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Chocolate Velvet Fudge Cake

Schon wieder ein Schokoladenkuchen und auch schon wieder einer von Rose Levy Beranbaum. Beim Durchblättern für die Buchvorstellung fiel mir ein, daß ich diesen Kuchen schon lange auf meiner Nachbackliste habe, also habe ich ihn kurzerhand ein paar Tage später gebacken. Nicht das ich ihn schon wieder vergesse.

Wie der Name schon sagt: samtweich, luftig-cremige Konistenz und seeeeehr schokoladig.
Hier liegt das besondere an der Zubereitung. Um ein besonders kräftiges und ausgeprägtes Schokoladenaroma zu erreichen wird das Kakaopulver mit kochendem Wasser zu einer Paste, die dann in den Teig eingearbeitet wird, verrührt.

Das Photo ist leider mehr als suboptimal, aber ich hab kein anderes.


Chocolate Velvet Fudge Cake

63 g Kakaopulver
118 g kochendes Wasser
300 g Zucker
227 g weiche Butter
3 Eier
118 g Wasser (Raumtemperatur)
1/2 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Salz
235 g Mehl Type 405
3 gestrichene TL Backpulver

Kakaopulver mit dem kochenden Wasser zu einer Paste verrühren und zugedeckt auf Raumtemperatur abkühlen lassen (dauert ca. 30 min). 
Inzwischen Ofen auf 175° C vorheizen und eine Kranzform mit 26 cm Durchmesser (bei mir keine so schöne ausgefallene wie im Rezept) ausbuttern und bemehlen.

Zucker und Butter schaumig schlagen. Nach und nach die Eier zugeben und einzeln gut unterrühren, dann Vanille und Salz ebenfalls unterrühren.
Mehl sieben und mit dem Backpulver mischen, dann abwechselnd mit dem Wasser einrühren. Zum Schluß noch die Kakaopaste mit einem Spatel unterheben und alles in die vorbereitete Form fühlen.
Ca. 50 min backen (Garprobe machen!).
Den Kuchen zum Auskühlen 15 min in der Form lassen, dann direkt auf eine Kuchenplatte stürzen.
Nach dem kompletten Abkühlen versuchen, nicht den ganzen Kuchen auf einmal zu essen (mir wars gestern dann doch eine Weile übel...)



Chocolate Velvet Fudge Cake

Schon wieder ein Schokoladenkuchen und auch schon wieder einer von Rose Levy Beranbaum. Beim Durchblättern für die Buchvorstellung fiel mir ein, daß ich diesen Kuchen schon lange auf meiner Nachbackliste habe, also habe ich ihn kurzerhand ein paar Tage später gebacken. Nicht das ich ihn schon wieder vergesse.

Wie der Name schon sagt: samtweich, luftig-cremige Konistenz und seeeeehr schokoladig.
Hier liegt das besondere an der Zubereitung. Um ein besonders kräftiges und ausgeprägtes Schokoladenaroma zu erreichen wird das Kakaopulver mit kochendem Wasser zu einer Paste, die dann in den Teig eingearbeitet wird, verrührt.

Das Photo ist leider mehr als suboptimal, aber ich hab kein anderes.


Chocolate Velvet Fudge Cake

63 g Kakaopulver
118 g kochendes Wasser
300 g Zucker
227 g weiche Butter
3 Eier
118 g Wasser (Raumtemperatur)
1/2 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Salz
235 g Mehl Type 405
3 gestrichene TL Backpulver

Kakaopulver mit dem kochenden Wasser zu einer Paste verrühren und zugedeckt auf Raumtemperatur abkühlen lassen (dauert ca. 30 min). 
Inzwischen Ofen auf 175° C vorheizen und eine Kranzform mit 26 cm Durchmesser (bei mir keine so schöne ausgefallene wie im Rezept) ausbuttern und bemehlen.

Zucker und Butter schaumig schlagen. Nach und nach die Eier zugeben und einzeln gut unterrühren, dann Vanille und Salz ebenfalls unterrühren.
Mehl sieben und mit dem Backpulver mischen, dann abwechselnd mit dem Wasser einrühren. Zum Schluß noch die Kakaopaste mit einem Spatel unterheben und alles in die vorbereitete Form fühlen.
Ca. 50 min backen (Garprobe machen!).
Den Kuchen zum Auskühlen 15 min in der Form lassen, dann direkt auf eine Kuchenplatte stürzen.
Nach dem kompletten Abkühlen versuchen, nicht den ganzen Kuchen auf einmal zu essen (mir wars gestern dann doch eine Weile übel...)



Ein Kuschelbär für eine Bärenliebhaberin...

..die für sich und andere sehr gerne Bären näht. 
Er ist zum 60. Geburtstag der Cousine meiner Mutter. Weil wir nicht zum Geburtstag mitgehen, schicken wir was Süßes mit.
Der Bär ist komplett aus Modellierfondant und das einzige Nichtessbare an ihm ist der Zahnstocher, der seinen Kopf auf dem Körper festhält.
Das Fell war leider um einiges zeitaufwendiger als gedacht, da alles durch die Sugarcraftgun musste und dann jeder Büschel einzeln aufgeklebt wurde. Deshalb wird er wohl auch ein Einzelstück bleiben, auch wenn meine beiden Süßen hier natürlich auch gleich Bestellungen aufgegeben haben ( zu meinem nächsten Kindergeburtstag,..).





Ein Kuschelbär für eine Bärenliebhaberin...

..die für sich und andere sehr gerne Bären näht. 
Er ist zum 60. Geburtstag der Cousine meiner Mutter. Weil wir nicht zum Geburtstag mitgehen, schicken wir was Süßes mit.
Der Bär ist komplett aus Modellierfondant und das einzige Nichtessbare an ihm ist der Zahnstocher, der seinen Kopf auf dem Körper festhält.
Das Fell war leider um einiges zeitaufwendiger als gedacht, da alles durch die Sugarcraftgun musste und dann jeder Büschel einzeln aufgeklebt wurde. Deshalb wird er wohl auch ein Einzelstück bleiben, auch wenn meine beiden Süßen hier natürlich auch gleich Bestellungen aufgegeben haben ( zu meinem nächsten Kindergeburtstag,..).





