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Erdbeerjoghurtrolle mit Kuhflecken

...und diesesmal wird die letzte Portion TK-Erdbeerpürree von der guten Ernte im letzten Jahr verwertet. Es gab eine (fast) ganz normale Biskuitrolle mit Erdbeer-Joghurt-Sahnecreme. Die Kuhflecken waren ein Experiment und es hat auch ganz gut geklappt.

Der Biskuit ist anders aufgeschlagen als in den meisten Rezepten üblich. So macht es meine Mutter schon seit ich denken kann. Es ergibt, anders als bei Biskuit mit heißem Wasser eine etwas trocknere, festere Masse, die sich gut aufrollen lässt.
Die Gelatinemenge ist relativ hoch, damit die Rolle auch formstabil bleibt. Wer mag, nimmt einfach etwas weniger.


Gefleckte Biskuitrolle mit Erbeer-Joghurtcreme

Teig:
4 Eier 
50 g Zucker
1 Prise Salz
90 g Mehl Type 405
1 1/2 TL Kakaopulver

2 EL Zucker

Füllung:
200 g pürierte Erdbeeren
100 g Zucker
15 ml Zitronensaft
14 g Gelatinepulver
300 g Joghurt
200 g Sahne

Zuerst den Teig zubereiten. 
Den Ofen auf 200°C vorheizen.
Die Eier trennen, dabei die Eiklare in die Rührschüssel geben. Eiweiße mit dem Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Unter Weiterschlagen die Eigelbe zugeben. Es entsteht ein hellgelber luftiger Schaum.
Mehl sieben und vorsichtig untermelieren.
Ca. 1/4 der Masse abnehmen und sehr vorsichtig das Kakopulver unterheben (fällt leicht zusammen).
Ein Backblech mit Backpapier oder Silikonmatte belegen. Die dunkle Masse in unregelmässigen Tupfern darauf verteilen. Die helle Masse darübergeben und vorischtig glatt streichen.
10 Minuten backen.
In der Zwischenzeit ein Küchen-/Geschirrtuch vorbereiten, indem es flach auf den Tisch gelegt und mit den 2 EL Zucker bestreut wird.
Den fertigen Teig aus dem Ofen nehmen und auf das Tuch stürzen. Papier oder Matte abziehen und die Teigplatte einmal wenden, so daß die untere Seite wie im Ofen direkt auf dem Tuch liegt. Mithilfe des Tuches aufrollen (das Tuch wird mit aufgewickelt) und abkühlen lassen.

Für die Füllung die Erdbeeren, Zucker und Zitronensaft mischen. Gelatine zugeben und 10 min stehen lassen, dann auf dem Herd solange erwärmen, bis die Gelatine aufgelöst ist.
Etwas abkühlen lassen und den Joghurt unterrühren.
Sahne steif schlagen und unterheben.
Etwas warten, bis die Füllung zu gelieren beginnt. Teigplatte vorsichtig wieder ausrollen. Füllung auf die Teigplatte streichen, ggf. davon etwas für die Dekoration abnehmen und in einen Spritzbeutel geben (in den Kühlschrank legen).
Wieder etwas stehen lassen, bis die Füllung schon ziemlich fest ist. Das hat bei mir ca. 45 min gedauert, wer einen genügend großen Kühlschrank hat, stellt die Teigplatte rein, dann gehts schneller.
So stramm wie möglich aufrollen, ohne daß die Füllung rausquillt.
Auf eine Tortenplatte legen und nach Wunsch noch verzieren.

Ich hoffe, Euch schmeckts



Schoko-Karamell-Bonbons

Wenn man das hier alles so liest, könnte man meinen wir ernähren uns nur von Schokolade...
stimmt nicht, ab und zu muß auch ein Gummibärchen sein ;-)

Wer kennt nicht aus grauer Vorzeit noch Storck-Riesen? Jetzt im eher fortgeschrittenen Alter traut man sich ja nicht mehr so richtig, die Dinger zu essen, nicht daß am nächsten Tag der Zahnarzt sämtliche Plomben erneuern muß. Dabei kann man sie eigentlich ziemlich leicht und auch lecker nachbauen. Man braucht nur ein paar Zutaten, etwas Geduld und einen Zuckerthermometer.
Aber man hat ja schliesslich auch Kinder, die die Küchenexperimente der Mama vernichten ( wenn die Mama nicht vorher zu viel probieren musste).
Und dann haben wir noch eine neue Einsatzmöglichkeit für die winzigkleinen Patchwork-Cutter gefunden (die sonst, jedenfalls bei mir, für die Tortendekorationen zu klein sind).


