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Passionsfrucht-Kokos-Karamellen

Manchmal bewahrheitet sich der Spruch " Was der Bauer nicht kennt, (fr)isst er nicht". So ergibt sich nämlich für mich ab und zu die Chance, ziemlich günstig an exotischere Früchte zu kommen. 
Unser Dorfsupermarkt im Nachbardorf hat zwar nicht ständig Maracujas da, aber wenn sie mal in der Aktion sind. Und dann bleiben meistens welche liegen, bis sie schön schrumpelig (und damit eigentlich erst so richtig schön reif sind). Und diese werden dann zu einem Schleuderpreis verramscht. So hatte ich das Glück, 15 saftige Maracujas zu weniger als 1,50 Euro zu bekommen.

Wie ich sie aufbewahre, um länger was davon zu haben und eine möglichst große Saftausbeute zu bekommen, könnt ihr am Donnerstag bei den Passionsfruchtcupcakes nachlesen.

Heute kommt erst mal ein Rezept für Annas Süßigkeitenevent.

Blog-Event

Wieder mal aus dem Buch "Sweets" von Nicole Stich, dass mir umso besser gefällt, umso öfter ich es in die Hand nehme.

Das Ergebnis sind wirklich sehr leckere, eher weiche Karamellbonbons mit deutlichem Maracuja- und leichtem Kokosgeschmack. 
Wir konnten nicht mehr mit naschen aufhören, deshalb kann ich die angegebene Haltbarkeit von 1 bis 2 Wochen (im Kühlschrank) nicht bestätigen, sie waren vorher restlos vernichtet.

Aber sie sind auch schon als Zahnzieher brüchtigt (wobei ich sie selbst als nicht so klebrig empfand). Das 8 Jahre alte Provisorium meines Schwagers wurde ins Gras gespuckt, weil er dachte, das Bonbon hätte etwas seltsam Hartes innen drin.



Passionsfrucht-Kokos-Karamellen

100 g Kokosmilch
100 g Sahne
50 g Butter
200 g Zucker
75 g Golden Syrup (bei mir Grafschafter heller Sirup /Karamellsirup) 
50 ml Wasser
125 ml Passionsfruchtsaft
1 Prise Meersalz


Eine rechteckige Form mit ca. 15 x 15 cm Kantenlänge mit Backpapier auslegen (auch an den Seiten etwas hochziehen) und mit wenigen Tropfen Öl einpinseln.

In einem Topf Kokosmilch, Sahne und Butter mischen sowie auf dem Herd aufkochen lassen, dann zur Seite stellen.

In einem größeren, möglichst breiten (dann dauert das Einkochen nicht so lange wie in einem schmalen hohen) Topf Zucker, Sirup und Wasser aufkochen lassen und so lange weitererhitzen, bis die Flüssigkeit eine Temperatur von 120°C erreicht hat.
Dann nacheinander Kokossahne, Passionsfruchtsaft und Salz zugeben.

Erneut erhitzen, dabei ab und zu umrühren. Diese Mal wird bis auf eine Endtemperatur von 125°C eingekocht. die Masse wir dabei deutlich dickflüssiger.

Sofort in die vorbereitete Form giessen und abkühlen lassen. Zum Verfestigen noch 1 bis 2 h in den Kühlschrank stellen. 

Auf ein Brett stürzen, das Papier abziehen und in kleine Stücke schneiden.

Zur Aufbewahrung entweder einzeln in Pergamentpapierchen einschlagen oder wie ich in durch Backpapier getrennte Lagen in einer dicht schliessenden Schüssel.
Am besten im Kühlschrank aufbewahren.



Unser "Schmusie"

Andere sagen auch Smoothie dazu. Wir jetzt nicht mehr ;-). Meine zwei Mädels haben mich wohl nicht ganz richtig verstanden, als ich ihnen sagte, was ich ihnen da vorsetze ... und schon wurde daraus ein Schmusie.

 
Drin sind Kokosmilch, Ananas und Brombeeren, alles fein säuberlich püriert und zum genüsslich Schlürfen mit Röhrchen in Gläser gefüllt.

Mein erster Versuch ging allerdings schief, da ich gesüsste Cream of Coconut erwischt habe. Das Ergebnis war so abartig süß, daß einem davon schlecht werden konnte. Deshalb hier jetzt die verbesserte Version:



Kokoa-Ananas. Brombeer-Smoothie

250 g Ananas, grob gewürfelt
100 g Brombeeren
1 Dose Kokosmilch (400 g)
Saft einer halben Zitrone

Alles zusammen in einen hohen Behälter geben und mit dem Stabmixer kräftig durchpürieren (oder gleich in den Mixer).

Wer mag, kann noch ein bißchen nachsüssen, müsste aber nicht nötig sein.
Und schon ists fertig. Wem das zu schnell ging, der kann sich ja noch an hübscher Deko fürs Glas versuchen und ein Stück Ananas hinhängen, ansonsten - wegtrinken


Marmorierte Cupcakes mit doppeltem Swirl

Das schwirrte mir schon länger im Kopf rum: Muffins, bei denen der Teig spiralförmig hell-dunkel sich abwechselt und das gleiche wiederholt als Frosting oben drauf.
Hier ist das Ergebnis meines Experiments: Marmorierte Cupcakes mit doppeltem Swirl.




