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Back dir den Sommer - Fougasse provencale

Das hier schmeckt nach Sommer pur, das verspreche ich Euch.

Fougasse kannte ich bisher nur als "normales"  französisches Brot in eben einer etwas anderen Form. Yvette van Boven hat in ihrem Buch "Home Made. Sommer " aber eine absolut umwerfende (nicht zu) süße Version davon.


Ich muss zugeben, an der Form muss ich noch etwas arbeiten, wahrscheinlich hätte ich das ganze dünner ausrollen sollen oder aber vor dem Backen noch etwas auseinanderziehen - beim nächsten Mal dann.

Das besondere hier ist, dass in den Teig eigentlich kein Wasser (nur notfalls  zum Auffüllen der Saftmenge) sondern Orangensaft, Orangenblütenwasser und Olivenöl kommen. Der Saft sorgt für eine sonnig gelbe Farbe und zusammen mit dem Orangenblütenwasser für einen unerwarteten, aber sehr leckeren Geschmack (ich fühlte mich irgendwie an das Orangeneis am Stiel von früher erinnert).

Das Olivenöl macht das Gebäck außen knusprig und innen mürb, eine schöne Konsistenz.

Meine Große hat ein ganzes alleine gegessene und das mag was heißen.


Fougasse provencale
 


650 g  Mehl (Type 550)  
150 g brauner Zucker
1 Prise Salz
2 Päckchen Trockenhefe (ich: 50 g Frischhefe)
2 Eier
1 unbehandelte Orange
100 ml Olivenöl
1 EL Orangenblütenwasser
bei Trockenhefe: 3 bis 4 EL Wasser

zum Bestäuben: etwas Puderzucker

Für den Teig alle trockenen Zutaten (außer, wenn verwendet, die Trockenhefe)in eine große Schüssel geben. 
 
Bei Trockenhefe: In die Mitte eine Kuhle formen und dort die Hefe mit den 3 bis4 EL Wasser verrühren 15 Minuten stehen.
Bei Frischhefe: nur in kleine Stückchen bröckeln und mit der Teigbereitung weitermachen.

Orange waschen und die Schale abreiben sowie den Saft auspressen. Eier, geriebene Orangenschale und den ausgepressten Saft sowie Orangenblütenwasser und Olivenöl in einem Messbecher verquirlen. Nachschauen, wie viel Flüssigkeit man hat und ggf.  mit Wasser (oder wenn man hat, mehr Saft) auf 350 ml auffüllen.

Zur Mehlmischung gießen und mit dem Handrührgerät oder von Hand zu einem geschmeidigen Teig verkneten (dauert von Hand ca. 10 min, mit Rührgerät ca. 5). Der Teig darf nicht mehr zu klebrig sein, notfalls etwas Mehl zugeben. 

Den Teig in so viele Stücke teilen, wie man Fougasses backen möchte (am besten 2 große oder 4 kleine). Mit einem feuchten Tuch abdecken und 60 min gehen lassen. 
 
Die Stücke zu länglichen Ovalen mit ungefähr 2 cm Dicke ausrollen und blattförmig einschneiden. Dazu einen  langen Schnitt in der Mitte und auf jeder "Blattseite je 3 zur Mitte gerichtete schräge Schnitte.
Nochmals zudecken und weitere 30 min gehen lassen, dann mit etwas Olivenöl bestreichen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C vorheizen und in 15 bis 20 Minuten knusprig braun backen.

Zum Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.


Kommentare:

  1. Was für eine schöne Idee! Orangensaft habe ich noch da. :-)
    Liebe Grüße,
    Eva

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  2. Hmm hört sich super an ! Habe ehrlich gesagt noch nie etwas von Fougasse gehört muss ich sagen , aber es sieht wirklich lecker aus ;)

    Liebe grüße Chrissi
    von http://chrissitallys.blogspot.de/

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    1. Hallo Chrissi, die musst du mal probieren. Durch die Einschnitte wird das ganze extraknusprig und der Saft macht einen ganz anderen Geschmack als "normal"

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  3. Das kannte ich mal wieder nicht: Fougasse in süß. Du bist doch immer für eine Überraschung gut, Barbara! Tolle Idee! Klingt supergut!
    Liebe Grüße Maren

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    1. Ich kannte das auch nicht, aber wir waren mehr als positiv überrascht

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