Backen auf Australisch - Jammy Lamingtons

Kuchen war sowieso aus und zu Zorras Blogevent-Jubiläum "Down Under" darf natürlich auch was Süßes nicht fehlen. 
Pavlovas kennt wahrscheinlich inzwischen fast jeder, deshalb wollte ich das nicht machen. Zum Glück habe ich ein Backbuch von Dan Lepard im Schrank stehen (ist ja auch ein Exil-Australier) und bin dort auch recht schnell fündig geworden.
Meine Nachbackliste für sein Buch "Short&Sweet" ist ungefähr einen Kilometer lang, aber dieses Gebäck stand nicht darauf. Ein Dank an Zorra, sonst hätten wir echt was verpasst.

Bei mir gibts Lamingtons, ein australisches Gebäck, das dort wohl zu bestimmten Tagen, den "Lamington Drives" von fleissigen Schulkindern für einen guten Zweck verkauft wird.


Eigentlich handelt es sich um Rührkuchenwürfel, von einem speziellen Guss umhüllt und damit die Finger nicht ganz so klebrig werden in Kokosraspeln gewälzt. Damit die Schweinerei aber noch größer wird (vor allem wenn Kinder mitbacken und -essen) ist das ganze noch mit Marmelade gefüllt (das kann aber auch weggelassen werden, dann sind sie halt nicht "jammy").
Der Guss erscheint am Anfang sehr flüssig, eher wie ein Sirup zum Tränken, also wirklich komplett abkühlen lassen, dann wird er etwas fester. Das Eintauchen geht am besten in einem hohen Gefäß mit einer langzinkigen Gabel ( ich habe eine Fleischgabel benutzt).
Anders als Dan Lepard habe ich den Kuchen allerdings in einem 20x20 cm großen Backrahmen gebacken und in kleiner Würfel (20 Stück) geschnitten, die aber für meinen Geschmack immer noch groß genug waren.
Die angegeben Marmeladenmenge reicht für die ganze Portion an Lamingtons, ich habe allerdings nur die Hälfte gefüllt und die ungefüllten waren mir ehrlich gesagt fast lieber.

Die Kinder haben schon Nachschub bestellt, allerdings dann mit Apfelgelee oder Nutella drin.


Jammy Lamingtons

Teig:
2 Eier, getrennt
150 g Zucker
75 g weiche Butter
1/2 TL gemahlene Vanille
200 g Mehl, Type 405
2 1/2 EL Maisstärke
2 TL Backpulver
150 ml Milch 

Füllung:
125 g Himbeermarmelade

Überzug:
4 EL Kakaopulver
125 g Puderzucker
125 g kochendes Wasser
25 g dunkle Schokolade, gehackt
100 g Kokosraspeln

Backofen auf 180° C vorheizen. Rechteckigen Backrahmen mit 17 cm Kantenlänge vorbereiten (einen größeren notfalls mit Alufolienstreifen verkleinern).

Die beiden Eiweiße mit 50 g des Zuckers zu steif schlagen.
In einer anderen Schüssel die Eigelbe, den restlichen Zucker, Butter und Vanille schaumig aufschlagen (dauert ca. 3 min).
Mehl, Maisstärke und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Eigelbmischung rühren.
Zum Schluß das steife Eiklar unterheben.
In die Backform geben und 35 min backen.

In der Zwischenzeit den Überzug vorbereiten. Dazu Kakao und Puderzucker mischen, mit dem kochenden Wasser verrühren und die gehackte Schokolade in die heiße Mischung geben. Abkühlen lassen.

Den gebackenen Kuchen abkühlen lassen, Form entfernen und den Kuchen in 6 bis 8 Würfel schneiden.
Diese nocheinmal quer halbieren, die Marmelade aufstreichen und wieder zusammensetzen.
Vorsichtig in den Schokoguss tauchen und danach in den Kokosflocken wälzen. Immer wieder die Finger abschlecken (oder waschen), denn sie sehen auch bald aus wie Lamingtons.

Lassts Euch schmecken!


Backen auf Australisch - Jammy Lamingtons

Kuchen war sowieso aus und zu Zorras Blogevent-Jubiläum "Down Under" darf natürlich auch was Süßes nicht fehlen. 
Pavlovas kennt wahrscheinlich inzwischen fast jeder, deshalb wollte ich das nicht machen. Zum Glück habe ich ein Backbuch von Dan Lepard im Schrank stehen (ist ja auch ein Exil-Australier) und bin dort auch recht schnell fündig geworden.
Meine Nachbackliste für sein Buch "Short&Sweet" ist ungefähr einen Kilometer lang, aber dieses Gebäck stand nicht darauf. Ein Dank an Zorra, sonst hätten wir echt was verpasst.

Bei mir gibts Lamingtons, ein australisches Gebäck, das dort wohl zu bestimmten Tagen, den "Lamington Drives" von fleissigen Schulkindern für einen guten Zweck verkauft wird.


Eigentlich handelt es sich um Rührkuchenwürfel, von einem speziellen Guss umhüllt und damit die Finger nicht ganz so klebrig werden in Kokosraspeln gewälzt. Damit die Schweinerei aber noch größer wird (vor allem wenn Kinder mitbacken und -essen) ist das ganze noch mit Marmelade gefüllt (das kann aber auch weggelassen werden, dann sind sie halt nicht "jammy").
Der Guss erscheint am Anfang sehr flüssig, eher wie ein Sirup zum Tränken, also wirklich komplett abkühlen lassen, dann wird er etwas fester. Das Eintauchen geht am besten in einem hohen Gefäß mit einer langzinkigen Gabel ( ich habe eine Fleischgabel benutzt).
Anders als Dan Lepard habe ich den Kuchen allerdings in einem 20x20 cm großen Backrahmen gebacken und in kleiner Würfel (20 Stück) geschnitten, die aber für meinen Geschmack immer noch groß genug waren.
Die angegeben Marmeladenmenge reicht für die ganze Portion an Lamingtons, ich habe allerdings nur die Hälfte gefüllt und die ungefüllten waren mir ehrlich gesagt fast lieber.

Die Kinder haben schon Nachschub bestellt, allerdings dann mit Apfelgelee oder Nutella drin.