Mir (den Kindern natürlich nicht) war das Meringue-Buttercream-Frosting von Dan Lepard aus seinem "Short and Sweet "-Buch aber schon etwas zu mächtig und auch zu viel (aber sonst sieht es eben nicht so schön aus).

Der Vorteil an diesem Frosting ist allerdings das Erhitzen der kompletten Eiweiss-Zuckermischung. So werden sämtliche potentiell vorhandenen Keime ausgeschaltet. Bitte aber trotzdem unbedingt im Kühlschrank aufbewahren!

Ergibt 12 Cupcakes mit großer Cremehaube.




Doppelt geswirlte Marmorcupcakes

Teig:
125 g Butter, weich
125 g Zucker
1/4 TL gemahlene Vanille
3 Eier
150 g Mehl (Type 405)
1/2 Päckchen Backpulver

1 EL Kakaopulver
2 EL Milch

Meringue-Buttercream-Frosting:
4 Eiweiß
225 g Zucker
325 g weiche Butter
1/2 TL gemahlene Vanille
2 gehäufte TL Kakaopulver

Ofen auf 180°C vorheizen, ein Muffinblech mit Förmchen auslegen

Für den Teig Butter und Zucker mit der Vanille und dem Salz schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren ( jeweils ca. 1 min).
Mehl und Backpulver zusammen sieben und unterrühren. Die Hälfte des Teiges abnehmen und die andere Hälfte mit dem Kakopulver und der Milch verrühren. 
Beide Teige zusammen in einen Spritzbeutel geben. Dabei den Beutel gedanklich in der Mitte teilen und auf die eineHälfte nur weissen Teig, auf die andere den braunen. Spiralförmig in die Vertiefungen des Bleches spritzen und in ungefähr 30 min fertig backen.



In der Zwischenzeit die Buttercreme vorbereiten.
Dazu die Eiweiße mit dem Zucker in einem kleinen Topf unter Rühren auf ca. 70°C erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Mischung in eine Rührschüssel geben und ungefähr 5 Minuten lang aufschlagen. Es entsteht eine feste Meringuemasse. Die weiche Butter in Portionen zu 50 g unterschlagen. Sobald sämtliche Butter eingearbeitet ist, sofort mit dem Rühren aufhören und nur noch kurz die Vanille unterrühren. 
Auch in zwei Hälften teilen und unter die eine Hälfte vorsichtig das Kakaopulver unterrühren. 
Im Kühlschrank etwas fester werden lassen, dann beide Farben wie den Teig in einen Spritzbeutel mit runder Lochtülle füllen und auf die Cupcakes dressieren.



Schokomandelkuchen

Dieser Kuchen kommt ohne Backpulver aus, da er sehr viel Ei enthält und das Eiweiß extra schaumig geschlagen wird. Es stammt aus dem Buch "Schokolade" von William Curley.
Er ist sehr saftig und enthält im Original 125 g Eigelb (6 Eier) und 200 g Eiweiß (7 Eier) und ist für 2 Kastenformen mit 20 cm Länge gerechnet. Ich habe für eine Form mit 30 cm Länge umgerechnet und einfach 5 ganze genommen. Die Arbeitsweise habe ich auch ein bisschen verändert und auf "gerätesparsamer" und abwaschfreundlicher angepasst.

Weil er das Zeug zu einem absoluten Lieblingsschokoladenrezept hat, reiche ich NEle ein Stückchen weiter für ihr Lieblingsschokolade-Blogevent:

Lieblingsschokolade - Blogevent zum Start der neuen Pralinensaison (Einsendeschluss 22.10.2013)  

Und hier ist er:


Schoko-Mandel-Kuchen


140 g Edelbitterschokolade (70% Kakao), gehackt
130 g Butter, gewürfelt
5 Eier, getrennt
160 g Zucker
1 Prise Salz
70 g Mehl, gesiebt
55 g gemahlene Mandeln

Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Kastenform gut ausfetten und ausmelieren.

Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd schmelzen, von der Hitzequelle ziehen und die Schokolade darin unter Rühren schmelzen lassen. Notfalls noch ein wenig erwärmen (aber nicht über 45°C).
Die Eigelbe in einer anderen Schüssel mit dem restlichen Zucker sehr hell schaumig schlagen. Die Butter-Schokomasse in dünnem Strahl unter ständigem Weiterrühren untermischen.
Die Eiweiße in einer Schüssel mit dem Salz und der Hälfte des Zuckers schaumig schlagen und beiseite stellen.
Mehl und Mandeln mischen und unter die Eigelbmasse heben, dann den Eischnee in 2 Teilen zugeben und jeweils vorsichtig unterheben.
In die Form geben und ungefähr 45 min backen (Garprobe nicht vergessen)




Bald geht es hier "richtig" weiter

Hallo ihr da draussen! 
Unser PC funktioniert jetzt wieder halbwegs, über kurz oder lang werden wir aber nicht um was neues herumkommen (ein Laptop ist schon so gut wie unterwegs und wird hier bald einziehen). Deshalb wird es in den nächsten Tagen noch ein bißchen ruhiger sein, es kommen aber bald neue Rezepte, die ich aber erst noch schreiben muß (z.B. Kokos-Maracuja-Karamellen für Anna, bei uns in der Zwischenzeit als Plombenzieher berüchtigt). Bis dahin...


