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""Arme Prinzessinen" als Verwertung von altbackenem Hefezopf

Ich habe vor kurzem gesehen, dass es in der Zwischenzeit sogar Bücher über die Verwertung von übrig gebliebenem Brot gibt. Für dieses Rezept braucht man meiner Meinung nach allerdings kein Extra-Buch. Eigentlich auch fast kein Rezept.

Das hier gab es nämlich unter dem Namen "Arme Ritter" schon in meiner Kindheit, allerdings mit alten Brötchen. Manche kennen es vielleicht auch als French Toast. 
Wir hatten was vom Hefezopf übrig, deshalb wurden jetzt etwas etwas luxuriösere und süßere "Arme Ritter" draus, die ich meinen Kindern als "Arme Prinzessinnen" verkauft habe (diese rosa Prinzessinnen-Phase hat doch auch ab und an mal was Gutes), damit sie sie auch essen - mit Rittern lockt man kein kleines Mädchen an den Esstisch (das kommt wohl erst später - mit Rittern auf Motorrädern).

Dazu gab es Apfelmus und Zimtzucker.




Arme Prinzessinnen


5 dicke Scheiben alter Hefezopf
2 Eier
100 ml Sahne
1 große Prise Zimt
1 Prise Muskat, frisch gemahlen
1 Prise Salz
Butter zum Ausbraten

Alles außer dem Zopf in einer flachen Schüssel oder einem Suppenteller gut verrühren. Eine große Pfanne mit Butter erhitzen. Die Zopfscheiben ggf. einmal in der Mitte halbieren, damit sie besser in die Pfanne passen. Aber vor dem Braten werden sie noch durch die Eiersahne gezogen. Dabei gut reindrücken, damit der Zopf sich auch etwas vollsaugen kann. Direkt in die heiße Pfanne geben und bei nicht zu starker Hitze goldbraun ausbraten (sonst sind sie außen schwarz, innen aber noch nicht durch).

Am besten direkt aus der Pfanne auf die Teller und den eigenen Prinzessinnen vorsetzen.



Kommentare:

  1. Altbackenes Hefegebäck gibt es bei uns eigentlich nie, aber altbackene oder frischer weiße Brotschnitten schon. Und so arm hört sich das Rezept gar nicht an, ob Prinzessin oder Ritter. So Sachen hat es bei uns früher oft am Freitag gegeben und wurden immer gerne gegessen. Schön wieder einmal zu sehen.

    Liebe Grüße
    Anna

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  2. Sehr sehr lecker.
    Liebe Grüße, Renate

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  3. Es bleibt nicht allzu oft was übrig, aber es lohnt sich auch, extra dafür was Auf die Seite zu tun ;-)

    Liebe Grüße,
    Barbara

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