/

Geburtstagskuchenmarathon - Cranberry-Pistazientorte

Seit ich das Rezept gesehen habe, schwirrt es mir immer wieder im Kopf herum. Weil ich aber nie frische Cranberrys bekam, wurde es nie umgesetzt. Nach Halloween gerieten mir endlich welche in die Hände und diese mussten dann tiefgekühlt auf einen passenden Einsatz warten. Jetzt ist es endlich soweit (ein kleines Mädchen muß ja mindestens eine rosa Torte zum Geburtstag bekommen).
Das Rezept stammt von Matthias Ludwigs aus dem Buch "Törtchen, Törtchen - himmlische Versuchungen", aus dem ich schon einiges nachgemacht habe und das auch immer geschmeckt hat. Statt einzelner kleiner Törtchen gab es aber eine große (26 cm Durchmesser). Und anders als Herr Ludwigs habe ich nicht das rohe Eiweiß unter die Cranberrymasse gehoben, sondern ähnlich wie hier zuerst aus Zucker und Eiweiß ein italienisches Baiser hergestellt.
Die Cranberrys schmecken erstaunlich herb in der Mousse, was aber sehr gut zum eher süßen Boden passt und einen guten Ausgleich schafft. Der Boden bleibt ziemlich dünn, dennoch ist die Menge an Mousse dazu eigentlich nicht zu viel.



Cranberry-Pistazien-Torte

Boden:
100 g Marzipanrohmasse
30 g Pistazien, gemahlen
2 Eier
25 g Mehl
2 g Backpulver
35 g Butter, flüssig
30 g Pistazien, gehackt
30 g getrocknete Cranberrys, kleingeschnitten

Cranberrypüree:
300 g frische (oder TK) Cranberrys
60 g Zucker
90 ml Wasser

Cranberrymousse:
250 g Cranberrypüree (s.o.)
3 Blatt Gelatine, eingeweicht
2 Eiweiß
60 g Zucker
150 g Sahne, aufgeschlagen

zum Verzieren.
restl. Cranberrypüree
gehackte Pistazien
evtl. aufgeschlagene Sahne

Boden:
Marzipan mit den Eiern und gemahlenen Pistazien im Wasserbad (oder Mikro) leicht erwärmen (bis das Marzipan weich wird) und mit dem Stabmixer durchmischen bis es dickcremig und glatt ist. Mit Backpulver vermischtes Mehl unterheben. Flüssige Butter unterrühren. In die Springform geben, mit gehackten Pistazien und getr. Cramberrys bestreuen und ca. 15 min bei 160°C Umluft backen. Abkühlen lassen. Aus der Form nehmen, auf eine Tortenplatte stellen und mit einem Tortenring umschliessen.

Cranberrypüree:
Alles in einem Topf zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze die Beeren weich kochen. Mit dem Stabmixer durchpürieren und etwas abkühlen lassen.

Cranberrymousse:
Zuerst ein italienisches Baiser herstellen. Dazu den Zucker und ca. 20 ml zum Kochen bringen und auf 121 °C (Zuckerthermometer!) erhitzen.
In der Zwischenzeit Eiweiße steif schlagen. Wenn die Zuckerlösung die Temperatur erreicht hat, sofort unter weiterrühren dazugeben und bei kleinster Stufe ca. 15 min rühren oder bis die Baisermasse abgekühlt ist.
Cranberrypüree wieder soweit erwärmen, daß sich die Gelatine darin löst. Zuerst 1/3 des Baisers unterziehen, dann den Rest und anschliessend sofort die Sahne.

Auf den vorbereiteten Boden geben und im Kühlschrank mind. 4 h kaltstellen (bis die Mousse fest ist). Tortenring entfernen und nach Wunsch dekorieren.






Kommentare:

  1. Liebe Barbara, schön, noch eine Bloggerin aus Süddeutschland... und so leckere Sachen backst du! Die Torte kam jedenfalls gleich auf meine Nachbackliste, auch wenn ich diese sehr wehmütig wieder weit weg verstaut habe, auf die Zeit nach Diät. Mir tropft vom Lesen der Zahn...
    Weiter so!
    Lieben Gruß, Dirk

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für deinen lieben Kommentar.
      Na hoffentlich sind nach der Diät (Fastenzeit?) die Pfunde dann nicht wieder schnell drauf,

      Liebe Grüße,
      Barbara

      Löschen
  2. Ich habe das Törtchen Buch auch und fand die Cranberry-Törtchen sehr lecker.
    Aber auch viele seiner anderen Törtchen haben mir und meinen Testessern sehr gut geschmeckt. Falls es dich interessiert, kannst du ja mal bei mir vorbeischauen.
    http://mari-to-kazuo.blogspot.de/2012/10/tortchen-tortchen.html

    Von Josta-Beeren habe ich noch nie gehört. Da werd ich mich mal umschauen, denn ich würde sie gerne mal probieren.

    Die Idee, statt dem Eischnee italian meringue zu nehmen, finde ich übrigens großartig.

    Liebe Grüße aus Berlin,

    Mari

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da schau ich doch gleich mal vorbei...
      Jostas schmecken eigentlich wie ziemlich saure schwarze Johannisbeeren, eben wie Stachelbeeren, gemischt mit schwarzen Johannisbeeren. Viel Glück bei der Suche (wenn du näher wohnen würdest, könnte ich dir eine Schüssel abgeben)

      Liebe Grüße,
      Barbara

      Löschen

Ich freue mich über jeden Kommentar, also schreibt los!