Orange Glow Chiffon Cupcakes

Was für ein Name für simple Orangencupcakes, ohne Creme und alles, aber er steht so im Rezept (bzw. in einem Teilrezept eines Desserts namens Bostini). Und er hört sich doch viel besser an als der Name, der sich hier bei uns für sie eingebürgert hat. Unter dem Namen würde sie nämlich keiner Nachbacken wollen und das wäre echt schade. Bisher haben sie es noch nicht in den Blog geschafft, einfach, weil ich zuviele Rezepte ausprobieren muß. 
Meine Große liebt diese Dinger aber über alles. Jedesmal, wenn ich frage, was ich backen soll, schreit sie gleich:
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"SCHWAMM-MUFFINS" 
- Ups, jetzt habe ich unseren Namen doch verraten. 
Er beschreibt die Konsistenz aber doch sehr gut. Sie sind locker und samtig und schmecken für die biskuitähnliche Konsistenz erstaunlich orangig. Wer schon mal Chiffoncakes gegessen hat, weiß, was ich meine, es ist aber sehr schwer zu beschreiben.

Allerdings habe ich mit ihnen ein Problem, von dem ich nicht weiß, ob es sich so gehört, oder ob jedesmal bei mir was schief läuft:
Sie plustern sich im Ofen wunderbar und sehen aus wie kleine, sehr bequeme Sitzkissen. Und dann nimmt man sie aus dem Ofen, stellt sie zum Abkühlen hin und kann förmlich zusehen, wie sie zusammenschrumpfen (als ob ich mich drauf gesetzt hätte) Trotzdem sind sie lecker und luftig. 

Und wie ich das hier so schreibe und den Rezepttext mal wirklich VOLLSTÄNDIG durchlese und die Vorbereitung der Backform ausnahmsweise mal nicht überspringe, finde ich auch schon meinen Fehler:
BITTE keine Papier-,Silikon- oder Sonstwas-Förmchen benutzen. NUR das reine Blech und dieses nur ganz leicht ausfetten und mit Mehl ausstäuben, so dass die Kuchenmasse sich praktisch an den stabilen Wänden "festhalten" kann.

Und noch ein paar Worte zum Rezept. Es stammt aus diesem Buch von Rose Levy Beranbaum und ist dort als Teil des "Bostini"s enthalten. Dazu wird eine dickflüssige Vanillesosse in ein Glas gegeben, der Cupcake darf sich darauf im Schwimmen üben und damit er es nicht zu leicht hat, wird er noch mit einer Art warmer Schoko-Butter-Ganache übergossen.




Orange Glow Chiffon Cupcakes

112 g Mehl Type 405
150 g Zucker
1 TL Backpulver
1/4 TL Salz
54 g Sonnenblumenöl
4 Eigelb
6 g geriebene Schale einer unbehandelten Orange
90 g Orangensaft
etwas gemahlene Vanille
5 Eiweiß
optional: 1/2 TL Weinstein (nicht das Backpulver, sondern Cream of Tartar)

Ofen auf 160°C vorheizen. Ein Muffinblech dünn ausfetten und gut mit Mehl ausstäuben.
Vom Zucker 1 EL abnehmen, den Rest in der Schüssel der Küchenmaschine mit Mehl, Backpulver und Salz auf niedrigster Stufe kurz durchmischen (mit dem Schneebesen).
Öl, Eigelbe, Orangenschale und-saft sowie die Vanille zugeben und bei mittlerer Geschwindigkeit gut 1 1/2 Minuten schlagen (die Masse sollte dickflüssig und glänzend werden).
In einer zweiten Schüssel die Eiweiße mit dem restlichen EL Zucker steif schlagen(falls Cream of Tartar verwendet wird, dieses zugeben, sobald das Eiklar schaumig wird).

Den Eiweißschaum sehr vorsichtig unter die Eigelbmasse heben. Nur solange, bis sich die Massen gerade eben verbunden haben.

Die Vertiefungen in der Muffinform komplett füllen und für 25 bis 30 Minuten backen.
Zum Abkühlen die komplette Form 15 Minuten auf ein Kuchengitter stellen, dann sanft mit Hilfe eines Messers aus der Form lösen.

Wir essen sie am liebsten pur, aber als kompletter Bostini sind sie bestimmt oberlecker. Was sicher auch gut schmeckt ist , wenn man sie mit einer Orangencreme, z. B. Sahne , die mit Orangenmarmelade verfeinert ist, aufhübscht.