Schoko-Karamellbonbons

150 g dunkle Schokolade (70% Kakao), gehackt
250 g flüssige Schlagsahne
1 Prise Salz
250 g Zucker
15 g Honig
15 g Butter, gewürfelt

Ein Blech mit Silikonmatte oder Backpapier auslegen und einen rechteckigen Backrahmen daraufstellen. 
Schokolade in einer Metallschüssel über einem Wasserbad schmelzen.
Sahne und Salz in der Mikro erhitzen.
Zucker und Honig in einem großen Topf ziemlich dunkel karamellisieren. Dabei nicht umrühren.
Die heiße Sahne (Vorsicht, Spritzt und schäumt stark auf!) langsam über den Karamell giessen und dabei rühren, bis sich alles Karamell in der Sahne gelöst hat.
Die Mischung erhitzen, bis sie 115°C erreicht hat (hier kommt der Zuckerthermometer zum Einsatz). Dann sofort über die geschmolzene Schokoladegiessen, Butter zugeben und glatt rühren.
In den Backrahmen giessen und über Nacht kühl stellen.
Am nächsten Tag in kleine Quadrate schneiden und je nach Wunsch noch mit Schokolade überziehen.
Beim Zahnarzt zur Generalsanierung anrufen (hoffentlich nicht nötig, sie sind nicht ganz so klebrig wie das Original).




Chocolate Custard Muffins mit Himbeeren aufgepeppt

Und schon wieder ist ein Rezept von Dan Lepard am Start, dieses Mal aus seinem Buch "Short & Sweet". 
Diesesmal verspricht er uns den "einfach besten Schokoladenmuffin, den wir je essen werden".
Getestet und für gut befunden haben wir das Rezept bereits vor längerer Zeit. Der Muffin schmeckt, wenn er nicht zu lange im Ofen ist, wie gebackenes Mousse au chocolat.
Aber es heißt ja nicht, daß was gut ist nicht doch noch verbessert werden kann :-)

Und so kommt schon wieder eine Prise Tonkabohne zum Einsatz (diesesmal zusammen mit Vanille, wer keine hat/mag, nimmt einfach mehr Vanille). Und um das ganze noch etwas fruchtig zu machen, gibt es gefrorene Himbeeren in den Teig. Schokolade und Himbeeren werden ja schließlich sehr oft mit leckeren Ergebnissen in Tartes und Torten kombiniert.

Die Zubereitungsart weicht total von mir bisher bekannten Muffinteigen ab - sie findet komplett im Kochtopf statt (wenn man zu Beginn einen genügend großen nimmt).
Zuerst wird ein Pudding gekocht, in den nur die Zutaten nacheinander gerührt werden - aber lest selbst.

Ich hab leider kein Bild vom Innenleben gemacht, dafür saß die Ballerina letztens auf einem dieser Muffins

Chocolate Custard Muffins mit Himbeeren

für den Pudding:
50 g Speisestärke (vorzugsweise aus Mais) 
3 EL Kakao
100 g brauner Zucker
225 ml kaltes Wasser

restliche Zutaten:
75 g Butter, gewürfelt
125 g dunkle Schokolade (70% Kakao), gehackt
75 ml Sonnenblumenöl
1/2 TL gemahlene Vanille ( oder 1/4 Tonkabohne und 1/4 TL Vanille)
2 Eier
125 g Zucker
125 g Mehl
2 1/2 TL Backpulver

optional: 2 Handvoll TK-Himbeeren

Ofen auf 180°C vorheizen.
Zuerst aus den genannten Zutaten einen Pudding zubereiten. Dazu alles in einen Topf geben und beio mittlerer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen, bis die Masse stark eindickt.

Butter und Schokolade zugeben und Rühren, bis alles geschmolzen und eingearbeitet ist.
Sonnenblumenöl, Vanille/Tonka und 1 Ei unterrühren. Zucker und das restliche Ei zugeben und weiterrühren, bis die Masse einheitlich glänzt. Zum Schluss das Mehl mit dem untergemischten Backpulver auf die Masse sieben und vollständig einarbeiten.
Wenn gewünscht (sehr zu empfehlen!) die Himbeeren unterrühren.
In ein mit Papierförmchen ausgelegtes Muffinsblech geben ( ohne Himbeeren gibts 12 Stück, mit 14) und für 25 min backen.

Schmeckt auch gut als Cupcake verkleidet mit etwas Meringue-Buttercreme ( wem sie noch nicht süß genug sind).



Ballerina

Die Freundin meiner Großen schaute vor kurzem ganz neugierig zu, als ich für die Kleine die Meerjungfrau bastelte. Sie traute sich aber wohl nicht zu fragen, ob sie auch mal was bekommt. Deshalb habe ich ihr als Geburtstagsüberraschung eine kleine Ballerina nach einer Anleitung von Carlos Lischetti gebastelt, die auf einem Schoko-Himbeer-Muffin einen Sitzplatz gefunden hat.
Leider war der Muffin etwas zu niedrig und ich zu grob, jetzt hat sie ein gebrochenes Bein. Halbwegs lies es sich wieder flicken. 

Da ich keine Mould für das Gesicht besitze, habe ich es einfach mal so versucht. Jetzt sieht sie leicht asiatisch angehaucht aus.


Dem kleinen Mädchen hat sie trotzdem gefallen. Aber schaut mal selbst.








