Glasur Puderzucker und Zitronensaft mischen. Den Großteil (bis auf einen Rest von ca. 3 EL) auf dem Kuchen verteilen.

Den Rest gelb einfärben und mit Hilfe eines Plastikbeutels, dem eine kleine Ecke abgeschnitten wird in Streifen auf die Lemonies spritzen.

Ein Schaschlickstäbchen im 90° Winkel zu den Streifen durch die Streifen ziehen, um das Muster zu erhalten.



Ich bin heute auswärts ...

und zwar mit frischen Brötchen und gar nichts Süßem. 

In meinem jugendlichen Leichtsinn hatte mich wohl etwas unbedacht bei Yvonne von "Experimente aus meiner Küche" für ihren Bread Baking Friday gemeldet, denn so richtig viel Brot oder Brötchen backe ich nicht. Das übernimmt nämlich normalerweise meine Schwiegermutter für uns. Aber ich habe eine kleine Backpause genutzt und diese lockeren Weizenbrötchen mit Über-Nacht-Gare gebacken. Ich finde das ungemein praktisch, abends einen Teig zu machen und morgens dann frische Brötchen zu haben.

Wer Lust auf das Rezept hat sollte schnell zu Yvonne, nachschauen und am besten auch gleich nachbacken: klick

meine süße Werkstatt