Ein Grüßle aus meiner süßen Werkstatt


Apfelkuchen mit Roggenmehl

Roggenmehl wird hauptsächlich zur Herstellung von Misch- oder Sauerteigbrot, für feine Backwaren aber so gut wie nie verwendet. Woran das liegt, weiß ich nicht. Ich vermute mal, am eher bräunlichen Aussehen und rustikaleren Geschmack der fertigen Gebäcke. 
Dieser Kuchen ist jedenfalls eine Wiederholung wert.
Säuern muss man hier nicht, um die Enzymaktivität zu bremsen, da der Teig ja direkt gebacken wird und somit die Enzyme auch nicht "ausgebremst" werden müssen, die sonst in einem reinen Roggenteig für eine klitschige Krume sorgen.

Deshalb erschien mir auch das folgende Rezept von Dan Lepard sehr reizvoll zum Ausprobieren.



Die Eigenfarbe des Mehls wird durch die Zugabe von Zimt "maskiert" bzw. dadurch wird die Farbe ja sowieso dunkler. Und so kann ich es auch etwas skeptischeren Mitessern gut unterjubeln. Ich könnte mir auch gut vorstellen, bei einer Variante einen Teil des Mehls durch Kakaopulver zu ersetzen. Schmeckt bestimmt auch lecker!




Apfelkuchen mit Roggenmehl

1 mittelgroßer Apfel
1 Tl Zimt, gemahlen
75 g Butter
50 g Golden Syrup (oder Grafschafter Karamellsirup)
100 g brauner zucker
75 ml Milch
2 Eier
150 g Roggenmehl
2 Tl Backpulver
50 g Mandeln, gemahlen
25 g Mandelblättchen
etwas brauner Zucker zum Bestreuen

Zuerst den Apfel schälen, entkernen und in 1 cm große Würfel schneiden. In einer kleinen Schüssel mit dem Zimt mischen.

Ofen auf 180 °C vorheizen und eine kleine Kastenform mit ca. 18 cm Länge ausfetten und mit Mehl ausstäuben.
Butter schmelzen lassen. Mit Sirup und Zucker mischen. Milch zugeben und Eier unterrühren. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln mischen und unterrühren.

Den vorbereiteten Apfel unterheben und das Ganze in die Kuchenform geben. Mit den Mandelblättchen und etwas braunem Zucker bestreuen.
Auf der mittleren Schiene 40 bis 50 Min backen und die Garprobe nicht vergessen.

Der Kuchen muß zum Anschneiden komplett ausgekühlt sein.






Backen mit Kindern - Kunterbunte Amerikaner

Eine prima Sonntag-Morgen-Beschäftigung: zuerst gemeinsam Teig rühren und dann den Kindern 2 Schüsseln Zuckerguss und bunte Schokolinsen hinstellen und sich ein wenig verziehen... 
Außerdem ist das Verzieren der Gebäcke sicher pädagogisch sehr wertvoll (wenn auch nicht zahnmedizinisch). Hier werden Kreativität und Feinmotorik besonders gefördert ;-)

Die Kinder haben Spaß und die Mama ein bisschen Pause. Und das beste daran ist, dass alle was leckeres zum Mittagskaffee haben. Meine zwei haben so viel weggemampft wie selten. 

Vorsicht: nicht zu lange backen, nur ganz hellbraun, anonsten werden sie hart und trocken.





Kunterbunte Amerikaner

125 g Butter, weich
100 g Zucker
geriebene Schale einer halben Zitrone
1 Msp Vanille, gemahlen
1 Prise Salz
2 Eier
100 g Joghurt
250 g Mehl (Type 405)
50 g Speisestärke
2 TL Backpulver

Guss:
150 g Puderzucker
Saft einer Zitrone
2 TL Kakao

Verzierung:
Schokolinsen, Zuckerperlen,...

Ofen auf 180°C vorheizen. 2 Backbleche mit Papier auslegen.

Für den Teig Butter und Zucker mit der Zitrone,Vanille und Salz schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren ( jeweils ca. 1 min).
Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen. Abwechselnd in ca. 3 Portionen mit dem Joghurt zugeben und jeweils gut unterrühren.

Auf die 2 Bleche verteilt mit zwei Esslöffeln ungefähr 15 Teigbatzen setzen.
Im Backofen ca. 12 bis 15 min backen.
Herausnehmen und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit den Guss zubereiten. Dafür den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einem sehr zähfliessenden Guss verrühren (lieber etwas weniger Saft nehmen). Auf zwei Schüsseln verteilen und die zweite Schüssel mit dem Kakao dunkel färben, ggf. noch mit etwas Zitronensaft verdünnen.

Und dann kann die Ferkelei losgehen.....



Leider Zwangsurlaub....

... hier muß leider ein bißchen Pause einkehren. Ich bzw. ein Virus hat unseren PC seit einer Woche lahm gelegt und nichts hilft mehr (ausser wahrscheinlich Verschrotten). Ab und zu kann ich am PC meiner Schwiegereltern fremd gehen, aber nicht so oft . Deshalb räume ich, bis irgendwas wieder funktioniert (oder ersetzt wurde) hier mal das Archiv und lasse meine schon vorbereiteten Beiträge sich selbst "einstellen". Deshalb kann ich auch nicht so wie ich gern würde auf eure Kommentare reagieren.

Ich hoffe bis bald



Ein verspielter kleiner Drache

Mein Neffe feierte denn 4. Geburtstag. Da dieses Jahr alle Kinder zum Geschenk noch eine Zuckermodellierung bekommen habe, gibt es für ihn auch etwas. 