Katzenzungen mit Schokoguss

Bei der Eisherstellung, bei Cremes oder auch bei manchen Kuchen bleibt bei mir immer wieder Eiweiß übrig. Statt wie manche in den Müll schmeisse ich es in den Gefrierschrank und warte, bis mir eine gute Verwertungsmöglichkeit finde. Zur Freude meiner Kinder sind es dann oft "Schäumle" (Baiser). Ab und zu werden es Financiers, an Macarons traue ich mich nicht so richtig ran, aber es soll trotzdem ja auch immer wieder mal was Neues sein. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach guten Rezepten zur Verwertung.
Jetzt habe ich bei Michel Roux in seinem Buch "Süßes" eine neue Verwendungsmöglichkeit gefunden. Und weil es so gut passt, darf es hier: getrennte Wege auch noch mitmachen.

Die Katzenzungen sind fein-mürb mit leichtem Mandelgeschmack und passen gut zu Kaffee, Kakao, Eis oder auch um Kinderhunger zwischendurch zu besänftigen (dann aber vielleicht besser keinen Schokoguss;-)).
Vorsicht beim Mehl einrühren! Wenn zu lange gerührt wird, ist nichts mehr mit fein-mürb, dann wirds eher zäh.



Katzenzungen mit Schokoguss

125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
25 g genmahlene Mandeln
3 Eiweiß
165 g Mehl
1/4 TL gemahlene Vanille
200 g dunkle Schokolade, gehackt

Butter und 100 g Puderzucker schaumig rühren. Den Rest an Puderzucker mit den Mandeln mischen und ebefalls unterrühren. Die Eiweße einzeln zugeben und jeweils sauber einarbeiten. Mehl und gemahlene Vanille zugeben und nur so lange rühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.
Abdecken und 20 min ruhen lassen. 
In der Zwischenzeit Backofen auf 190 °C vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
In einen Spritzbeutel mit runder Tülle (1 cm Durchmesser) füllen und 6-7cm lange Stangen mit etwas Abstand auf die Bleche spritzen.
Jeweils 5-6 min backen und nach dem Abkühlen bis zur Hälfte in die zuvor temperierte Schokolade tauchen.
Nach dem Festwerden der Schokolade kühl und trocken aufbewahren.

Ergibt ca. 50 Stück



Marmorierte Schoko-Tonka-Waffeln

Diese Woche hatten wir richtige Luxuswaffeln auf dem Tisch. Statt Vanille wurde Tonkabohne verwendet, statt Milch im Teig Sahne und zur Abwechslung zu normalen "einfarbigen" Waffeln haben wir uns an einer schönen schokoladigen Marmorierung versucht.
Aber ehrlich gesagt ... unser normales Standardrezept (daß sicher auch noch mal verblogt wird) ist mir irgendwie lieber. Nicht daß diese hier schlecht schmecken, sie waren eigentlich ziemlich gut (aber vielleicht werde ich auf meine alten Tage doch ein eingefahrenes Gewohnheitstier).




Marmorierte Schoko-Tonka-Waffeln


4 Eier, getrennt
75 g Zucker
50 g Butter, zerlassen
1 Prise Salz
1/4 Tonkabohne, gerieben
150 g Mehl
1 TL Backpulver
175 g Sahne
20 g Kakaopulver
2 EL Milch

Eiweiße und Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. 
Mehl in eine Schüssel sieben, Backpulver untermischen- Eigelbe, Sahne, Tonkabohne und die verflüssigte Butter unterrühren.
Den Teig halbieren. Unter eine Hälfte Kakaopulver und MIlch rühren.
Zu jeder Teighälfte jeweils die Hälfte des Eischnees geben und vorsichtig unterheben.

Waffeleisen aufheizen und ggf. etwas einölen. Je ca. 2 Löffel hellen und dunklen Teig reingeben, mit einem Messer kurz vermischen und die Waffeln goldbraun ausbacken. 
Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Ergibt ca. 6 Waffeln




schwäbischer Hefezopf mit Variation

Hefezopf ist hier bei uns ein sehr beliebtes Gebäck, vor allem fürs Wochenende, da er auch am zweiten Tag noch ganz akzeptabel schmeckt und nicht zu trocken ist. Gebacken wurde er schon in vielen Varianten, aber dieses Rezept hat sich bewährt. Das praktische daran ist, das man keine Eireste übrig hat wie in den meisten Rezepten, bei denen die Oberfläche noch mit Eigelb bestrichen wird. Die sparsame schwäbische Hausfrau schmeisst das Eiklar einfach mit in den Hefeteig. Durch das lange Kneten wird der ferige Zopf fein faserig (wie vom Bäcker).

In unserer Region wird Hefegebäck oft als Gebildegebäck bei Bäckern angeboten. So wie demnächst an Palmsonntag als Palmbrezel, als Weckmänner vor Weihnachten, usw.. 
Und als sehr evangelisch geprägte Region findet man "Kranzbrot" auf jedem Leichenschmaus. 

