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Schokomuffins - ohne Weizenmehl und Milchprodukte

Noch ein Produkt aus der Rubrik "In der Not frisst der Teufel...". Ich mische jetzt langsam immer wieder Rezepte hier rein aus der Zeit Ende Hebst/Anfang Winter in der Weizen und Milchprodukte tabu waren. Nichts, was auch andeutungsweise mit Milch zu tun hat war erlaubt - dafür gab es aber ausgerechnet da eine Riesenlust auf Schokolade oder Kuchen oder am besten beides zusammen...
Jetzt hatten hier wohl mal alle ausnahmsweise Glück, dass ich eben nicht nur Standardrezepte backe, sondern sehr viel ausprobiere. So kann man mit der Zeit wenigstens etwas abschätzen, ob das Gebäck dann mit den verwendeten Zutaten auch was wird.


Aber auch diese Muffins schmeckten gar nicht nach Notbehelf, sondern einfach nur gut, vor allem wenn man denkt, was alles NICHT reindurfte. Gleichzeitig sind sie wunderbar locker und zart und was mich sehr erstaunt hat, supergut aufgegangen. Dadurch ist die Konsistenz eher wie ein Biskuitteig und nicht wie ein Rührkuchen.
Naja, wenn man Tonkabohne reinschmeißt, schmeckt wahrscheinlich alles gut ;-)


Butter, Milch, Sahne, Margarine - alles gestrichen. da bleibt zum Backen nur Öl übrig. Und Kakaopulver pur oder eine mindestens 70%ige Schokolade für den Schokogeschmack.


Schokomuffins


33 g Kakaopulver
60 ml kochendes Wasser
55 g Sonnenblumenöl
2 Eigelbe
3 Eiweiße
1/4 Tonkabohne, frisch gerieben
55 g Dinkelmehl, Type 630
35 g Maisstärke
150 g Zucker
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz

Das Kakaopulver in einer Rührschüssel mit dem kochenden Wasser übergießen und zu einer Paste verrühren. Abdecken und 30 Minuten Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit kann die Muffinform mit Papierförmchen ausgelegt werden.

Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Eigelbe und das Öl zur Kakaopaste geben und mit dem Schneebesen zuerst langsam, dann bei mittlerer Geschwindigkeit aufschlagen, bis die Masse heller wird und von der Konsistenz her einer Buttercreme ähnelt.
Die trockenen Zutaten und die Tonkabohne in einer Schüssel mischen. Eine Hälfte zugeben und vorsichtig unterrühren. Die andere Hälfte zugeben und langsam rühren, bis sich eine homogene Mischung gebildet hat. Dann die Geschwindigkeit wieder erhöhen und ungefähr 2 Minuten lang aufschlagen.
Die ungeschlagenen Eiweiße zugeben und ebenfalls zuerst langsam, dann bei höherer Geschwindigkeit unterschlagen.
Der fertige Teig ist recht dünnflüssig.

Auf die 12 Vertiefungen der Muffinform verteilen und ca. 25 Minuten backen.

Ihr werdet staunen, wie gut sie auch ohne Weizenmehl aufgehen!


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