Bei ihm im Kindergarten sind gerade Drachen und Dinos sehr beliebt, deshalb haben wir uns entschieden, ihm einen verspielten kleinen Drachen (der auch als Dino durchgehen kann) aus Modellierfondant zu machen. 


Ein schöner Rücken kann auch entzücken ;-)



Meine Große, die zur Zeit auf den Schulanfang wartet, hat fleißig mit modelliert und auch einen kleinen Drachen gebastelt. Ich finde dafür, dass sie erst 6 ist, ist er richtig toll geworden.

Ein Grüßle aus meiner süssen Werkstatt


Mini-Windbeutel mit Weinbergpfirsichen

Ein schnelles Rezept für Zwischendurch, wenn mal ein normaler Kuchen nicht reicht und es ein bißchen cremig sein soll - oder ein Becher Sahne im Kühlschrank vor sich hin dümpelt und einem nichts besseres einfällt.

Irgendwas ging mir aber schief (ich hätte wahrscheinlich zwischendurch nicht den Ofen aufmachen sollen) - sie sind nicht richtig aufgegangen und die Oberfläche wurde nicht "trocken" sondern blieb irgendwie glänzend.
Trotzdem waren sie eigentlich gut, auch wenn ich noch am Brandteig etwas rumprobieren muss.


Winbeutel mit Weinbergpfirsichen

Brandteig:
250 ml Wasser
100 g Butter
1 Prise Salz
200 g Mehl
4 Eier 

Füllung:
200 ml Sahne, mit etwas Vanillezucker und Sahnesteif crmig aufgeschlagen
3 Weinbergpirsiche, klein gewürfelt

Wasser, Butter und Salz werden bis zum sieden erhitzt. Dann das Mehl in einem Schwung zugeben und mit eine Holzkochlöffel rühren, bis ein fester Kloß entsteht, der sich vom Topfboden löst, aber dort einen feinen weißen Belag hinterlässt. Das dauert ca. 2 bis 3 min.
Vom Herd nehmen und in eine Schüssel umfüllen. Mit dem Handrührgerät nun einzeln nacheinander die Eier jeweils vollständig unterrühren.

2 Backbleche mit Papie auslegen und den Ofen auf 200°C vorheizen.
Teig in einen Spritzbeutel mit großer Tülle (Stern oder rund, ganz nach Vorliebe) geben und die gewünschten Formen (Häufchen, Stangen,...) aufspritzen.
In 20 bis 25 min bei Umluft goldbraun backen, dann komplett abkühlen lassen.

Quer durchschneiden und mit einem Klecks Sahne und den Früchten füllen. Deckel wieder aufsetzen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Buchvorstellung: Süße Liebe von Asa Swanberg

Heute will ich Euch das im August erschienene Buch "Süße Liebe" von Asa Swanberg vorstellen. Auf dieses Buch war ich mehr als gespannt.
Der Verlag ist bekannt für sehr schön fotografierte Werke, mir aber eher im Garten-/Dekobereich. Dieses Buch wirbt auf der Rückseite mit den Worten "das wahrscheinlich schönste Backbuch der Welt".

Aber Schönheit ist das Eine. Ich finde, ein Backbuch sollte nicht nur zum Anschauen da sein, auch die Rezepte müssen funktionieren und das Ergebnis zumindest essbar, aber am besten lecker sein.  
Die Autorin und ihre Foodstylistin Malou Holm stellen an sich den Anspruch, beides zu vereinbaren. Laut Vorwort soll es "hübsch und lecker" werden. Nachdem ich das gelesen hatte, war ich noch mehr gespannt.

Asa Swanberg ist in Schweden eine ziemlich bekannte Kochbuchautorin, die schon 10 Bücher (nicht nur übers Backen) veröffentlicht hat und noch für eine Backzeitschrift Rezepte entwickelt. Sie arbeitet bei beidem mit der Stylistin Malou Holm zusammen, und die Bilder im Buch sind wohl ihr gemeinsamer Stil.
   


Ein erstes Durchblättern zeigte wirklich sehr schöne Bilder in ungewöhnlicher Aufmachung und Ausstattung. Teilweise eher dunkel gehalten und im Stil der zwanziger und dreißigerJahre dekoriert mit Federn, schwerem Silber, Moos, Blüten und Glitzersteinen (und manchmal fehlt auch das Pin-up Girl im Hintergrund nicht) - sehr opulent. Und dann fast komplett weiße Bilder mit weißem Gebäck und wenig Deko (aber meistens gibt es irgendwo was wo funkelt). 



Das Foodstyling wurde komplett an die ebenfalls außergewöhnliche Kapitelaufteilung angepasst. Und dann fiel mir gleich noch die Vorliebe für die Kombination Schoko-Minze auf (die ich teile) und viel Kokos, Toffee und Pistazie.