Man kann auch aus diesem Teig sehr gut Brezeln oder ähnliches formen. Die Menge ist riesig, man bekommt 2 große Zöpfe heraus, deshalb gibt es auch Spielraum zum mit Füllungen, Belag,... zu experimentieren. So ist dann für jeden Geschmack etwas dabei. Oder man kann einen der Zöpfe einfach einfrieren. Das funktioniert sehr gut, er kommt wie frisch aus dem Tiefkühler.



Hier kommt dann auch unsere Lieblingsvariante mit: Zupfzopf, hier in Form eines "Zupfschuedis" als erstes Mal geklaut. Dabei wird der Teig mit Butter bestrichen und einer Gewürzmischung oder einfach nur Zimt und Zucker gefüllt und gestapelt in einer Kastenform gebacken.



Schwäbischer Hefezopf

1 kg Mehl (Type 550) 
1 Würfel Hefe
500 ml Milch, lauwarm
100 g Zucker
150 g weiche Butter
15 g Salz
1 Ei 
1 Eiweiss
ca. 30 ml Zitronensaft, etwas abgeriebene Zitronenschale oder anderes als leichter Aromageber (Orangenschale, einige Tropfen Bittermandelöl,...)

1 Eigelb, verquirlt, zum Bestreichen 
Hagelzucker und Mandelstifte zum Betsreuen

für die Variante (reicht für die halbe Teigmenge):
50 g sehr weiche Butter
50 g Zucker 
20 g Melasse/Zuckerrübensirup  (oder statt Zucker und Melasse insgesamt 70 g                                                brauner Zucker)
2 TL Zimt  oder Lebkuchengewürz


Für den Teig alle Zutaten in eine große Schüssel geben, dazu die Hefe zerbröckeln und die Butter kleinschneiden. Mit dem Handrührgerät oder von Hand sehr lange zu einem geschmeidigen Teig verkneten (dauert von Hand ca. 10 min, mit Rührgerät ca. 5). Der Teig darf nicht mehr klebrig sein. Geht natürlich auch in einer ausreichend großen und starken Küchenmaschine, meine hat aber nicht genug Muckis.
Den Teig abdecken und 2 h gehen lassen. Kurz durchkneten und halbieren. Die eine Hälfte nochmals in drei gleich große Stücke teilen (für den Zopf). 
Nochmals zudecken und 10 min ruhen lassen.
Die kleinen Stücke zuerst zu Kugeln, dann zu langen Strängen formen und zu einem Zopf flechten (ich flechte meistens von der Mitte aus, dan kann man die Enden schöner formen).
Auf ein Blech legen und zudecken.
Für die Variante den Teig wie im oben angegeben Link behandeln (ausrollen, mit Butter betreichen, Gewürz-Zuckermischung aufstreuen. Dann in 6 Streifen schneiden, die aufeinander gestapelt werden und diesen Stapel wieder in 5 kleinere Stücke schneiden. Diese Stücke dann aufrecht in eine gefettete Kastenform stellen, so daß man viele kleine Scheiben sieht). Ebenfalls zudecken.

Beides nochmals 30 min gehen lassen.
In der Zwischenzeit Ofen auf 200°C vorheizen.

Zopf mit Eigelb bestreichen. Hagelzucker und Mandelstifte aufstreuen.
In den heißen Ofen stellen und die Temperatur auf 180°C herunterdrehen. Den Zopf ca. 30 min backen (wenn er ziemlich lang und dünn ist, wenn er etwas dicker geworden ist, braucht er ca. 40 min.)
Der Zupfzopf kann in der Zwischenzeit noch länger gehen, es schadet im nichts (wenn es sehr warm ist ggf. in den Kühlschrank stellen) und genauso backen, allerdings braucht er mindestens 40 min.

Ich hoffe, Euch schmeckts


Crumpets

Crumpets sind eine Art dicke Hefeteigtaler, die in der Pfanne ausgebacken werden, normalerweise in speziellen Ringen. Vor dem Verzehr lässt man sie normalerweise abkühlen und toastet sie dann wieder auf. Bei uns als eine Art Pfannkuchen ohne Ringe. Wir haben sie auch direkt warm aus der Pfanne gegessen, zusammen mit Apfelmus und Sahne. Und sie waren echt gut. Einen Dank an Herrn Dan Lepard, bei dem ich das Rezept gefunden habe.

Crumpets

125 g Mehl (Type 1050)
15 g Zucker
7 g Frischhefe
3 g Salz
50 g Wasser, lauwarm
100 g Milch, lauwarm
5 g Natron

Mehl, Zucker, Heffe, Salz, Wasser und Milch in einer Schüssel zu einem dickflüssigen Teig verrühren. 45 min ruhen lassen.
Eine Pfanne erhitzen und etwas Butter darin schmelzen.
Das Natron in ca. 1 TL heißem Wasser einrühren und schnell unter den Hefeteig rühren.
Je nach Größe der Pfanne mit einem Schöpflöffel ca. 4 Portionen Teig, der zu Kreisen von 8 bis 10 cm Grße verstrichen wird, in die heiße Pfanne geben. Dunkelbraun Braten, bis die Oberfläche viele kleine Krater hat und der Teig fast fest ist. Wenden und auf dieser Seite hellbraun braten. 
Abkühlen lassen oder direkt essen (im Original mit Butter und Marmelade)

Ergibt ungefähr 10-15 Crumpets

Ein Grüßle aus meiner süßen Werkstatt


Einen zuckersüßen Bobmeister

...gibt es für mein kleines Patenkind, der 3 Jahre alt wird auf die Torte. Bob der Baumeister kann er noch nicht so richtig sagen, aber er steht auf alles was damit zu tun hat. Am liebsten jeden Tag Bobmeisterhosen (Latzhosen) und Bagger sind sowieso das Größte.


