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(sticky) lemon and poppy seed Muffin

Ein kleiner Rest gemahlener Mohn lag noch im Vorratsschrank und wollte verwertet werden. Meine Mitesser mögen die "geballte" Ladung Mohnfüllung in Mohnschnecken oder -zopf nicht so gern (die letzten durfte ich fast alleine essen). Da fiel mir ein Rezept von Dan Lepard aus dem Buch "Short and Sweet" in die Hände. Eigentlich ein Kuchen für eine Rechteckform mit 20 cm Kantenlänge, aber wir haben die Teigmenge halbiert und als Muffins gebacken (heraus kamen 10) und die Backzeit auf 20 - 25 min reduziert. Ausserdem habe ich den Guss weggelassen. Uns hats gut geschmeckt.

Hier das Originalrezept:

Sticky lemon and poppy seed cake

Zutaten:
225 g Zucker
125 g weiche Butter
100 ml Sonnenblumenöl
fein geriebene Schale von 3 Zitronen
4 Eier
50 ml heißes Wasser
250 g Mehl
2 TL Backpulver
75 g Hafermehl (oder zarte Haferflocken, im Mixer zerkleinert)
30 g Mohnsamen

Sirup (erst damit wirds "sticky"):
150 g Puderzucker
100 ml Zitronensaft

Zubereitung:
Zucker, Butter, Öl und Zitronenschale schaumig rühren. Eier einzeln nacheinander unterschlagen und nochmals gut schaumig rühren. Das heiße Wasser unterrühren.
Mehl und Backpulver sieben und zusammen mit dem Hafermehl und den Mohnsamen unterheben.
In die gefettete Form geben und bei 180°C im vorgeheizten Backofen backen. Kurz abkühlen lassen.
Für den Sirup Zucker und Zitronensaft erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Mit einem Holzstäbchen mehrere Löcher in den noch warmen Kuchen stechen und den Sirup darübergeben. In der Form vollständig abkühlen lassen und ggf. vor dem Essen noch mit Puderzucker bestäuben.

Ein Grüßle aus meiner süssen Werkstatt
Barbara

Knusper Knusper Knäuschen...

...wer knuspert an meinem Müsli.

Wir mögen die vielen Rosinen, die irgendwie oft als "Füllstoff" in großen Mengen in den fertiggemischten Müslis drin sind nicht wirklich. Aber knuspern soll es auch und trotzdem nicht zu süß sein...
...deshalb haben wir uns gestern am Selbermachen ausprobiert.

Ich hatte ein grobes Rezept, von dem ist aber außer der Backzeit und -temperatur nicht viel übrig geblieben.

Insgesamt hat es gut geklappt, es ist nur eine Matscherei. Aber das Rezept lässt sich sicher gut variieren (Früchtemischung/Rosinen statt Aprikosen, Nussmischung/andere Nüsse statt Mandeln) und ist auch wirklich nicht zu süß.


Knuspermüsli

500 g blütenzarte Haferflocken
125 g Sonnenblumenkerne
125 g Sesam
2 TL Zimt
1 TL gemahlener Ingwer
175 g Apfelmus
120 g Honig
100 g hellbrauner Zucker
250 g ganze oder grob gehackte Mandeln
1/2 TL Salz
2 TL Sonenblumenöl
250 g getrocknete Aprikosen, kleingehackt

Einfach alles außer den Aprikosen in eine ausreichend große Schüssel geben, gut durchmischen (am besten mit einem Kochlöffel). Auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und ca. 45 min bei 175 °C im Backofen goldbraun rösten. Zur Halbzeit einmal gut durchmischen (damit es oben nicht zu knusprig und unten zu klebrig wird).
 
Liebe Grüße aus meiner süssen Werkstatt,
Barbara


Two fat cats Whoopie Pies

Nein, nein, in diesem Rezept werden nicht 2 dicke Katzen verwendet und dann auch noch verspeist. Andersherum könnten aber 2 Katzen locker dick werden, wenn sie diese Whoopies auf einen Satz weghauen.

Der Name kommt vom Ursprungsort dieses Rezepts, der Two Fat Cats Bakery in Portland und das Rezept dazu steht in meinem absoluten Lieblingsbackbuch, dem Buch "Rose´s heavenly cakes" von Rose Levy Beranbaum. Diese Buch habe ich jetzt schon fast einmal rauf und runter gebacken und trotzdem finde ich immer noch Rezepte drin, die ich noch nachbacken will.

Laut Johann Lafer sind Whoopie Pies ja nichts anderes als mit einer Creme zusammengeklebte Amerikaner. Diese hier sind aber besser, als alle Amerikaner, die ich (als Gebäck) kenne, wunderbar weich und locker.

Natürlich ist die Creme eher typisch amerikanisch süß, schmeckt aber zu dem Schokoladenteig sehr gut.