Das Buch ist nämlich in folgende Kapitel eingeteilt:

  • Schokolade
  • Weisses
  • Nüsse
  • Fruchtiges 
So sind die Fotos in den Kapitel Schokolade und Nüsse, so ist mein Eindruck, eben so reichhaltig wie die Namensgeber. Bei "Weisses" erscheint alles luftiger und lockerer. Nur in "Fruchtiges" wird es etwas bunter, aber der Stil bleibt bei Art deco.
 Ein genauerer Blick auf die Rezepte zeigt eine Mischung aus traditionellen schwedischem Gebäck, teilweise modernisiert und Trendgebäcken wie Cheesecakes und Cakepops, aber auch Rezepte für anderes Süßes wie Eis und Cremes.



Manches hat einen eigenen Namen bekommen. So kann man sich ein Sündennest (die Schokotorte vom Titelbild) oder Engelsbiskuits und Nymphen der Nacht backen. Das las sich schon mal sehr gut und so konnte ich mich schon nach dem ersten Durchblättern fast nicht mehr vor Post-its retten.
Im Schokoladenkapitel fand ich Schoko-Toffeemousse-=Törtchen, einen Toffeecheesecake, Schokoladeschnecken und noch viel mehr, was mich gleich angesprochen hat.
Im weissen Kapitel gibt es einen weissen Schokokuchen mit Kardamom, eine Vanille-Lakritz-Torte (wohl eher für den abenteuerlustigen Bäcker geeignet), Marshmallows und Kokoscakepops.
Auch bei den Nüssen und Beim Fruchtigen wurde ich schnell fündig. Die Müsliriegel mit Lavendel werde ich sicher noch ausprobieren, genauso wie die Mazarintorte mit Tosca, die Pistazientörtchen und die Zitronentorte, die noch mit einer Kokosmousse gefüllt wird.




Die Gebäcke selbst sind meist nicht übermäßig kompliziert dekoriert. Wer kompliziert dekorierte Cakepops oder ähnliches erwartet ist hier falsch.

Letztendlich ausprobiert habe ich bisher: 
  • Vanillebrötchen (haben uns sehr gut geschmeckt)
  • Sommermuffins (mit Himbeeren und in einer eigenen Variation)
  • Weißer Schokokuchen mit Schokolade (eine skandinavische Blondievariante, kommt gerade frisch aus dem Ofen und duftet... Ich oute mich jetzt mal als Rohe-Teigesserin, der war schon mal sehr gut)
Die Rezepte dazu waren schlüssig und ohne Fehler beschrieben, ich hatte bei beiden nur das Problem, die Füllung bzw. die gesamten Streusel unterzukriegen.
Bei den Rezepten sind links immer die Zutaten angegeben, meist in der Reihenfolge der Zugabe. Setzt sich ein Rezept aus mehreren bestandteilen zusammen, dann werden die Bestandteile in der zeitlichen Abfolge in der sie zubereitet werden sollen, aufgeführt.

Manchmal werden typisch schwedische Zutaten (verschiedene Zuckersirups, getrocknete Sanddornblüten) benötigt, für die im letzten Teil des Buches aber geeignete Ersatzmöglichkeiten oder Bezugsquellen angegeben werden.

Einige Rezepte kamen mir entfernt bekannt vor, da ich auch schon Backen mit Leila von Leila Lindholm, einer anderen schwedischen Kochbuchautoin besitze. Zum Beispiel ist die Zusammensetzung der Sommermuffins mit den Haferflocken einem Rezept dort ziemlich ähnlich - aber wahrscheinlich eben dadurch, weil sie ein typisch schwedisches Backwerk sind.

Ich meine allerdings einen Fehler entdeckt zu haben, durch den aber die betroffenen Rezepte komplett mißlingen. Und zwar wird in einigen Rezepten Kondensmilch in der Dose karamelisiert. Das funktioniert nur mit gesüßter Kondensmilch, nicht mit der angegebenen normalen! Das Endergebnis davon schmeckt nicht karamellig sondern ...mmmh...nicht besonders lecker.
Ganz wichtig:vor dem Kochen Etikett der Dosen entfernen, sonst stinkt das abartig.

Von mir gibt trotzdem eine eindeutige Empfehlung für das Buch. Es werden ganz sicher noch einige der Rezepte nachgebacken, ich weiß auch schon das nächste....
Nicht nur schön, auch lecker! 

Asa Swanberg         
Süße Liebe: Kuchen, Torten und andere Köstlichkeiten 
Lifestyle Busse Seewald      
ISBN 978-3-7724-7356-2

Nochmals ein dickes Dankeschön an den Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!




Kokosnusscheesecake mit peppiger Ananassauce

Wie schon einmal beim Pina-Colada-Sorbet geschrieben, mag ich die Kombination Kokos-Ananas wirklich gerne. 


Einen Kokosnusscheesecake wollte ich schon länger mal backen. So ungefähr seit ich bei Anna das/die (?) Creamed Coconut gesehen habe; habe ich mir überlegt, was man daraus sonst noch machen könnte. Dann bin ich im Supermarkt zufällig über eine Packung gestolpert, die ich einfach mal mitgenommen habe. Falls jemand das nicht kennt: so sieht es aus:



Und seither lag sie rum. Wie so oft, brauchte ich nochmal einen äußeren Anstoß, um mir wirklich was "Gscheites"  zu überlegen. 
Und der kam mit Zorras Geburtstags-Pürierevent.  