Jammy Lamingtons

Teig:
2 Eier, getrennt
150 g Zucker
75 g weiche Butter
1/2 TL gemahlene Vanille
200 g Mehl, Type 405
2 1/2 EL Maisstärke
2 TL Backpulver
150 ml Milch 

Füllung:
125 g Himbeermarmelade

Überzug:
4 EL Kakaopulver
125 g Puderzucker
125 g kochendes Wasser
25 g dunkle Schokolade, gehackt
100 g Kokosraspeln

Backofen auf 180° C vorheizen. Rechteckigen Backrahmen mit 17 cm Kantenlänge vorbereiten (einen größeren notfalls mit Alufolienstreifen verkleinern).

Die beiden Eiweiße mit 50 g des Zuckers zu steif schlagen.
In einer anderen Schüssel die Eigelbe, den restlichen Zucker, Butter und Vanille schaumig aufschlagen (dauert ca. 3 min).
Mehl, Maisstärke und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Eigelbmischung rühren.
Zum Schluß das steife Eiklar unterheben.
In die Backform geben und 35 min backen.

In der Zwischenzeit den Überzug vorbereiten. Dazu Kakao und Puderzucker mischen, mit dem kochenden Wasser verrühren und die gehackte Schokolade in die heiße Mischung geben. Abkühlen lassen.

Den gebackenen Kuchen abkühlen lassen, Form entfernen und den Kuchen in 6 bis 8 Würfel schneiden.
Diese nocheinmal quer halbieren, die Marmelade aufstreichen und wieder zusammensetzen.
Vorsichtig in den Schokoguss tauchen und danach in den Kokosflocken wälzen. Immer wieder die Finger abschlecken (oder waschen), denn sie sehen auch bald aus wie Lamingtons.

Lassts Euch schmecken!


Dampfnudeln mit karamellisiertem Apfelkompott

Eine weitere Verwertungsmöglichkeit von Schrumpeläpfeln, bevor es hoffentlich bald mit frischem einheimischen Obst wie Rhabarber, Erdbeeren usw. losgeht.
Diese Dampfnudeln stehen bei uns immer mal wieder als süßes Mittagessen auf dem Programm. Früher habe ich Dampfnudeln (die in der Milch gekochten Variante) mit ihrer weichen schwammigen Haut gruselig gefunden. Erst durch die Art, wie meine Schwiegermutter sie kocht, konnte ich mich mit ihnen anfreunden. Jetzt haben wir sie durch das Karamelisieren der Äpfel nochmal verbessert.
Der Vorteil an diesem Rezept ist der sparsame Umgang mit Geschirr, es gibt sehr wenig abzuspülen, da alles in einem Topf zubereitet wird. Ausserdem kocht sich die Beilage selber mit. Wichtig ist allerdings, daß Topf und Deckel hitzestabile Henkel/Knöpfe haben, die auch den Ofen aushalten (ich spreche aus Erfahrung ;-))
Wer allerdings unten eine Kruste will, hat Pech gehabt, das gibts hier nicht.
Zuerst wird ein Karamell hergestellt, zu dem die zerkleinerten Äpfel und noch ein paar Zutaten gegeben werden. Darauf werden dann die Hefeteigkugeln gesetzt und dann fertig gegart.



Dampnudeln mit karamelisiertem Apfelkompott

Für das Kompott:
6 große Äpfel, geschält, entkernt und in grob gewürfelt (ca. 2 cm groß)
60 g Zucker
1/2 Zitrone, Saft davon
50 ml Wasser (oder etwas mehr, wenn die Äpfel schon etwas mehlig sind)
1/2 TL Zimt, gemahlen
1 Msp. Vanille, gemahlen

Für den Dampfnudelteig:
500g Mehl
25 g Hefe
30 g Zucker
250 ml Milch
2 Eier
80 g warme Butter
1 Prise Salz

Zuerst den Hefeteig vorbereiten. Dazu die Milch lauwarm erhitzen. Dann das Mehl in eine Schüssel sieben. Eine Mulde formen und die Hefe reinbröckeln sowie 2 TL des Zuckers zugeben. Lauwarme Milch in die Mulde schütten und Hefe darin unter Rühren auflösen. Dabei darf ruhig auch etwas Mehl schon mit eingerührt werden, es sollte allerdings noch die Konsistenz einer giessbaren Flüssigkeit haben. 15 Minuten stehen lassen, dann die restlichen Zutaten (den restlichen Zucker nicht vergessen) zugeben und zu einem latten elastischen Teig kneten (von Hand oder mit dem Knethaken des Handrührgeräts).
Ca. 1 h gehen lassen. Teigkugeln mit einem Durchmesser von 4 bis 5 cm formen und nochmals 15 min abgedeckt ruhen lassen.
Ofen auf 180°C vorheizen und in der Zwischenzeit die Äpfel vorbereiten (schälen, entkernen und in grob würfeln (ca. 2 cm große Stücke) und mit dem Zitronensaft mischen.
Den Zucker in einen ziemlich großen Topf geben und hellbraun karamlisieren. Kurz von der Hitzequelle nehmen und die Äpfel sowie das Wasser zugeben. Gewürze auf die Äpfel geben und die Teigkugeln draufsetzen. Mit einem dicht schliessenden Deckel bedecken.
Wieder auf die Hitzequelle stellen und ca. 10 min bei milder Hitze garen, dann den zugedeckten Topf in den Backofen stellen und weitere 35 min backen, möglichst ohne den Deckel zu öffnen.
Direkt heiß aus dem Ofen servieren.

Wer mag, isst noch Vanillesosse dazu.