Dieser Bob ist aus Modellierfondant und komplett essbar. Er ist ungefähr 10 cm groß geworden und nach meiner etwas mißglückten Meerjungfrau bin ich im großen und ganzen eigentlich mit ihm zufrieden (nur die Hände gefallen mir noch nicht so gut).
Ich hoffe, dem Geburtstatgskind gefällts.

Liebe Grüße,



Apfel-Knusperkuchen

Heute gibt es wieder ein Rezept aus einem meiner Lieblingsbackbücher und zwar "Roses´s heavenly cakes" von Rose Levy Beranbaum . In diesem Buch kann man einfach für alle Anlässe etwas passendes finden und am besten gefällt mir, daß viele Kuchen für "unter die Woche" (also unaufwendig und relativ schnell) drin sind. Guckt mal hier rein, wenn Euch mehr interessiert: Klick
Diesen Kuchen haben wir schon oft gebacken, immer wieder mit anderen Nüssen (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln) in den Streuseln, mal gemahlen, mal gehackt, aber immer sehr lecker.
Der Trick für extra-knusprige Streusel ist das Schmelzen der Butter. Und durch das Vorbacken des Kuchens sinken diese dann nicht ein.


Ein Bild vom Anschnitt habe ich diesemal leider nicht, so schnell war er wieder weg.

Apfel-Knusperkuchen

Streusel:
100 g Walnüsse, grogb gehackt (bei mir dieses mal Mandeln) 
70  g brauner Zucker
25 g Zucker
1 1/2 TL Zimt
65 g Mehl (Type 405)
60 g Butter, geschmolzen
1 Msp. Vanille, gemahlen

Belag:
3 kleine Äpfel
Zitronensaft

Teig:
170 g Butter, weich
200 g Zucker
1 Prise Salz
1 Msp Vanille, gemahlen
2 Eier
160 g saure Sahne (bei mir Schmand)
200 g Mehl (Type 405)
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron

Zuerst die Streusel herstellen. Dazu Nüsse, brauner und normaler Zucker sowie Zimt mischen und ca. 60 g der Mischung abnehmen und beiseite stellen.
Zum Rest Mehl, Butter und Vanille zugeben und kurz mischen. Diesen Teil in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 180°C vorheizen, eine Form mit 26 cm Durchmesser vorbereiten. (fetten, melieren).
Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft betreufeln.

Für den Teig Butter und Zucker mit der Vanille und Salz schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren ( jeweils ca. 1 min).
Mehl, Backpulver und Natron mischen. Abwechselnd in ca. 3 Portionen mit der sauren Sahne zugeben und jeweils gut unterrühren.

Ca. 2/3 des Teiges in die Backform geben. Die Äpfel darauf verteilen. Auf die Äpfel die beiseitegenommene Zucker-Nussmischung geben. Den restlichen Teig darauf verteilen.
Im Backofen ca. 30 min backen.
Herausnehmen und die gekühlten Streusel darüberkrümeln. Für weitere 30 min backen (oder bis die Streusel goldbraun sind).
Abkühlen lassen und geniessen - einer unserer absoluten Lieblingskuchen.

Ein Grüßle aus meiner süßen Werkstatt

Aus Sultans (Test-)Küche - Baklava-Zigarillos

Ich habe ja noch einen ganz jungen Blog hier. In anderen Blogs stöbere ich aber schon eine ganze Weile herum. Deshalb bin ich auch bei Zorra auf den neuen Kochevent "Aus Sultans Küche", veranstaltet von Ninive gestossen. Bei mir gibt es dazu aber natürlich was Süsses.
Ich hatte schon vor dem "Darüber-Lesen" einfach mal so wieder Filoteig besorgt und wollte irgendwas draus machen, dann aber wieder keine Lust und keine richtige Idee. Und auf einmal hatte ich ja eine Anregung und eine, wie ich hoffe passende Idee, was daraus werden sollte.
Original ist mein Beitrag wahrscheinlich wirklich nicht, ich kenne Baklava nur als diesen durch den Sirup doch recht süßen und klebrigen, in Rauten geschnittenen Nachtisch.
Ich wollte etwas weniger klebriges, was zum einfacher aus der Hand essen und nicht ganz so Süßes. Deshalb habe ich in der Hoffnung, daß es funktioniert, einfach ein bißchen herumexperimentiert. Den Sirup habe ich ganz weggelassen, dafür Honig in die Füllung gegeben. Die Form habe ich auch Finger-Food-freundlicher gemacht und in Zigarilloform aufgerollt (ähm, sie sind mir wohl etwas dick geraten, also eher Zigarren).
Und dann habe ich in die Füllung noch ein paar Gewürze geschmissen. Dabei habe ich den Anis bewusst ganz gelassen, so schmeckt jeder Bissen ein bißchen anders, mal gar nicht nach Anis, mal wie eine kleine Anisexplosion im Mund.
An und für sich hat es ganz gut geklappt. Geschmacklich gut ( ich könnte mir noch etwas Zitronenschale und Zimt ganz gut vorstellen). Die Füllung ist nicht wie befürchtet herausgelaufen, allerdings war sie auch ziemlich äh eher trocken (schöner ausgedrückt: knusprig). Da muß ich wohl noch ein bißchen Rumexperimentieren ( ich denke gerade an Apfelmus, ob das wohl klappen könnte? - allerdings entfernt sich dann alles noch mehr vom Original und es kommt noch eine Geschmackskomponenete hinein).

