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Schoko- und Karamellmoussetorte

Das war die Geburtstagstorte für meinen Mann. Grundlage waren die Schoko-Karamellmoussetörtchen aus dem Buch "Süsse Liebe" von Asa Swanberg.
Letztendlich übriggeblieben vom Rezept ist nur der Brownieboden und die Karamellmousse, da sie für die Schokomousse rohe Eier verwendet, was ich nicht wollte. Zusätzlich habe ich noch eine Schicht Schokobiskuit eingebaut, sonst wäre es zu viel Creme geworden.
Als Schokomousse habe ich mein Lieblingsrezept für Mousse au chocolat genommen, das komplett auf Eier verzichtet und davon die Hälfte gemacht. Eigentlich würde es einen Extrapost verdienen, so gerne mögen wir es, aber das kommt vielleicht irgendwann noch.

Auch die Form habe ich geändert, statt einzelner runder Törtchen, gab es eine große rechteckige Torte. So gab es unten eine Schicht Brownie mit kräftig Zimt, gefolgt von sehr luftiger Mousse au chocolat und eine Schicht Schokoladenbiskuit, eine dünne Schicht Karamellmousse und oben drauf Tupfer aus Mousse au chocolat, Sahne und das ganze durch Toffeesauce verbunden.

Geschmeckt hat es sehr lecker, aber die Torte erfordert doch etwas Zeit, da viele einzelne Bestandteile zubereitet werden müssen. 
Von der Karamellmousse hätte ich gerne etwas mehr draufgehabt...

Schoko- und Karamellmoussetorte

Toffeesauce:
100 ml heller Sirup (Grafschafter)
85 g Zucker
100 g Sahne

Brownieboden:
100 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
150 g Weizenmehl
2 EL Kakaopulver
1 EL Zimt
1 TL Vanillezucker

Schokoladenbiskuit:
2 Eier
4 EL heisses Wasser
100 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
90 g Mehl
10 g Kakaopulver
1/2 getr. TL Backpulver

Mousse au Chocolat:
145 g Schokolade mit 70% Kakao
2 g Gelatine (gemahlen)
125 ml Milch
250 g Sahne

Toffeemousse:
100 ml der Toffeesauce von oben
150 g Sahne
4 g Gelatine

Verzierung:
200 g Sahne
restliche Toffeesauce
etwas Mousse au chocolat, zu Nocken geformt
Schokoraspeln

Zuerst die Toffeesauce zubereiten. Dazu einfach alle Zutaten in einem Topf verrühren und zum Kochen bringen. Ungefähr 10 Minuten lang köcheln, dabei gelegentlich umrühren. Zum Abkühlen kalt stellen.

Dann ist der Brownieboden dran. Ofen auf 175°C vorheizen. Ein Backrahmen mit ungefähr 20 x 24 cm Kantenlänge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen.
Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Zucker und Eier unterrühren. Die übrigen Zutaten mischen und auhch nur kurz einrühren. In den Backrahmen geben undauf der mittleren Schiene ungefähr 25 Minuten backen.
Leicht abkühlen lassen und aus dem Backrahmen lösen, der dann für den Biskuit gebraucht wird.

Für den Biskuit den eckigen Backrahmen wieder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blechstellen
Die Eier mit dem Wasser auf höchster Stufe hell schaumig aufschlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Es soll eine sehr helle und luftige Masse geben.
Mehl, Kakao, Salz und Backpulver zusammen sieben unter die Eimasse heben, dann die Biskuitmasse in die Form geben und ca. 20  min backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Wenn die Böden komplett abgekühlt sind kann mit der Zubereitung der Füllungen begonnen werden. 

Zuerst kommt die Mousse au chocolat.
Dazu wird die Gelatine in wenig kaltem Wasser eingeweicht
Schokolade fein hacken und auf dem Wasserbad schmelzen. In einem Topf die MIlch aufkochen lassen und von der Hitzequelle nehmen. Die Gelatine in der Milch auflösen.
Die Milch nacheinander in 3 Portionen zur geschmolzenen Schokolade gen. Dabei jede Portion gründlich mit einem Teigschaber unterrühren, bis sich wieder eine homogene Masse gebildet hat.
Sofort anschliessend die Sahne steif schlagen. Vor dem Unterheben der Sahne die Temperatur der Schokomasse prüfen. Sie sollte zwischen 40 und 45°C liegen, darüber schmilzt die Sahne und das Mousse wird nicht luftig, darunter lässt sie sich nur schwer einarbeiten. Sahne vorsichtig unterheben.

Jetzt beginnt der Zusammenbau.
Dazu den Brownieboden auf eine Servierplatte legen und wieder mit dem Backrahmen umschliessen. Mousse au chocolat einfüllen (einen kleine Rest für die Deko aufheben).
Die Biskuitplatte auflegen und vorsichtig andrücken.

Zum Schluß noch die Toffemousse herstellen.
Dazu ebenfalls die Gelatine in wenig Wasser nach Packungsanleitung einweichen. 
Sahne steif schlagen und beiseite stellen.
Die eingeweichte Gelatine in einem kleinen Topf auflösen. Toffeesauce in den Topf geben und gut verrühren. Darauf achten, daß keine Gelatineklümpchen mehr zu sehen sind. 
Die Temperatur beachten (am besten kurz messen), die Toffeesauce darf auch nicht über 45°C haben, wenn sie zur Sahne gegeben und vorsichtig untergehoben wird.
Toffeemousse als oberste Schicht in den Backrahmen geben und glatt streichen.

Am besten über Nacht, aber mindestens 12 h im Kühlschrank fest werden lassen.
Backrahmen entfernen. 200 g Sahne steif schlagen und damit den Rand einstreichen sowie kleine Tupfen aufspritzen. Mousse auchocolat in kleine Nocken aufsetzen. Restliche Toffeesauce leicht erwärmen und darüberträufeln.

Zum Schluß noch mit geraspelter Schokolade bestreuen.


Kommentare:

  1. Oh, wie göttlich diese Kombination klingt. Die Torte wünsche ich mir jetzt auch zum Geburtstag (auch wenn der noch ein halbes Jahr hin ist). Den link habe ich bereits dem Mann geschickt.

    Die Toffee-Mousse muss ich aber vorher unbedingt noch mal solo ausprobieren.

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    1. Eine Verständnisfrage zur Mousse habe ich noch. Du schreibst, dass die Sahne steif geschlagen und anschließend in einem Topf aufgelöst wird, ist das so richtig?

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    2. Hallo Persis , danke für den Hinweis. Da habe ich mich ein wenig falsch ausgedrückt. Es wird nur die eingeweichte Gelatine aufgelöst. Dann wird, um die Temperatur etwas runterzubringen, die Toffesauce zugegeben. Und dann wird diese Mischung unter die steif geschlagene Sahne gehoben.

      So müsst es dann funktionieren (ahbs auch im Text geändert)

      Liebe Grüße,
      Barbara

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    3. Prima, danke für die Erklärung! Dann steht der Mousse ja nix mehr im Wege :o)

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  2. Liebe Barbara, am dritten Advent habe ich die Toffee-Mousse als Teil eines Nachtischs gemacht. Leider hat es nicht mal für ein einziges Bild gelangt, denn die Gläser wurden mir förmlich aus den Händen gerissen. Furchtbar leckeres Zeug. Vielen Dank fürs Teilen des Rezepts!

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  3. Hallo Persis, das freut mich! Ich hoffe, Du hast wenigstens genug davon abbekommen

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