Dampfnudeln mit karamellisiertem Apfelkompott

Eine weitere Verwertungsmöglichkeit von Schrumpeläpfeln, bevor es hoffentlich bald mit frischem einheimischen Obst wie Rhabarber, Erdbeeren usw. losgeht.
Diese Dampfnudeln stehen bei uns immer mal wieder als süßes Mittagessen auf dem Programm. Früher habe ich Dampfnudeln (die in der Milch gekochten Variante) mit ihrer weichen schwammigen Haut gruselig gefunden. Erst durch die Art, wie meine Schwiegermutter sie kocht, konnte ich mich mit ihnen anfreunden. Jetzt haben wir sie durch das Karamelisieren der Äpfel nochmal verbessert.
Der Vorteil an diesem Rezept ist der sparsame Umgang mit Geschirr, es gibt sehr wenig abzuspülen, da alles in einem Topf zubereitet wird. Ausserdem kocht sich die Beilage selber mit. Wichtig ist allerdings, daß Topf und Deckel hitzestabile Henkel/Knöpfe haben, die auch den Ofen aushalten (ich spreche aus Erfahrung ;-))
Wer allerdings unten eine Kruste will, hat Pech gehabt, das gibts hier nicht.
Zuerst wird ein Karamell hergestellt, zu dem die zerkleinerten Äpfel und noch ein paar Zutaten gegeben werden. Darauf werden dann die Hefeteigkugeln gesetzt und dann fertig gegart.



Dampnudeln mit karamelisiertem Apfelkompott

Für das Kompott:
6 große Äpfel, geschält, entkernt und in grob gewürfelt (ca. 2 cm groß)
60 g Zucker
1/2 Zitrone, Saft davon
50 ml Wasser (oder etwas mehr, wenn die Äpfel schon etwas mehlig sind)
1/2 TL Zimt, gemahlen
1 Msp. Vanille, gemahlen

Für den Dampfnudelteig:
500g Mehl
25 g Hefe
30 g Zucker
250 ml Milch
2 Eier
80 g warme Butter
1 Prise Salz

Zuerst den Hefeteig vorbereiten. Dazu die Milch lauwarm erhitzen. Dann das Mehl in eine Schüssel sieben. Eine Mulde formen und die Hefe reinbröckeln sowie 2 TL des Zuckers zugeben. Lauwarme Milch in die Mulde schütten und Hefe darin unter Rühren auflösen. Dabei darf ruhig auch etwas Mehl schon mit eingerührt werden, es sollte allerdings noch die Konsistenz einer giessbaren Flüssigkeit haben. 15 Minuten stehen lassen, dann die restlichen Zutaten (den restlichen Zucker nicht vergessen) zugeben und zu einem latten elastischen Teig kneten (von Hand oder mit dem Knethaken des Handrührgeräts).
Ca. 1 h gehen lassen. Teigkugeln mit einem Durchmesser von 4 bis 5 cm formen und nochmals 15 min abgedeckt ruhen lassen.
Ofen auf 180°C vorheizen und in der Zwischenzeit die Äpfel vorbereiten (schälen, entkernen und in grob würfeln (ca. 2 cm große Stücke) und mit dem Zitronensaft mischen.
Den Zucker in einen ziemlich großen Topf geben und hellbraun karamlisieren. Kurz von der Hitzequelle nehmen und die Äpfel sowie das Wasser zugeben. Gewürze auf die Äpfel geben und die Teigkugeln draufsetzen. Mit einem dicht schliessenden Deckel bedecken.
Wieder auf die Hitzequelle stellen und ca. 10 min bei milder Hitze garen, dann den zugedeckten Topf in den Backofen stellen und weitere 35 min backen, möglichst ohne den Deckel zu öffnen.
Direkt heiß aus dem Ofen servieren.

Wer mag, isst noch Vanillesosse dazu.

Schoko-Kuchen mit Himbeerbuttercreme

Mal wieder eine klassische Creme"torte" in Form eines kleinen Kastenkuchens, da ich die im Rezept angegebene Kranzform mit 18 cm Durchmesser nicht hatte.
Auch sonst hat nicht alles so gut geklappt.
Leider lies sich die einer anderen Backaktion übrig gebliebene Konditorcreme anders als versprochen nicht wirklich gut einfrieren (war eh schon vorher skeptisch, aber hätte ja klappen können) und blieb nach dem Auftauen trotz Passieren leicht grieselig. Vielleicht lag es daran oder auch nicht, jedenfalls ist dann auch noch die Buttercreme geronnen und alle Hausfrauentipps, um sie wieder glatt zu bekommen, halfen nichts. Dann kam sie eben so auf dem Kuchen, man wird ja nicht davon krank und schmeckt deshalb auch nicht besonders eklig.

Das Rezept ist von Johann Lafer (den ich so eigentlich gar nicht mag), aber man muß ja auch mal gucken, ob er den auch backen kann.
Leider habe ich ihm in Bezug auf die Konditorcreme geglaubt und bei der letzten Herstellung den Rest, der zuviel war, eingefroren.
Jetzt bin ich schlauer.
Deshalb gebe ich das Grundrezept für die Konditorcreme auch auf eine kleinere Menge umgerechnet wieder. Bitte einfach die benötigten 250 g abwiegen und den Rest aufessen (ist ja eigentlich nichts groß anderes als Vanillepudding) oder für etwas anderes benutzen (Pudingstreuselteilchen,...).

Konditorcreme

1/2 TL gemahlene Vanille
200 ml Milch
2 Eigelb
30 g Zucker
20g Speisestärke

Vanille mit der Milch aufkochen, vom Herd nehmen und ca. 20 min durchziehen lassen. Inzwischen die Eigelbe mit dem Zucker dickschaumig aufschlagen, dann die Speisestärke unterrühren und am Schluß die durchgezogene Vanillemilch, sofort durchrühren.
Die Mischung zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. So lange erhitzen, bis die Konsistenz puddingartig ist.
Zum Abkühlen in eine Schüssel geben und mit einer Folie zudecken (direkt auf der Creme), damit sich keine Haut bildet. Immer wieder durchrühren.
Die Creme ist im Kühlschrank 4 bis 5 Tage haltbar.