Genug geschwafelt, endlich das Rezept (dieses Mal mit "Rollanleitung" oder wer auslaufsicher sein will als Täschchen):

Baklava-Zigarillos

1 Packung Filoteig (250 g)
50 g Pistazien, gehackt
50 g Mandeln, gehackt
1/2 TL Kardamom, gemahlen,
1/2 TL Anis, ganz
1 Msp. Nelken, gemahlen
60 g Honig, flüssig
1 Msp. Vanille

60 g Butter, sehr weich

Pistazien und Mandeln trocken anrösten, bis sie zu duften beginnen. Die Gewürze zugeben und kurz mitrösten (bis sie auch duften). Honig und Vanille unterrühren.
Ofen auf 180 °C vorheizen.
Filoteig auslegen und mit dem Großteil der Butter bestreichen (einen Rest für die fertigen Teile aufbewahren) und wie im Bild von der Längsseite aus in Streifen schneiden.
Auf die schmale Seite etwas Füllung geben und einfach aufrollen (oder für Täschchen entsprechend falten):

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit der restlichen Butter bestreichen und backen, bis sie goldbraun sind.
Noch heiß mit etwas Puderzucker (nur wer mag) bestreuen.



Nuss-Nutella-Marmorkuchen

Macht Bloggen bekloppt?
Manchmal habe ich das Gefühl eindeutig ja - und das, obwohl ich ja noch nicht so lange dabei bin.
Warum sonst sollte man einen kompletten Kastenkuchen auf der Suche nach der schönsten Marmorierung aufschneiden?

Bei uns steht eigentlich als Kinderhaushalt immer ein Glas Nutella rum. Ausser aufs Brot und ins Gesicht oder zur Abwechslung auf die Hände/den Tisch ... (die Liste ist glaube ich endlos erweiterbar) zu schmieren kann man das Zeugs aber auch in den Kuchen schmeissen. Vor allem wenn man der Meinung war, das noch Nougat im Vorrat liegt, das dann aber nicht auffindbar war.
Deshalb wurde aus dem Nougat-Nuss-Kuchen ein  




Nuss-Nutella-Marmorkuchen

260 g weiche Butter
130 g Zucker
1 1/2  EL Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
260 g Mehl
3 TL Backpulver
65 g Haselnüsse, geröstet und gemahlen
90 g Nutella (oder Nougat, wer hat)

Ofen auf 180 °C aufheizen, eine Kastenform mit ca. 30 cm Länge ausfetten und mit Mehl ausstreuen.

Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker hell-schaumig schlagen (dauert ca. 3-5 min). Nach und nach die Eier einzeln zugeben und jeweils ca. 1 min unterrühren.
Mehl sieben und mit dem Backpulver mischen. Unter die Butter-Ei-Masse heben.
Die Hälfte der Masse in die Kastenform geben und glatt streichen.
Die restliche Hälfte mit den Nüssen und dem Nutella (falls es zu fest ist, kurz in der Mikro oder auf der Heizung erweichen lassen) verrühren und auf den bereits eingefüllten Teig streichen. Mit einer Gabel spiralförmig ein Marmormuster durch den Teig ziehen.

Auf der untersten Schiene ca. 50 min backen (Garprobe nicht vergessen - bei unserem Ofen schwächelt manchmal die Unterhitze, dann dauerts etwas länger).




