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"tropisches" Kokosspritzgebäck mit weißer Schokolade

Wer sagt, dass man Spritzgebäck immer nur an Weihnachten essen darf? Diese Sorte geht auch das ganze Jahr über. Auch wenn ich sie zugegebenermaßen zu Weihnachten produziert habe.
Aber als ich sie probiert habe, dachte ich mir, die schmecken auch im Sommer ... oder Frühling ... oder Herbst...
Deshalb habe ich sie auch nicht mehr vor Weihnachten verbloggt. Sie sollten nämlich nicht im Weihnachtskekseallerlei untergehen!


Die Anregung stammt aus dem Backbuch Süße Liebe von Asa Swanberg (hier findet ihr meine Rezension zu dem Buch), aber Buttercremefüllung war mir zu heftig. Ich wollte lieber was Fruchtiges, das zu Kokos passt. Meine Wahl fiel auf Maracuja-Aprikosen-Konfitüre, weil sie gerade in meiner Speis stand. Die gesuchte Ananaskonfitüre, die ich hier verwenden wollte, fand ich aber nicht. Diese hier schmeckt auch, aber Ananas oder Himbeere passen auf jeden Fall auch sehr gut dazu. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Konfitüre nicht zu süß sondern eher säuerlich schmeckt.



Also hier gibt es jetzt mein All-Season-Spritzgebäck für euch:


Kokosspritzgebäck mit weißer Schokolade und fruchtiger Füllung


Teig:
250 g Butter, weich
60 g Puderzucker
1 Prise gemahlene Vanille
150 g Weizenmehl Type 405
150 g Speisestärke
35 g Kokosraspeln

Füllung:
ca. 100 g Konfitüre nach Wahl, bei mir Maracuja-Aprikose, es geht auch Ananas, Aprikose oder Himbeere sehr gut

Dekoration:
100 g weiße Kuvertüre, geschmolzen
ca. 50 g Kokosflocken

Butter, Zucker und Vanille schaumig schlagen.
Die trockenen Zutaten mischen und mit einem Silikonspatel einarbeiten.

Den Teig in eine Gebäckpresse (mit Scheibe nach eigener Wahl, es sollte nur genug Fläche zum Füllen mit der Konfitüre vorhanden sein) oder einen mit Sterntülle versehenen Spritzbeutel füllen.

Ofen auf 180°C vorheizen und 2 bis 3 Bleche mit Backpapier auslegen

Mit dem Spritzbeutel ca. 5 cm lange Stangen auf das Backpapier spritzen, mit der Gebäckpresse nach Herstellervorgaben arbeiten und die gewünschten Formen aufspritzen

Jedes Blech ca. 12 bis 15 Minuten backen. Die Ränder sollten sich nur ganz leicht bräunen.
Am besten auf dem Blech abkühlen lassen, da die einzelnen Kekse sehr fragil und zerbrechlich sind, solange sie noch warm sind.

Nach dem vollständigen Abkühlen die Konfitüre in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze verflüssigen und mit einem Pinsel oder Teelöffel auf die Unterseite eines Kekses auftragen. einen passenden zweiten Keks daraufsetzen.
So weiter verfahren, bis alle Kekse zu einem Doppeldecker zusammengesetzt sind.
Wieder fest werden lassen, damit sie beim nächsten Arbeitsschritt nicht auseinanderfallen.

Dann die Kokosraspel in eine kleine Schüssel geben. Die Doppeldecker zuerst mit einem Ende in die flüssige Schokolade und dann das gleiche Ende in die Kokosraspeln tauchen.

Zum Fest werden auf ein Backbrett, ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder ähnliches setzen.

Erst wenn die Schokolade völlig fest ist in gut schließende Gebäckdosen setzen und darin aufbewahren.

Kommentare:

  1. Das ist toll, Barbara! Ich wollte diese Kekse auch ausprobieren. Das hast du mir jetzt abgenommen ;-) . Du hast gut daran getan, sie nicht in der Weihnachtsplätzchenschwemme untergehen zu lassen. Wie mir scheint, sind sie nach meinem Geschmack, denn ich liebe diese exotischen Aromen.

    Liebe Grüße Maren

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  2. Hui die sehen sehr lecker aus!Mit Kokos bin ich sowieso schnell zu begeistern=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi
    http://excusemebutitsmylife.blogspot.com

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  3. Euch allen 4 ein dickes Dankeschön für die lieben Kommentare zu meinem Spritzgebäck!

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