Schokokuchen

150 g weiche Butter
75 g Zucker
4 Eier
50g Zartbitterschoko, geraspelt
170 g Mehl
2 EL Kakaopulver
2TL Backpulver

Backofen auf 180 °C vorheizen.
Kranzform mit 18 cm Durchmesser oder kleine Kastenform mit 19 cm Länge fetten und ausmelieren.
Butter und Zucker hellschaumig schlagen. Die Eier einzeln gut unterrühren.
Mehl, Schokoraspek, Back- und Kakaopulver mischen und vorsichtig unterheben.
In der gewählten Form backen:
Kranzform ca. 40 min
Kastenform ca. 55 min
Nach dem Backen auf ein Kuchengitter stürzen und kompett auskühlen lassen.
Inzwischen die Creme zubereiten:

Himbeerbuttercreme

200 g Himbeeren (TK oder frisch)
70 g Gelierzucker 3:1
200 g weiche Butter
250 g Konditorcreme, zimmerwarm
100 g Creme Fraiche

Die Himbeeren mit dem Gelierzucker in einem Topf erhitzen und 3 bis 4 min kochen lassen. Durch ein feines Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Ich nehme immer die Flotte Lotte mit der kleinsten Lochscheibe (1 mm) -das spart viel Nerven und Zeit, außerdem ist die Ausbeute sehr viel höher-.
Abkühlen lassen.
Butter schaumig rühren. Zuerst die Konditorcreme unter Weiterschlagen esslöffelweise zugeben, dann das Himbeerpüree und zum Schluß die Creme Fraiche.

Den Kuchen 2 mal quer durchschneiden. Auf die unterste Lage etwas Buttercreme aufstreichen, falls die Creme ziemlich weich ist, für 10 min in den Kühlschrank, dann den nächsten Boden drauf und die Schritte wiederholen, bis alles fertig aufeinander gestapelt ist.
Mit der restlichen Buttercreme einstreichen/dekorieren.
Mit weiteren 50 g geraspelter Zartbitterschokolade bestreuen.
Vor dem Servieren ca. 1 h im Kühlschrank kalt stellen (auch zum Aufbewahren dort rein stellen).

Lassts euch schmecken

Buchvorstellung - Rose´s heavenly Cakes

Heute gibt es hier mal eine Premiere. Weil ich nicht nur süchtig nach Süßem bin, sondern auch nach Back- und Kochbüchern, wird hier in Zukunft ab und zu eines meiner Bücher aus der inzwischen ziemlich beachtlichen Sammlung vorgestellt.

Den Anfang macht ein Buch, das sicher nicht so vielen bekannt ist, da es (bisher) nicht auf Deutsch erschienen ist. Es handelt sich um Rose´s heavenly Cakes von Rose Levy Beranbaum und war mein allererstes englischsprachiges Kochbuch. 
Aufmerksam wurde ich darauf bei Valentinas Kochbuch, weil es irgendeinen amerikanischen Preis als bestes Backbuch des Jahres gewonnen hatte.
Zuvor hatte ich schon bei der Tortentante immer wieder den Namen der Autorin in Zusammenhang mit der auch von ihr verfassten Cake Bible gelesen und wurde dann neugierig. Ich fand eine Seite, wo fleißige Bäcker sich das ganze Buch vornahmen und von vorne bis hinten alle Rezepte nachmachten.



In der Zwischenzeit ist es mein allerliebstes Backbuch. So viele Rezepte wie aus diesem Buch habe ich noch nie aus einem Buch nachgebacken und sie waren alle ein Erfolg. Gleichzeitig ist es auch durch die vielen schönen Bilder auch nur so zum Anschauen interessant. Man sieht ja schon am etwas zerlesenen Aussehen meines Exemplars, wie oft es benutzt wird.
Die Autorin geht sehr perfektionistisch und auch wissenschaftlich orientiert (das merkt man auch an ihrem Blog) an das Kuchenbacken heran. Deshalb kann man aber sehr viel über die Grundlagen der jeweiligen Teigbereitung, warum man was wie zugibt, worauf man bei den Zutatenachten muß usw. lernen. 

Es sind alle gängigen amerikanischen "Klassiker" drin, von verschieden Cheesecake-Varianten über diverse Cupcakes zu Chiffon- und Layercakes und dem, was wir als Rührkuchen kennen (Butter and Oil cakes), von einfach bis aufwendig.
Und dann gibt es noch viele mir vorher unbekannte Rezepte, mit ungewöhnlichen Zusammenstellungen oder etwas anderer Herangehensweise an die Zubereitung. So findet man Miettes Tomboy, einen Schokokuchen mit Buttermilch, Zachs la Bomba (mit Brombeerteemousse, Coconutcheesecake, Brownie Bars (mit Frischkäse im Teig), Financiers (sehr gut zur Eiweissverwertung,...) oder für Abenteuerlustige einen Schokokuchen mit Tomatensuppe in Teig und Ganache.

Ein bißchen für uns Europäer ungewöhnlich ist die Unterscheidung in cake flour (ich nehme Type 405), all-purpose flour (Type 550) und bleached all-purpose flour (hier gibt sie eine Anleitung, wie man es sich als "Kate Flour" selbst aus Type 550 herstellen kann, ich selbst nehme aber oft Type 405 als Ersatz, da für mich die Unterschiede in der Textur nur marginal bemerkbar sind). Dann verwendet sie für sehr wenige Kuchen noch Wondra Flour, das durch Instant-Mehl (gibt es in manchen gut sortierten Supermärkten) ersetzt werden kann.
Alle Rezepte haben die Zutaten auch nach Gewicht angegeben, was mir sehr wichtig ist.

Verbloggt habe ich noch nicht so viele Rezepte, ich bin ja noch nicht so lange dabei. Aber diese könnt ihr schon nachlesen:
Apfel-Knusperkuchen 
samtiger Schokokuchen
Two fat Cats Whoopie-Pies

Das Buch beginnt mit Grundlagentipps und ist dann in folgende Kapitel unterteilt:
  • Butter and oil cakes
  • Sponge cakes
  • mostly flourless cakes and cheesecakes
  • Baby cakes
  • Wedding cakes
  • Special effects and techniques 
  • Ingredients and basic Recipes
  • Equipment


Immer zu Anfang des Kapitels werden die "Besonderheiten" der Teigart erklärt wird, es gibt Tipps, die sich "Highlights for success" nennen und dann noch Tipps, falls mal was schief geht.
Vor jedem Rezept gibt es eine kleine Einleitung mit kleinen Geschichten zum Kuchen, es folgt ein Hinweis, was man vorbereiten muß ("Plan ahead"), eine ausführlichste Beschreibung aller Arbeitsschritte und am Ende der Rezepte gibt es oft noch weitere Tips fürs Gelingen (wen man z.B. eine andere Backform verwendet oder Zutaten austauschen muß).
Fast jedes Rezept ist bebildert.