Geburtstagskuchenmarathon - Josta-Meringue- Pie

Endspurt! Heute kommt das letzte Geburtstagsrezept und im Nachhinein betrachtet mein Lieblingskuchen.
Wir haben im Garten einen Jostastrauch. Bisher wußten wir nie so richtig, was genau mit dieser Mischung aus Stachelbeeren und schwarzen Johannisbeeren anzufangen, den Kindern Waren die Früchte zum so essen nach ein paar immer zu sauer. Auch die Muffins, in die sie dann untergemischt wurden waren nicht so beliebt. Leider war der Strauch aber schon immer der ertragreichste im ganzen Garten.  Deshalb wurden im Spätsommer einfach mal Beeren eingefroren, in der Hoffnung, sie schon irgendwie noch zu verwenden.
Jetzt ist endlich eine Verwertungsmöglichkeit gefunden, und das beste daran ist, das ganz viel Jostas reinpassen und dann die Farbe... und es hat sogar noch geschmeckt
Grundlage war ein Rezept für einen Stachelbeermeringuepie von Diana Henry, jedoch mit drastisch reduzierter Zuckermenge. Die Jostas müssen eigentlich von den "Barthaaren" und dem Stielansatz befreit werden. Wer wie ich zu faul ist, kann die Jostas nach dem Kochen durch eine flotte Lotte drehen, dann wird das Kompott auch feiner.
Es ist wichtig, den Kuchen vor dem Anschnitt komplett auskühlen zu lassen, da die Füllung sonst evtl. noch zu weich ist. Die Backform war auch nicht optimal gewählt, die Stücke gingen sehr schlecht heraus. Ich weiß jetzt wieder, warum sie eigentlich ewig nur im Schrank stand. Wer schlauer ist als ich und eine Tarteform mit Hebeboden nimmt, sollte den Kuchen mit einem in heißes Wasser getauchtes Messer aufschneiden, damit die Meringue nicht so sehr splittert und die Stücke damit etwas unansehnlich werden. Bei mir hat das auch nichts mehr genützt.



Josta-Meringue-Pie

Mürbteig:
275 g Mehl
155 g Butter, in Würfeln
1 Prise Salz
30 g Zucker
1 Eigelb, vermischt mit 1 TL kaltem Wasser

Füllung:
900 g Jostabeeren
150 g Zucker
5 EL  Speisestärke
4 Eigelb

Meringue:
3 Eiweiß
175 g Zucker


Zuerst den Mürbteig herstllen. Dazu alle Zutaten in eine Schüssel geben und (am besten von Hand) zu einem zusammenhängenden Teig verkneten. Es dürfen ruhig noch Butterstückchen zu erkennen sein. Für eine Stunde kalt stellen.

Ofen auf 190 °C vorheizen. Mürbteig ausrollen und in eine Tarteform mit ca. 26 cm Durchmesser geben. Blind backen (zuerst 15 min mit "Inhalt", dann noch ca. 10 ohne, um den Boden knusprig braun zu bekommen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.
Dazu die Jostas mit dem Zucker in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen. Köcheln, bis die Beeren weich sind. Beeren herausheben und den verbleibenden Saft auf ca. 200 ml einkochen lassen. Die restlichen Beeren durch die flotte Lotte direkt wieder in den Topf treiben. Etwas Püree abnehmen, mit der Speisestärke glatt rühren und wieder in den Topf geben. Aufkochen lassen, bis das Püree komplett angedickt ist. Die Eigelbe gut unterrühren. Die Masse auf den vorgebackenen Boden geben und etwas abkühlen lassen.

Für die Meringue die Riweisse steif schlagen. Den Zucker esslöffelweise zugeben. die Meringue lückenlos bis zum Rand über der Füllung verteilen (sonst kocht etwas Füllung hoch). 
Nochmals 25 min goldbraun backen. Vollständig abkühlen lassen.

Ein Grüßle aus meiner süßen Werkstatt







Geburtstagskuchenmarathon - Schoko-Erdnuss-Schnitten

Ich glaube, ich kenne niemanden, der nicht gern Snickers isst oder wenigstens die Kombination Schoko-Erdnuss mag. Genauso geht es auch meinem Mädels. Die Füllung war so lecker, da hätten meine 2 kleinen Helfer beinahe nichts mehr für den Kuchen übrig gelassen hätten. Vielleicht geht es ja Euch manchmal auch so, wenn kleine Kinder "helfen" :-).
Die Schnitten sind jedoch erstaunlich wenig süß, aber trotzdem eigentlich kein Kuchen für die Fastenzeit (die Erdnussbutter geht wahrscheinlich mit der Schoko vom Mund direkt auf die Hüften).
Das Rezept für die Füllung und den Sirup als Belag ist wieder von Matthias Ludwigs, der Rest ist Eigenkreation.




Schoko-Erdnuss-Schnitten

Biskuitteig:
3 Eier
 5 EL heißes Wasser
150 g Zucker
1 Msp- gemahlene Vanille
150 g Weizenmehl Type 405
1 gestr. TL Backpulver

Füllung:
130 g dunkle Kuvertüre (70%)
65 g Erdnussbutter
2 Eigelb
50 g Zucker
2 g Gelatine, eingeweicht
310 g Sahne, cremig aufgeschlagen

Belag:
35 g Zucker
30 ml Wasser
10 g Kakaopulver
25 g Sahne
eine große Handvoll Mini-Snickers, gehackt (oder 1 Mr. Tom-Riegel)