Ich hatte mir dieses Rezept eigentlich schon ausgedacht, nur dann kam ein Schub Brombeeren mit den Hortensiencupcakes dazwischen. 

Hier aber auf keinen Fall die Cream of Coconut in der Dose verwenden, die ist viel zu flüssig und süß. 

Aber ich wollte den Kuchen noch unbedingt backen, für mich hörte sich das alles zusammen ziemlich lecker an, also habe ich 2 Tage nach den Cupcakes wieder den Pürierstab und Ofen angeschmissen und an die Arbeit gemacht. Und hier darf der Pürierstab nicht nur einmal ran, er ist praktisch im Dauereinsatz. Also sehr geeignet, um ihn mal wieder so richtig aus dem Schönheitsschlaf zu wecken und auf Touren zu bringen.

Wer Kokos mag, ist hiermit im siebten Himmel - versprochen. Wer Pina Colada, amerikanischen Cheesecake und diese weißen Kokoskugeln (ganz ohne Schokolade) mag sowieso...

Für das Rezept benötigt man eine Springform mit ungefähr 20 bis 22 cm Durchmesser. Wer fleißiger ist als ich, macht die Creamed Coconut nach Annas Anleitung selbst (oder wer sie nicht auftreiben kann), wer nicht, der nimmt wie ich ein Päckchen.

Für die Ananassauce brauchte ich 2 Anläufe, um die richtigen Gewürze (und die Dosierung zu finden). Im ersten Anlauf habe ich noch eine einige winzelige Nelke nur mitgekocht (und vor dem pürieren entfernt). Das Ergebnis war grauenhaft, alles hat nur penetrant nach Nelke geschmeckt (mich schüttelts jetzt noch). Der zweite Anlauf war aber tausendmal besser. Wer der ganzen Gewürzesache aber nicht traut, lässt sie einfach ganz raus. 
Und wer noch Sauce, aber keinen Kuchen mehr übrig hat, der kann sie auch wunderbar über Vanilleeis gießen. Ist auch sehr lecker (auch wenn die Sauce an sich nicht besonders hübsch aussieht, das kommt von den Gewürzen).




Kokosnusscheesecake mit würziger Ananassauce

Boden:
120 g Butterkekse
40 g Kokosraspeln
1 große Prise Salz
40 g Butter, geschmolzen

Chessecakemasse:
320 g Frischkäse (mit Zimmertemperatur)
140 g Zucker
6 Eigelbe (die Eiweiße bitte anderweitig verwenden)
1/4 TL Vanille, gemahlen
1 große Prise Salz
340 g Saure Sahne oder Schmand
200 g Creamed Coconut

Ananassauce:
180 g Ananas (bereits gewürfelt gewogen)
60 g Zucker
1 Msp Vanille, gemahlen
1Msp Piment, gemahlen
1 Msp Ingwer, gemahlen
2 Körner Szechuanpfeffer, leicht zerdrückt

Belag und Deko:
frische Früchte nach Wunsch, Ananas und geröstete Kokosraspel

Ofen auf 175° C vorheizen. Eine Springform mit ca. 22 cm Durchmesser bereitstellen.

Die Kekse zusammen mit den Kokosraspeln und dem Salz im Universalzerkleinerer (Zubehörteil des Pürierstabs) zu feinen Bröseln zerkleinern. Butter zugeben und nochmals kurz laufen lassen. Die Bröselmasse in die Springform geben und fest drücken (von Hand oder z. B mit einem Fleischklopfer).

Für die Cheesecakemasse den Frischkäse mit dem Zucker in einer Schüssel glatt rühren. Eigelbe nach und nach unterrühren. Dann Vanille und Salz. 
Creamed Coconut mit dem Pürierstab in einer extra Schüssel oder wieder mit dem Universalzerkleinerer zu einer feinen Paste verarbeiten. Zusammen mit der Sauren Sahne zur Eigelb-Frisckäsemasse geben.
Die fertige Masse in die Springform auf den Bröselboden geben.
In den Ofen stellen und die Temperatur sofort auf 130°C reduzieren. Ungefähr 60 min backen, dann vorsichtig an der Form rütteln. Der Kuchen soll in der Mitte nur noch leicht wabbeln (anonsten lieber 15 min länger backen). Den Ofen ganz ausschalten und den Kuchen noch eine Stunde darin stehen lassen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. Erst am nächsten Tag servieren, dazu in der Form aufbewahren (diese aber gut abdecken und den Kuchen am besten in den Kühlschrank stellen).

Kurz vor dem Servieren aus der Form nehmen und ungefähr 2 h vorher die Sauce zubereiten.

Für die Sauce wird die gewürfelte Ananas zusammen mit dem Zucker in einen kleinen Topf gegeben. 1 Stunde ziehen lassen, dabei bildet sich etwas Sirup. Die Gewürze zugeben und kurz aufkochen lassen. Nochmals 10 minuten ziehen lasssen, dann die Szechuankörner entfernen und das ganz mit dem Pürierstab zu einer fein pürierten Sauce mixen.