Two Fat Cats Whoopie Pies

120 g brauner Zucker
1Ei
28 g Sonnenblumenöl
28 g weiche Butter                         zusammen schaumig rühren
40 g dunkle Schokolade (70% Kakao) im Wasserbad oder der Mikro schmelzen und wieder 
                                                    leicht abkühlen lassen und unter die Eimischung 
                                                    rühren

in einer extra Schüssel
125 g Mehl Type 405
20 g Kakaopulver
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz                                     vermischen

Diese Mischung abwechselnd mit
120 g Buttermilch unter die Eimischung heben.

Ca. 12 Häufchen auf 1 oder 2 Backbleche setzen und bei 200°C 10 bis 15 min backen.

Whoopie "Marshmallow" Creme
50 g Zucker
40 g Maissirup (oder Invertzuckersirup/ Läuterzucker, bei mir Grafschafter Karamell)
15 g Wasser
in einem Topf vermischen und unter Rühren zum Kochen bringen

In der Zwischenzeit
1 Eiweiß halbsteif schlagen, dabei
1 große Prise Weinstein einrieseln lassen, weiter schlagen, bis sich Spitzen bilden

Den Zuckersirup auf 120°C weitererhitzen und sofort unter daß Eiweiß schlagen. Langsam weiterrühren, bis sich die Masse nicht mehr heiß anfühlt

15 g weiche Butter und
1/2 TL Vanilleextrakt       unterrühren, im Kühlschrank etwas fester werden lassen.

115 g weiche Butter und
40 g Puderzucker            schaumig schlagen und die Eiweißmeringuemasse unterschlagen.

Die Creme auf die Hälfte der Whoopies verteilen und jeweils mit einem leeren Whoopie bedecken, leicht zusammendrücken und fertig!

Liebe Grüße aus meiner süßen Werkstatt,

Barbara






Die Wilden sind los...

... nein nicht die mit Tieren verzierten Muffins, die es am Kindergeburtstag gab, sondern die Kinder selbst.
Die ganze Herde äh...Horde trieb es so bunt, daß die Oma im Stock unter uns geflohen lieber einkaufen gegangen ist.



 Die Muffins waren aus einem normalen Vanillerührkuchen,
der Guss ein sehr leckeres, aber auch sehr einfaches


Kondensmilchfrosting
75g sehr weiche Butter
250g Puderzucker
75g Kondensmilch 
1 Msp gemahlene Vanille            sehr schaumig rühren, dann bis zu gewünschten Konistenz 
Creme double oder Sahne            einrühren, kurz im Kühlschrank wieder fester werden 
                                              lassen und aufspritzen oder mit einer kleinen Palette 
                                              aufstreichen

Das Frosting ist zwar auch ziemlich süß, aber nicht so fettig wie amerikanische BC.

Eine doppelte Premiere...

...jetzt kommt mal der erste richtige Post, zusammen mit dem ersten von mir nachgebackenen Rezept aus Eric Lanlards "Tart it up!". Ich weiß immer noch nicht genau, was ich hier eigentlich mache. Vor dem spontanen Entschluss Anfang der Woche, meinen Kram in Form eines Blogs zusammenzufassen, habe ich mich mit dieser Materie überhaupt noch nie befasst.

Es sollte laut Rezepttitel eine apple-nougat-tarte geben, um liegengebliebenes Nougat von Weihnachten endzuverwerten.
Leider ging mir erst beim Zurechtsuchen der Zutaten auf, daß Nougat auf englisch etwas ganz anderes bedeutet, nämlich das was wir hier als "türkischen Honig", dieses ziiiieeeemlich süße Zeug mit Nüssen und Mandel usw. drin.
Egal, ich habs mit "deutschem" Nougat probiert und es ist gar nicht mal so schlecht geworden.



Apfel-Nougat-Tarte

Nussmürbteig zubereiten (meiner war tiefgefroren und ich weiß nicht mehr, nach welchem Rezept zubereitet) und in einer Form mit 24 cm Durchmesser vorbacken.
2 Eier mit
50 g Zucker  schaumig aufschlagen, dann
15 g Maisstärke unterrühren und beiseite stellen

150 ml Milch und
1 Esslöffel Creme double in einem kleinen Topf zum Kochen bringen
100 g Nougat darin schmelzen und diese Mischung unter Rühren zum Eischaum geben.

3 Äpfel schälen, in Schnitze schneiden und auf dem Mürbteig verteilen.
Nougatguss darüber, eine Handvoll Mandelblättchen drüber und ab in den Ofen für ca. 35 min bei 175°C

Ich bin mal gespannt auf weitere der vielen, sich lecker anhörenden Rezepte, dann aber mit den richtigen Zutaten.

Hier gibts noch eine Buchbesprechung dazu:


Es wird noch gewerkelt

Die Galerie ist jetzt mal so weit fertig, demnächst gibts hier aber ein Rezept für Whoopie Pies, für eine Apfel-Nougat-Tarte und dieses hier:

mit Rezept für einen Kondensmilchguss