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Aus 1 mach 2: Himbeer- und Mirabellenmuffins

Auch auf die Gefahr hin, das es hier etwas langweilig wird: Schon wieder Muffins. 
Aber ich bin immer noch am Testbacken aus dem "Süße Liebe"- Buch von Asa Swanberg. Dieses Mal sollten es die Sommermuffins werden. 

Da bei uns die Himbeerzeit leider auch schon wieder so gut wie vorbei ist, kam es uns gerade recht, daß der Nachbar uns beim Naschen an seinen Brombeersträuchern "erwischte" (wir dürfen das, seine Kinder mögen die nämlich nicht - und meine kommen nicht ohne lila Zunge daran vorbei). Er gab uns nämlich gleich noch die Erlaubnis, auch noch seinen Mirabellenbaum zu plündern.


Falls jemand Mirabellen nicht kennt: sie sind botanisch und auch deutlich merkbar geschmacklich Verwandte der Pflaume, nur mit zarterer Haut, ziemlich saftig und auch etwas säuerlicher - und sehr viel kleiner. Frisch zu kaufen gibt es sie kaum, da sie nicht besonders haltbar sind und schnell verderben, vor allem an Stellen, an denen die Haut beschädigt ist.



So kam nur in eine Hälfte der Muffins Himbeeren, in die andere wurden gewürfelte Mirabellen gesteckt (und noch ein großer Beutel eingefroren, von dem ich noch nicht weiß, was daraus werden soll - und der mir wahrscheinlich nächstes Jahr im August wieder einfällt, wenn es wieder frische gibt). 

Um die Muffins mit Mirabellen noch etwas aufzupeppen, habe ich die Streusel noch mit etwas gemahlenem Ingwer vermischt, was, wie ich fand, eine ziemlich gute Idee war und geschmacklich sehr gut zusammengepasst hat. 

Der Teig selbst ähnelt in der Zubereitung einem Biskuit, dem noch geschmolzene Butter und Milch zugefügt werden. Nur mit den Streuseln hatt ich so meine Probleme. Ich konnte nicht wie im Rezept angegeben "ein paar Streusel auf jeden Muffin geben", dazu ware die Menge viel zu groß. Deshal gab es richtige Streuselhäufchen.

Die Backzeit von nur 15 Minuten ist mir etwas zu knapp, ich habe sie lieber 5 Minten länger drin gelassen und fand sie dann genau richtig.

Ich könnte mich jetzt nicht direkt entscheiden, welche Variante die bessere ist. Deshalb hilft nur: Nachbacken und mir Eure Meinung dazu schreiben!


Streuselmuffins mit Himbeere oder Mirabelle

Biskuit:
100 g Butter
200 ml Milch 
abgeriebene Schale einer Zitrone, unbehandelt
2 Eier
125 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
2 TL Backpulver

wenn beide Varianten gebacken werden sollen:
60 g Himbeeren und 70 g Mirabellen (entsteint gewogen, dann fein gewürfelt)

wenn nur eine Variante gebacken werden soll: die betreffende Fruchtmenge verdoppeln

Streusel:
80 g Haferflocken
60 g Mehl
85 g Zucker
75 g Butter (laut Originalrezept kalt, geht aber auch mit weicher)
für die Variante mit den Mirabellen: 1/2 TL gemahlener Ingwer (getrocknet)


Zuerst den Ofen auf 200°C vorheizen und das Muffinblech vorbereiten, indem die 12 Vertiefungen mit Papierförmchen ausgelegt werden.

Dann Butter in einem kleinen Topf schmelzen, von der Herdplatte ziehen und die Milch sowie die Zitronenschale zugeben.
Eier, Zucker und Vanillezucker zu einem sehr hellen Schaum aufschlagen. Mehl mit Salz und Backpulver mischen, dann zuerst die Milchmischung unterrühren und anschliessend die Mehlmischung unterheben.
Den Teig auf die 12 Förmchen verteilen. 

Die Zutaten für die Streusel in die Schüssel geben und zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Die Hälfte abnehmen und unter die verbliebene Hälfte den Ingwer einkneten.

Die Früchte gleichmäßig auf dem Teig verteilen, anschliessend den Streuselteig darüber krümeln.

Auf der mittleren Schiene ca. 20 min backen. Zum Abkühlen aus der Muffinform nehmen. 
Und dann aufpassen, dass man nicht sofort alle verspeist.




Kommentare:

  1. Also, für mich gibt es kein langweiliges Backwerk :o) Fruchtige Muffins esse ich fürchterlich gerne. Ingwer zu den Mirabellen stelle ich mir sehr lecker vor.

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  2. Da stimme ich Persis voll zu. Ingwer und Mirabellen sind eine gute Kombination. Und ich bin auch immer wieder am testen. Früchtemuffins sind einfach lecker.

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  3. Danke für eure Kommentare. Der Ingwer hat wirklich gut gepasst

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