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Whipped Vanilla Cream Cake

Mein letztes Testrezept von Manuela Kljeien und ihrem Buch Die Backfee. Zuckersüß: Zarte Cupcakes, Cookies, Kuchen und andere Versuchungen war für mich kein unbekanntes. Diesen ungewöhnlichen Kuchen habe ich schon mit fast identischen Zutaten nach einem Rezept von Rose Levy Beranbaum gebacken. Daher wusste ich was mich erwartet:


Ein sehr leckerer, flaumig weicher Kuchen, der eine relativ flache Oberfläche behält, aber auch ein bisschen mimosenhaft ist (und leicht wieder zusammenfällt). Geschmacklich und von der Textur finde ich den Kuchen einfach toll. Er ist ein bisschen wie ein sehr saftiger luftiger Biskuit mit sahnigem Geschmack.
Das besondere ist, dass für diesen Kuchen kein Gramm Fett in seiner gewohnten Form als Butter oder Öl verwendet wird. Der ganze Fettgehalt stammt aus der Sahne (und ist im Endeffekt nicht geringer als bei einem Rührkuchen).
Aber die Zubereitungsart finde ich sehr interessant. Es wird nämlich zuerst die Sahne steif geschlagen und darin die Eier emulgiert. Dadurch entsteht eine extrem fluffige Masse, die auch noch sehr schnell zusammengerührt ist.
Aber das ist es auch, was den Kuchen etwas heikel macht. Sahne und Eier sollten Zimmertemperatur haben, sonst verbinden sich beide nicht richtig. Und dann darf er auf keinen Fall zu kurz gebacken werden (oder auch nur an ihm gerüttelt werden, solange er noch nicht durchgebacken ist, sonst geht ihm im wahrsten Sinne des Wortes die Puste aus). Ein bisschen hilft, eine Gugelhupf- oder Kranzform zu nehmen, da sich der Kuchen dabei am inneren Rand auch noch etwas „festhalten“ kann.
 Whipped Vanilla Cream Cake

350 g Sahne
230 g Zucker
¼ TL gemahlene Vanille
3 zimmerwarme Eier
225 g Weizenmehl
15 g Maisstärke
2 TL Backpulver

Ofen auf 190°C vorheizen. Die Backform (bei mir eine Kranzform mit 26 cm Durchmesser) einfetten und melieren.
Sahne steif schlagen, dabei Zucker und Vanille einrieseln lassen. Eier einzeln unterschlagen.
Mehl, Stärke und Backpulver mischen und mit einem Spatel unter die Ei-Sahnemischung heben.
In die Form geben und 40 Minuten backen. Sehr vorsichtig eine Garprobe machen (mit einem Holzstäbchen). Die Oberfläche des Kuchens sollte zurückfedern, wenn man mit dem Finger leicht draufdrückt. Passiert das nicht, ist der Kuchen noch nicht gar. Dan lieber noch 5 Minuten länger backen.
Den Kuchen in der Form 15 Minuten abkühlen lassen und erst dann vorsichtig den Rand mit Hilfe eines Messers von der Form lösen und den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen.

Schmeckt am besten mit einem Hauch von Puderzucker bestäubt oder einem Klecks Schlagsahne.



Kommentare:

  1. Das ist in der Tat eine interessante Zubereitungsart, noch nie gehört. Aber ich werde sie auf jeden Fall ausprobieren. Meinst du, man könnte den fertigen Kuchen auch waagerecht in Scheiben schneiden? Als Tortenboden quasi. ;-)
    Liebe Grüße,
    Eva

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    1. Müsste normalerweise gehen (solange die Scheiben nicht zu dünn sein sollen)

      Liebe Grüße,
      Barbara

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  2. Mmmhhhh, lecker + interessant! Und Vanille geht ja immer!

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    1. Das finde ich auch, nur Schokolade geht noch öfter :-)

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  3. Yummi, lecker mit Vanille! Erinnert mich an ein Rezept das ich auch schon mal gebacken habe. So einen Wolkenkuchen, der war total fluffig. Jedenfalls ist der Kuchen ohne Butter etwas kalorienärmer ;-)
    Liebe Grüße, Joanna

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    1. Wolkenkuchen beschreibt die Konsistenz sehr passend, das muss ich mir merken!

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