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Schokoladen-Madeleines

Für dieses Rezept hier braucht man nicht mal ein Rührgerät, nur ein bisschen Zeit sollte man übrig haben. Aber dabei handelt es sich hauptsächlich um Wartezeit, wirklich viel Arbeit machen diese Madeleines nicht.


Also nichts für den schnellen Hunger, wer aber während der Wartezeit durchgehalten und nicht schon den ganzen Teig genascht hat, der wird mit einem sehr leckeren Gebäck belohnt.
Der Geschmack wird nämlich nicht nur von Schokolade bestimmt, auch die gebräunte Butter fügt ihr einzigartig nussiges Aroma hinzu und rundet das ganze geschmacklich richtig schön ab.
Auch wenn die Masse nicht aufgeschlagen wird, geht das Gebäck (durch eine gehörige Dosis Backpulver) gut auf.

Das größte Lob kam von meiner Großen: "Mama, die Muschelmuffins darfst du mal wieder machen" (da sieht man mal wieder, wie amerikanisch die Kinder schon geprägt sind ;-))

Zu Verdanken habe ich das Rezept Christophe Felder und seinem Buch "Die hohe Schule der Patisserie", in das ich irgendwie viel zu wenig reinschaue.

Schokoladen-Madeleines

140 g Butter
2 Eier
1/4 TL gemahlene Vanille
90 g Zucker
2 EL flüssiger Honig
140 g Mehl
1 TL Backpulver
20 g Kakaopulver
40 g dunkle Schokolade (70% Kakao), fein gehackt
Zuerst wird die braune Butter hergestellt, da sie vor der weiteren Verwendung wieder soweit abkühlen muss, dass sie lauwarm ist.
Dazu wird die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze geschmolzen und solange weiter erhitzt, bis sie zuerst schäumt und dann eine goldbraune Farbe annimmt.
Um die festen Bestandteile zu entfernen,durch ein feines Sieb in eine Schüssel gießen und beiseite stellen.
Eier, Vanille und Zucker in eine weitere Schüssel geben und solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann wird der flüssige Honig unter weiterem Rühren zugegeben und eingearbeitet.
Mehl, Backpulver und Kakao werden gemischt und zusammen zur Eimasse gegeben, indem sie darüber gesiebt werden. Zu einer homogenen Mischung verrühren.
Zum Schluß die nun lauwarme braune Butter zugeben und zusammen mit den Schokoladenstückchen unterziehen.
Die Schüssel abdecken und die Masse 2 h ruhen lassen.
Backofen auf 210°C vorheizen und die Madeleinesform vorbereiten (je nach Form ggf. ausbuttern und ausmelieren).
Mit Hilfe eines Esslöffels den Teig in die Vertiefungen füllen und im heißen Ofen 12 Minuten backen.
Die heißen Madeleines aus der Form entfernen und vollständig auskühlen lassen.
Meine Madeleinesform hatte 9 Vertiefungen und ich habe aus dem Teig 18 Madeleines erhalten.
Wer keine entsprechende Form hat, kann auch eine Muffinform nehmen und die Vertiefungen nicht zu voll machen.
Nach Wunsch können die Madeleines noch mit 100 g temperierter dunkler Schokolade auf der "Muschelseite" bestrichen werden.



Kommentare:

  1. Hach, eine Madeleine-Form will ich mir schon so lange mal zulegen. Wie schön Dein Gebäck glänzt, und wie fein das Muster herausgekommen ist.

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  2. Ja, ich habe auch gerade bei Pimpimela Madeleines entdeckt und über Formen nachgedacht. Deine Schoko-Madeleines sehen ja auch sehr zum Anbeißen aus. Vielleicht schicke ich einen Brief and das Christkind - heute schreibt man wahrscheinlich an den Weihnachtsmann...

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  3. Hallo ihr beiden,

    meine Madeleinesform habe ich auch noch nicht lange, sie ist von Lekué und laut "Beipackzettel" aus irgendeinem schwarzen Platinumsilikon. Das Material fühlt sich aber sehr gut an (besser als die roten, die ich so bisher habe) und auch das fertige Gebäck ließ sich gut aus der Form holen, obwohl ich nur ein kleines bisschen eingefettet habe. Gekauft habe ich sie bei meinem liebsten Küchenladen, bei TKMaxx und sie war so stark reduziert, dass sie zu Testzwecken ainfach mit musste.

    Liebe Grüße,
    Barbara

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  4. Hallo Barbara, du warst ja wieder fleißig! Das Buch von C. Felder habe ich auch. Bisher habe ich daraus schon einige Mürbeteige, die Brioches und noch einige andere Sachen gemacht. Eine Madeleineform fehlt mir allerdings noch zu meinem 'Glück' ;-) Aber was nicht ist...
    Ganz liebe Grüße von MaLu

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  5. Hallo MaLu,
    und was meinst Du zu dem Buch? Ich habe leider noch nicht so viel draus gemacht, aber bisher war alles gut gelungen. Habe aber schon manchmal gelesen, dass das Verhältnis Füllung/Teig öfters mal nicht ganz passt.
    Und ich glaube, man braucht nicht unbedingt eine Madleineform, eine normale Muffinform, die eben nicht ganz gefüllt wird, müsste doch auch gehen?

    Süsse Grüße,
    Barbara

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  6. Hallo Barbara, tjaa, also ich denke ich muss noch mehr ausprobieren, aber bisher gefällt mir das Buch sehr gut (bis auf die Creme Patissier) . Ich verfolge auch den Blog von Kazua, die das Buch systematisch durcharbeitet. Also da komme ich natürlich nicht mit ;-). Sie scheint, aber manchmal nicht ganz so überzeugt zu sein. Du siehst, wir müssen noch mehr backen :-D.
    Liebe Grüße
    MaLu

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  7. Dann muß ich mal dringend wieder bei ihr vorbeischauen. Sie hat das TörtchenTörtchen ja auch ziemlich durchgebacken.

    Liebe grüße,
    Barbara

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  8. Ich habe gestern diese Madeleines, allerdings noch mit etwas Rum, gemacht und bin begeistert. Sehr, sehr lecker :) Meine Variante stelle ich demnächst auf meinem Blog vor, natürlich mit Link zu dir :)

    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Super, dass sie dir geschmeckt haben! Ich bin schon gespannt auf deinen Beitrag und freue mich über den Link, danke!

      Liebe Grüße,
      Barbara

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