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Würstchenkranz

Dieses Rezept ist jetzt nicht die totale Neuerfindung. Eigentlich sind es nur, wie es früher genannt wurde, "Würstchen im Schlafrock", also Würstchen in Blätterteig verpackt und knusprig gebacken.

Aber es macht, wie ich finde, ordentlich was her. Wenn man einen halbwegs runden Kranz hinkriegt und mal von meinem nicht so schönen Bild absieht, zuerst einmal optisch (und mitten in den Kranz rein kann man ja noch mehr essbares dekorativ reinlegen ;-)). Und dann auch noch für die Hüften - Blätterteig ist zwar richtig lecker, aber leider auch eine kleine Kalorienbombe.

Mit fertigem Blätterteig (aber bitte einem mit echter Butter) so  einfach und schnell gemacht, dass der Hausherr nebst Kindern nicht mitkriegt, das man schon wieder in der Küche werkelt und erst vom verführerischen Duft aus dem Ofen dorthin gelockt wird.

Ich hatte keine der Minisaitenwürstchen zu Hause, nur die normal Großen, die unser Metzger ziemlich lange macht. Deshalb kann es sein, dass ihr die Menge an Würstchen oder ggf. die Länge etwas anpassen müsst. Schöner wird es natürlich mit nicht zerschnippelten ganzen Kleinen.




ca. 450 g Blätterteig (mit Butter) falls TK aufgetaut
18 kleine Saitenwürstchen (ca. 5 bis 6 cm lang) oder 6 normale, jeweils in 3 Stücke geschnitten
1 Ei, verschlagen

Ofen auf 200 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Blätterteig in Streifen von ungefähr 4 x 12 cm Größe zuschneiden, Abschnitte und Reste zur Seite legen (man braucht ungefähr 50 g).

Jedes Würstchen/Wurststückchen in einen der Streifen einwickeln.

Aus den Blätterteigresten auf dem Blech einen Kreis legen (Durchmesser ca. 25 cm). Dieser dient als "Befestigung" für die Würstchen, damit alles besser zusammenhält. Deshalb die Teigreste gut zusammendrücken, sie müssen ja auch nicht besonders aufgehen.

Den Kreis mit etwas von dem verschlagenen Ei bestreichen und die Würstchenrollen mit gleichmäßigem leichtem Abstand darauf verteilen (sind sie zu eng, kann der Teig nicht richtig aufgehen).

Auch die Röllchen noch mit Ei bestreichen und ab in den Ofen.

Nach 25 Minuten stehen sowieso schon alle in der Küche und der Kranz muss nur noch auf eine schönen Platte (also nicht so wie bei mir) gerettet werden, um ihn stilvoll zu servieren, bevor er bis auf den letzten Krümel vernichtet wird.



Kommentare:

  1. So ganz ohne Gemüsebeilage? ;-)
    Liebe Grüße,
    Eva

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  2. Das ist ja eine lustige Idee!
    Schönen Abend
    Maren

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  3. Naja, Gemüse wird doch irgendwie überbewertet ;-)

    Aber ein knackiger gemischter Salat hat uns sehr gut dazu geschmeckt

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