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Chili-Mandel-Biskuits - vorsicht herzhaft!

Das letzte Nachbarschaftshockrezept und der vorerst letzte Teil meiner kleinen "Vorsicht, herzhaft!"-Reihe. Wunderbar mürb und doch knusprig. Und wieder mit etwas Biss, dieses Mal von den ganzen blanchierten Mandeln.


Chili und geräucherter Paprika sorgen für eine milde Schärfe und leichtes Raucharoma, der Knoblauch für Würzigkeit.

Geschmacklich für mich das perfekte und etwas außergewöhnlichere Käsegebäck, wenn die Kalorien keine Rolle spielen.

Optisch sicher etwas gewöhnungsbedürftig, da der geräucherte Paprika bei mir für eine fast schon orangefarbene Färbung der Biscuits gesorgt hat. Aber so fallen sie wenigstens farblich etwas aus dem Rahmen zwischen einheitlich hellbraunem Käsegebäck und machen zu recht auf sich aufmerksam.

Wieder war das originale Rezept dafür von Dan Lepard, aus diesem Buch hier: Short and Sweet. Den dort verwendeten Cheddar habe ich durch einen kräftigen Bergkäse ersetzt.
Man kann eigentlich alle Sorten nehmen, so lange sie gut schmelzen und einen etwas kräftigeren Geschmack haben.

Und wie Zorra es geahnt hätte - diesen Monat dreht sich in ihrem Event alles um  Käse, genauer gesagt Schweizer Käse. "Schweizer Käse Sehnsucht" ist das Thema und für dieses Rezept würden sich wohl Gruyère, Appenzeller, Emmentaler oder auch Sbrinz eignen - entscheidet selbst.

Blog-Event CII - Schweizer Käse Sehnsucht (Einsendeschluss 15.10.2014)

Für uns hat es dieses Käsegebäck definitiv nicht zum letzten Mal gegeben.


Chili-Mandel-Biscuits


175 g weiche Butter
175 g würziger Bergkäse, fein gerieben
1 TL Chiliflocken
3/4 TL Salz
2 TL gemahlene Paprika, am besten geräuchert
1 kleine Zehe Knoblauch, zu einer Paste zerdrückt (geht mit confierten besonders gut)
175 g Mehl Type 405
2 TL kaltes Wasser
150 g ganze blanchierte Mandeln (d.h. ohne Haut)

Ofen auf 180°C vorheizen und die Mandeln auf einem Backblech goldbraun rösten. Abkühlen lassen und zuvor Ofen wieder ausschalten.

Käse, Butter, Gewürze und Knoblauch zu einer halbwegs homogenen Mischung verrühren. Mehl und Wasser zugeben und zu einem weichen homgenen Teig verarbeiten.
Mandeln kurz von Hand unterkneten, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
Ein Stück Frischhaltefolie mit ca. 40 cm Länge glatt auf der Arbeitsfläche auslegen und die Hälfte des Teiges darauf geben. Die Folie über den Teig schlagen und so lange mit leichtem Druck hin und herrollen, bis sich eine zylindrische Rolle mit ca. 5 cm Durchmesser gebildet hat. Mit der anderen Teighälfte wiederholen und beiden Teigrollen für 1 h tiefkühlen. Die Rolle sollte ziemlich fest, aber noch schneidbar sein

Backofen auf 180°C vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die beiden Rollen aus dem Gefrierschrank nehmen, auswickeln und 1cm dicke Scheiben schneiden, die auf die Backbleche gelegt werden.

Etwas Abstand lassen, die Biscuits  laufen etwas breit.

In 20 bis 25 Minuten knusprig und goldbraun ausbacken, dann auf dem Blech abkühlen lassen (zu Beginn sind sie noch sehr leicht zerbrechlich!).



Kommentare:

  1. Liebe Barbara,
    deine 'salzige' Reihe gefällt mir unglaublich gut. Besonders die heutigen Mandelplätzchen haben's mir angetan. Die muss ich auch unbedingt nachbacken. Anscheinend sollte ich mir das Buch von Dan Lepard einmal genauer anschauen ;-)
    Liebe Grüße Maren

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    1. Hallo Maren, freut mich, das dir meine kleine Reihe gefällt. Jetzt ist aber erst mal Schluß und wieder Zeit für etwas Süßes, obwohl ich noch 2 Rezepte "auf Lager" habe.
      Mir gefällt das Buch von Dan Lepard (wie unschwer zu vermuten) sehr gut. Aber als kleine Warnung: dort geht es nicht um große Patisseriekunst sondern eher alltagstaugliche und schnelle Rezepte ;-)

      Liebe Grüße,
      Barbara

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  2. Schöne Idee, ich mach ja moistens süsse Kekse, aber du hast Recht. Herzhaft geht auch ganz gut. Danke furs Mitmachen am Event!

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  3. Da steht: Haferflocken rösten. Im Rezept sind aber gar keine angegeben. Wo ist der Fehler?

    Heidi

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    1. Oh, danke für den Hinweis. Es waren die Mandeln gemeint ;-) (ich hatte da wohl was mit dem Rezept davor durcheinander gebracht). Habs direkt verbessert.

      Liebe Grüße,
      Barbara

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