Auf den Cheesecake giessen und nach Wunsch mit Anansstücken, Kokosnuss und anderen frischen Früchten dekorieren.

Tipp:
Wer mag gibt noch etwas Kokosextrakt dazu (ca. 1/2 TL), dann wird der Kokosgeschmack stärker. Ich habe aber keins verwendet und auch nicht ins Rezept geschrieben, da es nicht ganz einfach aufzutreiben ist.


Ein kleiner Rabe

Für meine andere Nichte, die 5 wurde. Ein kleiner Rabe, der auch ein Geschenk mitbringt. Dieses Mal allerdings ohne vorher zu fragen, nicht , dass so was kompliziertes wie Einhorn oder Meerschweinchen rauskommt (dazu fehlte mir Zeit und Geduld).

Er ist wieder komplett aus Modellierfondant.






Aus 1 mach 2: Himbeer- und Mirabellenmuffins

Auch auf die Gefahr hin, das es hier etwas langweilig wird: Schon wieder Muffins. 
Aber ich bin immer noch am Testbacken aus dem "Süße Liebe"- Buch von Asa Swanberg. Dieses Mal sollten es die Sommermuffins werden. 

Da bei uns die Himbeerzeit leider auch schon wieder so gut wie vorbei ist, kam es uns gerade recht, daß der Nachbar uns beim Naschen an seinen Brombeersträuchern "erwischte" (wir dürfen das, seine Kinder mögen die nämlich nicht - und meine kommen nicht ohne lila Zunge daran vorbei). Er gab uns nämlich gleich noch die Erlaubnis, auch noch seinen Mirabellenbaum zu plündern.


Falls jemand Mirabellen nicht kennt: sie sind botanisch und auch deutlich merkbar geschmacklich Verwandte der Pflaume, nur mit zarterer Haut, ziemlich saftig und auch etwas säuerlicher - und sehr viel kleiner. Frisch zu kaufen gibt es sie kaum, da sie nicht besonders haltbar sind und schnell verderben, vor allem an Stellen, an denen die Haut beschädigt ist.



So kam nur in eine Hälfte der Muffins Himbeeren, in die andere wurden gewürfelte Mirabellen gesteckt (und noch ein großer Beutel eingefroren, von dem ich noch nicht weiß, was daraus werden soll - und der mir wahrscheinlich nächstes Jahr im August wieder einfällt, wenn es wieder frische gibt). 

Um die Muffins mit Mirabellen noch etwas aufzupeppen, habe ich die Streusel noch mit etwas gemahlenem Ingwer vermischt, was, wie ich fand, eine ziemlich gute Idee war und geschmacklich sehr gut zusammengepasst hat. 

Der Teig selbst ähnelt in der Zubereitung einem Biskuit, dem noch geschmolzene Butter und Milch zugefügt werden. Nur mit den Streuseln hatt ich so meine Probleme. Ich konnte nicht wie im Rezept angegeben "ein paar Streusel auf jeden Muffin geben", dazu ware die Menge viel zu groß. Deshal gab es richtige Streuselhäufchen.

Die Backzeit von nur 15 Minuten ist mir etwas zu knapp, ich habe sie lieber 5 Minten länger drin gelassen und fand sie dann genau richtig.

Ich könnte mich jetzt nicht direkt entscheiden, welche Variante die bessere ist. Deshalb hilft nur: Nachbacken und mir Eure Meinung dazu schreiben!


Streuselmuffins mit Himbeere oder Mirabelle

Biskuit:
100 g Butter
200 ml Milch 
abgeriebene Schale einer Zitrone, unbehandelt
2 Eier
125 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
2 TL Backpulver

wenn beide Varianten gebacken werden sollen:
60 g Himbeeren und 70 g Mirabellen (entsteint gewogen, dann fein gewürfelt)

wenn nur eine Variante gebacken werden soll: die betreffende Fruchtmenge verdoppeln

Streusel:
80 g Haferflocken
60 g Mehl
85 g Zucker
75 g Butter (laut Originalrezept kalt, geht aber auch mit weicher)
für die Variante mit den Mirabellen: 1/2 TL gemahlener Ingwer (getrocknet)


Zuerst den Ofen auf 200°C vorheizen und das Muffinblech vorbereiten, indem die 12 Vertiefungen mit Papierförmchen ausgelegt werden.

Dann Butter in einem kleinen Topf schmelzen, von der Herdplatte ziehen und die Milch sowie die Zitronenschale zugeben.
Eier, Zucker und Vanillezucker zu einem sehr hellen Schaum aufschlagen. Mehl mit Salz und Backpulver mischen, dann zuerst die Milchmischung unterrühren und anschliessend die Mehlmischung unterheben.
Den Teig auf die 12 Förmchen verteilen. 

Die Zutaten für die Streusel in die Schüssel geben und zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Die Hälfte abnehmen und unter die verbliebene Hälfte den Ingwer einkneten.

Die Früchte gleichmäßig auf dem Teig verteilen, anschliessend den Streuselteig darüber krümeln.

Auf der mittleren Schiene ca. 20 min backen. Zum Abkühlen aus der Muffinform nehmen. 
Und dann aufpassen, dass man nicht sofort alle verspeist.