Ein Schokoladenkuchen mit Tomatensuppe:

Dieser Kuchen war Teil der Hochzeitstorte meine Schwester:


Der leckerste Cheesecake, den ich je gegessen habe:



Im Kapitel Wedding Cakes gibt es dann noch Anleitungen zum Stapeln und Transportieren der Torten.

Dann folgen in Special effects and techniques u.a. ein kleiner Kurs zum Spritzen von Frosting und dem Arbeiten mit Schokolade sowie, wie man aus Schalen von Zitrusfrüchten Rosen herstellen kann.

In Ingredients and basic Recipes gibt es sehr ausführliche Erklärungen zu den einzelnen  Backzutaten (Herstellung brauner Butter oder Kate Flour, Ersatzmöglichkeiten...), auch mit möglichen Bezugsquellen.



In Equipment wird auf sämtliches benötigte Zubehör und die Anforderungen daran eingegangen.
Für mich sehr hilfreich ist dann die folgende Liste mit Rezepten die jeweils nur  Eigelb oder Eiweiß benötigen (mit der jeweiligen Menge aufgeführt).

Mir persönlich gefallen ihre Rezepte und das Buch an sich sehr viel besser als das, was Cynthia Barcomi in ihren Büchern bietet. Vor allem ist das Ergebnis meist nicht so süß, wie sonst in amerikanischen Rezepten.
Wenn ich von meinen gesamten Backbüchern nur eines behalten dürfte, wäre es dieses.

Falls das Interess geweckt ist:
Verlag John Wiley  Sons, Inc. 
ISBN 9780471781738

Auch Rose Levy Beranbaum ist inzwischen etwas geschäftstüchtiger geworden. So bietet sie über ihren Blog auch eine eigene Linie an Backhelfern und -zubehör und hat den für Motivtortenbäcker interessanten Cake Strip entwickelt, um oben ebene Tortenböden zu backen



Pina-Colada-Sorbet

Es gibt endlich mal wieder Eis. Und weil wir ja alle den Sommer herbeisehnen (und er heute ja endlich auch mal zu spüren ist) gibt es eine richtige leckere Sommercocktailsorte. 
Pina Colada ist so ziemlich der einzigste Cocktail, den ich wirklich gern mag (nein ich bin nicht vom Mars oder so, sondern nur kein großer Alkoholfan).
Ich habe mich grob an das Rezept von David Lebovitz aus seinem Buch " The perfect scoop" gehalten. Allerdings mit ein paar Änderungen und Tipps, die ich inzwischen gelernt habe, um das Mundgefühl und die Textur des Sorbets noch "glatter" zu  machen. Zuerst habe ich einmal von Dirk den Tip geklaut, die Ananas bei milder Hitze zu dünsten, anders als er allerdings auch schon vor dem Pürieren (so macht der Pürierstab ein bißchen besser mit). Deshalb hatte ich auch weniger als den im Rezept angegeben ganzen Liter Püree. Trotzdem habe ich die gleiche Menge an Kokosmilch genommen wie im Originalrezept, die Zuckermenge allerdings um 50 g reduziert.
Zusätzlich habe ich noch einen Hauch Guarkernmehl zugefügt, um eine bessere Wasserbindung zu erreichen, man kann es aber auch ersatzlos weglassen.
Bitte in die Sorbetmasse nicht mehr Rum reinkippen, sonst gefriert das Eis nicht mehr richtig. Wer mehr Alkohol mag sollte den Rum lieber zum Servieren darübergeben.

Pina-Colada-Sorbet

1 Ananas, geschält, den Strunk entfernt und gewürfelt
250 ml Kokosmilch
1 TL Zitronensaft
150 g Zucker
optional: 2 g Guarkernmehl
optional: 1 EL brauner Rum 

Die Ananas bei milder Hitze dünsten, bis sie etwas weicher geworden ist. Mit dem Stabmixer pürieren und weiter sanft erhitzen, bis ein eher dickflüssiges Püree entsteht (bei mir waren es ca. 550 ml). Von der Hitzequelle entfernen. Kokosmilch, Zitronensaft und soweit gewünscht den Rum unterrühren.

Zucker und Guarkernmehl gut mischen und ebenfalls unterrühren. Das Püree dickt jetzt merklich an.
Komplett abkühlen lassen, am besten im Kühlschrank.
In der Eismaschine nach Gebrauchsanweisung gefrieren.

Ergibt ungefähr 900 ml.
Vor dem Servieren ggf. etwas antauen lassen. 


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Ein Experiment - süße Apfelpizza

Eigentlich habe ich ja gedacht, daß ich diesen Monat wohl nicht bei Lunas Blogevent bei Zorra We love Pizza mitmache. Den meiner Meinung nach allerbesten Pizzateig habe ich schon verbloggt und wirklich spektakuläre Beläge gibt es bei uns nicht.
Doch dann stand für uns mal wieder Pizza auf dem Speiseplan und als ich so den Teig knetete, fiel mein Blick auf die schrumpeligen Äpfel im Obstkorb, die der mäkelige Rest der Mannschaft hier verschmäht. Und dann reifte langsam eine Idee: warum nicht mal süße Pizza ausprobieren?
Ganz dunkel im Hinterkopf glaubte ich, schon mal ein Rezept dafür gesehen zu haben und wurde dann bei Cynthia Barcomi fündig.
Dieses Rezept gefiel mir aber nicht so gut und so wurde ich mal wieder selbst erfinderisch.
Ein leicht angesüsster Flammkuchenteig als Grundlage. Schmand mit Marzipan und ein paar Gewürzen als Sosse... und schliesslich die Schrumpeläpfel, in dünne Scheiben gehobelt, als Belag (wer mag, kann die Schale auch dran lassen, das sieht dann hübscher aus, aber uns stört die schon etwas zähe Schale).
Jetzt fehlt nur noch der Käse... und wer sich traut nimmt dazu wie im Original Mozarella. Das schmeckt wirklich. Wer nicht ganz so mutig ist, nimmt einfach ein bißchen Marzipan und bleibt so komplett auf der süßen Seite.
So wurde es eine Pizza bianca, da mir leider nichts passendes Rotes mehr einfiel (bzw. vorhanden war).
Sogar unsere Kleine, die kein so großer Kuchenfan ist, hat Nachschub verlangt (allerdings von der reinen Marzipanvariante).