Zuerst den Biskuitteig zubereiten. Backofen auf 180 °C vorheizen.
Dazu die Eier mit dem Wasser aufschlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis eine helle, sehr schaumige Masse entstanden ist. Mehl und Backpulver mischen und unterheben. Auf einem großen viereckigen Backblech (mit Backpapier ausgelegt) verstreichen und 15 min backen. Abkühlen lassen und von der breiteren Seite aus in 3 gleich große Streifen schneiden.
Für die Fükllung die Kuvertüre zusammen mit der Erdnussbutter schmelzen (die Temperatur sollte bei ca. 55 °C liegen).
Die Eigelbe und den Zucker im heißen Wasserbad unter Rühren erwärmen (die Endtemperatur sollte bei ca. 85 °C liegen). Gelatine zugeben und mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen, bis die Masse noch lauwarm ist. ca. 1/3 der Sahne unter die Schokomasse heben, dann die Eigelbmasse und am Schluss die restliche Sahne unterheben.
Dann die Schnitten zusammenbauen:
1 Biskuitstreifen auf die Tortenplatte legen, mit 1/3 der Creme bestreichen. Mit dem nächsten Biskuitstreifen bedecken usw. den Abschluss bildet die 3. Cremeschicht. 
Snickers- oder Mr-Tom-Brösel darauf verteilen.

Alle Zutaten ausser die Sahne für den Belag in einem kleinen Topf unter Rühren zum Kochen bringen. Einkochen lassen, bis eine Sirupartige Konsistenz entsteht. Sahne einrühren und nochmals zum Sirup einkochen lassen. Über die Schnitten träufeln.






Geburtstagskuchenmarathon - Cranberry-Pistazientorte

Seit ich das Rezept gesehen habe, schwirrt es mir immer wieder im Kopf herum. Weil ich aber nie frische Cranberrys bekam, wurde es nie umgesetzt. Nach Halloween gerieten mir endlich welche in die Hände und diese mussten dann tiefgekühlt auf einen passenden Einsatz warten. Jetzt ist es endlich soweit (ein kleines Mädchen muß ja mindestens eine rosa Torte zum Geburtstag bekommen).
Das Rezept stammt von Matthias Ludwigs aus dem Buch "Törtchen, Törtchen - himmlische Versuchungen", aus dem ich schon einiges nachgemacht habe und das auch immer geschmeckt hat. Statt einzelner kleiner Törtchen gab es aber eine große (26 cm Durchmesser). Und anders als Herr Ludwigs habe ich nicht das rohe Eiweiß unter die Cranberrymasse gehoben, sondern ähnlich wie hier zuerst aus Zucker und Eiweiß ein italienisches Baiser hergestellt.
Die Cranberrys schmecken erstaunlich herb in der Mousse, was aber sehr gut zum eher süßen Boden passt und einen guten Ausgleich schafft. Der Boden bleibt ziemlich dünn, dennoch ist die Menge an Mousse dazu eigentlich nicht zu viel.



Cranberry-Pistazien-Torte

Boden:
100 g Marzipanrohmasse
30 g Pistazien, gemahlen
2 Eier
25 g Mehl
2 g Backpulver
35 g Butter, flüssig
30 g Pistazien, gehackt
30 g getrocknete Cranberrys, kleingeschnitten

Cranberrypüree:
300 g frische (oder TK) Cranberrys
60 g Zucker
90 ml Wasser

Cranberrymousse:
250 g Cranberrypüree (s.o.)
3 Blatt Gelatine, eingeweicht
2 Eiweiß
60 g Zucker
150 g Sahne, aufgeschlagen

zum Verzieren.
restl. Cranberrypüree
gehackte Pistazien
evtl. aufgeschlagene Sahne

Boden:
Marzipan mit den Eiern und gemahlenen Pistazien im Wasserbad (oder Mikro) leicht erwärmen (bis das Marzipan weich wird) und mit dem Stabmixer durchmischen bis es dickcremig und glatt ist. Mit Backpulver vermischtes Mehl unterheben. Flüssige Butter unterrühren. In die Springform geben, mit gehackten Pistazien und getr. Cramberrys bestreuen und ca. 15 min bei 160°C Umluft backen. Abkühlen lassen. Aus der Form nehmen, auf eine Tortenplatte stellen und mit einem Tortenring umschliessen.

Cranberrypüree:
Alles in einem Topf zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze die Beeren weich kochen. Mit dem Stabmixer durchpürieren und etwas abkühlen lassen.

Cranberrymousse:
Zuerst ein italienisches Baiser herstellen. Dazu den Zucker und ca. 20 ml zum Kochen bringen und auf 121 °C (Zuckerthermometer!) erhitzen.
In der Zwischenzeit Eiweiße steif schlagen. Wenn die Zuckerlösung die Temperatur erreicht hat, sofort unter weiterrühren dazugeben und bei kleinster Stufe ca. 15 min rühren oder bis die Baisermasse abgekühlt ist.
Cranberrypüree wieder soweit erwärmen, daß sich die Gelatine darin löst. Zuerst 1/3 des Baisers unterziehen, dann den Rest und anschliessend sofort die Sahne.

Auf den vorbereiteten Boden geben und im Kühlschrank mind. 4 h kaltstellen (bis die Mousse fest ist). Tortenring entfernen und nach Wunsch dekorieren.