Die Menge ergibt 2 Pizzen.

süße Apfelpizza

Teig:
125 g Mehl Type 550
7 g Hefe
70 ml Wasser
1 TL Zucker 
1 Prise Salz

Belag:
100 g Schmand (oder Creme fraiche)
30 g Marzipan
Zimt und Kardamom nach Geschmack

2 Äpfel, in dünne Scheiben gehobelt oder geschnitten
1/2 Zitrone (Saft)
30 g zerlassene Butter
2 EL brauner Zucker
2 EL gehobelte Mandeln
125 g Mozarella oder 40g Marzipan, jeweils in kleine Stücke zerzupft

Zuerst den Teig zubereiten. Dazu alle trockenen Zutaten mischen, die Hefe hineinbröseln und mit dem Wasser zu einem relativ festen Teig verkneten. Zugedeckt 60 bis 90 min gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten.
Marzipan in der Mikro bei kleinster Stufe kurz erwärmen, bis es cremig weich ist (oder in einem kleinen Topf auf dem Herd). Mit Schmand und den Gewürzen glatt rühren. 
Äpfel (nach Wunsch) schälen, halbieren, entkernen und dünn hobeln oder in sehr feine Scheiben schneiden. Mit dem Zitronensaft mischen.

Ofen auf 225° C vorheizen, dabei die Backbleche mit erhitzen. 

Den fertig gegangenen Teig halbieren und direkt auf etwas bemehltem Backpapier zu 2 dünnen runden Pizzen  ausrollen.
Schmandmischung aufstreichen. Äpfel in einer dünnen Schicht darauf verteilen und diese mit der zerlassenen Butter bestreichen.
Mozarella oder Marzipan darauf verteilen und mit braunem Zucker und Mandelblättchen bestreuen.
Das Papier auf das heiße Blech ziehen und in 10 bis 12 min knusprig braun backen.
Noch warm geniessen.



Zitronen-Mandelnougat-Schokotafeln

Ostern ist vorbei und jetzt ist wieder ein bißchen Zeit für Experimente in der Küche. Nachdem ich mir Schokogiessformen (inkl. kleinem Buch) für 5 kleine Tafeln à 50 g zugelegt habe, wollten diese dringendst ausprobiert werden.
Und damit es nicht allzu leicht wird, habe ich mir gleich eine gefüllte Sorte ausgesucht.

Bitte nicht von der langen Anleitung abschrecken lassen! Das geht alles schneller, als man denkt!

Anregung war ein Rezept (Schokoladentafeln "Mathilda") von Pierre Herme. Und nicht mal von ihm kann ich ein Rezept so lassen, wie es ist, sondern experimentiere dran rum (ich hatte aber auch gerade mal eben nicht das geforderte Mandelpraline von Valrhona auf Lager). Das Mandelpraline wurde kurzerhand zu einem Mandel-Nuss-Praline umfirmiert (ich wollte einen etwas "rustikaleren" Geschmack). In der Testküche wurde dazu eine gebrannte Mandel-Nussmischung hergestellt, die dann später zu Nougat (Pralinemischung und Schokolade) mit Zitrone verarbeitet wurde.
Die Formen habe ich etwas zu dünn mit Schokolade ausgepinselt, und leichte Schatten hat die Schokolade auch bekommen (was sich aber nach einem Tag Lagerung verzogen hat, da lohnte sich das Knipsen aber mengenmäßig leider nicht mehr so). Dafür schmeckt sie aber ziemlich gut, mein Vater hat gleich einen ganzen Riegel verhaftet (für Kinder etwas gewöhnungsbedürftig). Nur werde ich nächstes Mal die Zitronen ganz fein reiben, diesesmal waren die Stückchen mir etwas zu grob (hab sie nur abgeraspelt).
Ich habe das Gefühl, wenn man die Riegel ein paar Tage liegen lässt, wird der Geschmack besser bzw. abgerundeter.

Schokolade mit Zitronenmandelnougatfüllung

ca. 130 g Schokolade (im Original Zartbitter, bei uns Milchschokolade), temperiert (Anleitung)

Füllung:
50 g Haselnüsse
50 g blanchierte Mandeln
60 g Zucker
30 g Zartbitterschokolade, geschmolzen
5 g Butter
Schale von 1 Zitrone, sehr fein gerieben
12 g gehackte Mandeln

Zuerst die Förmchen nicht zu dünn mit einem Teil der temperierten Schokolade auspinseln oder ausgiessen und zum Kristallisieren beiseite stellen (möglichst etwas kühler, dann geht es schneller), die restliche Schokolade warm halten.
Die Nüsse und Mandeln (auch die gehackten) im Backofen bei 200°C 10 bis 20 min rösten, bis sie etwas dunkler georden sind und duften (zwischendurch die gehackten Mandeln kurz rausnehmen, bevor sie zu dunkel werden).
Blech aus dem Ofen nehmen, Temperatur auf 100 °C reduzieren. Die Nüsse kurz vom Blech nehmen und abkühlen lassen. Dann die Häute der Haselnüsse mit einem Küchentuch möglichst komplett abrubbeln (die gerösteten Häute geben sonst einen bitteren Nachgeschmack im Nougat).
Das Blech zum Warmhalten wieder in den Ofen stellen (ohne die gehackten Mandeln).
Ein Stück Alufolie auf ein weiteres Blech legen und sehr dünn mit etwas Öl einpinseln.
Den Zucker in einen großen Topf geben und ziemlich dunkel karamlisieren lassen. Wenn der gewünschte Karamelisierungsgrad erreicht ist, den Topf von der Hitzequelle ziehen und die geösteten Haselnüsse und Mandeln mit einem Holzspatel grob unterrühren. Sofort auf die vorbereitete Alufolie geben und mit dem Holzspatel so dünn wie möglich verteilen.
Soweit abkühlen lassen, daß man sich nicht mehr die Finger daran verbrennt und dann in kleinere Stücke brechen.
Diese dann im Multizerkleinerer oder Mixer zuerst fein hacken, dann aber das Gerät weiter laufen lassen, bis langsam das Öl austritt und eine weiche streichfähige Masse enstanden ist (das ist das fertige Praline).
Zu dieser Paste die geschmolzene Butter,die ebenfalls geschmolzene Schokolade und die Zitronenschale geben und untermischen.
Dieses jetzt fertige Nougat in die vorbereiteten Schokoladenriegelformen füllen (möglichst nicht bis ganz unter den Rand, so daß noch eine Schokoschicht darauf passt). Die gehackten Mandeln darüber streuen und mit einer weiteren Schokoladeschicht die Füllung gut "verschliessen".
Vollständig auskristallisieren lassen (wieder möglichst kühl). 
Vorsichtig aus den Formen nehmen (umso dicker die äussere Schokoschicht ist, umso stabiler sind die Riegel) und z.B. in Alufolie verpacken.

Die Riegel können laut Originalrezept bis zu 1 Monat aufbewahrt werden.
Wir konnten das leider nicht überprüfen, nach nicht mal einer Woche waren sie in Hüftgold angelegt.

Spanische Vanilletorte

Wir haben mal wieder Handwerker auf der Baustelle. Normalerweise bekommen die von und Kaffe und Kuchen geliefert (in der Hoffnung, daß sie dann weniger Murks fabrizieren).
Dieses Mal hab ich wieder mal ein altes Rezept ausgegraben, daß früher bei uns öfters gebacken wurde, mit wachsender Koch- und Backbuchsammlung aber leider in Vergessenheit geriet (es gibt ja so viel neues auszuprobieren).
Der Kuchen kommt komplett ohne Backpulver aus. Die relativ vielen Eier und das Marzipan machen den Kuchen schön saftig.
Damit es nicht eine totale Kalorienbombe wird, habe ich die Menge an Guss drastisch reduziert und auf eine Schokoladenmenge von 100 g umgerechnet ( statt 350 g im Original). Sonst wären insgesamt satte 470 (!) g Schokolade in den Kuchen gewandert. Wer sich und seinen Hüften die volle Dosis zutraut, kann also die Mengen für den Guss (ausser die Aprikosenmarmelade) mit 3,5 multiplizieren.
Das Rezept stammt aus dem Meine Familie&ich-Backbuch, daß es, glaube ich, im Handel leider schon lange nicht mehr gibt. Dort sind eigentlich viele leckere und gelingsichere Rezepte für Kuchen und Torten, bunt gemischt aus Klassikern und aus den verschiedensten Ländern, süß und pikant versammelt.


Spanische Vanilletorte

Teig:
120 g Zartbitterschokolade
120 g Marzipanrohmasse
150 g Zucker
50 ml Milch
150 g weiche Butter
1/2 TL gemahlene Vanille
5 Eier, getrennt
1 Prise Salz
130 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln

Guss:
150 g Aprikosenkonfitüre
100 g dunkle Kuvertüre, zerkleinert
30 ml Schlagsahne
10 g Honig
2 TL Zucker
Ofen auf 175°C vorheizen.
Schokolade raspeln oder in kleine Stücke hacken.
Marzipan in der Mikro bei mittlerer Stufe 20 bis 30 sec erweichen lassen und in der Rührschüssel mit 50 g Zucker und der Milch glatt rühren.
Butter zufügen und leicht schaumig rühren. Vanille und nach und nach die Eigelbe einrühren.
Eiweiße mit dem Salz und dem restlichen Zucker schaumig schlagen. Zuerst ca. 1/3, dann den Rest vorsichtig unter die Eigelbmasse heben.
Mehl, Mandeln und Schokolade vermischen und vorsichtig unter den Teig ziehen.
In einer gefetteten Form mit 26 cm Durchmesser 40 min backen.
Nach dem Backen komplett auskühlen lassen, bevor der Kuchen mit dem Guss überzogen wird.
Dazu die Konfitüre aukochen lassen und den Kuchen damit bestreichen.
Für die Schokoglasur Sahne, Honig und Zucker sowie 1 EL Wasser einmal aufkochen lassen, von der Hitzequelle nehmen und die Kuvertüre einrühren, um sie zu schmelzen.
Etwas Abkühlen lassen, damit die Glasur schon ziemlich fest ist, und den Kuchen damit überziehen.


Je nach Anlass oder Süßhunger kann dann noch mit Marzipanrosen dekoriert werden.



Mandarinen-Joghurt-Muffins

Jetzt hab ich doch glatt vergessen, frohe Ostern zu wünschen. Und tole Osterrezepte gabs auch nicht ... vielleicht im nächsten Jahr. Hier war Krankenstation angesagt.
Deshalb gabs nur ein schnelles Muffinrezept für zwischendurch mit ein paar Alibi-Vitaminen. 
Locker luftig durch den Joghurt, fruchtig durch die Mandarinen und schnell wieder weg durch die Kinder.
Ich habe Mandarinen aus der Dose genommen, da meine Kinder die so gerne mögen (und ich auch ein kleines bißchen faul war). Wer die Lust und die Muse dazu hat kann natürlich auch filetierte frisch Mandarinen nehmen, ich schätze je nach Größe braucht man dann 3 oder 4 Stück.

Das Rezept ist aus einem uralten Muffinbuch von Kaiser, daß bei meiner ersten Muffinform dabei war.


Mandarinen-Joghurt-Muffins

180 g Butter, weich
180 g Zucker
3 Eier
1 TL Vanillezucker
125 g Joghurt
180 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 kleine Dose Mandarinen

Ofen auf 180°C vorheizen, Muffinblech vorbereiten.
Die Mandarinen in ein Sieb giessen und abtropfen lassen.
Zucker und Butter schaumig rühren, dann die Eier einzeln zugeben und jeweils gut unterrühren.
Vanillezucker und Joghurt zugeben und verrühren.
Mehl und Backpulver mischen, über den Teig sieben und nur kurz unterheben.

Jeweils 1 großer Löffel Teig in die vorbereiteten Förmchen geben, die Mandarinen darauf verteilen und mit dem restlichen Teig bedecken.
In 25 min goldbraun backen und geniessen