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Eiskalt erwischt - Start der Sommerreihe in meiner süßen Werkstatt und noch Sanddorneis

Hallo ihr da draussen, heute startet eine Premiere auf meinem kleinen Blog.
Obwohl es die süße Werkstatt jetzt schon über zwei Jahre gibt, habe ich noch keine Themenreihe veröffentlicht, geschweige den Gastblogger hier auf meinem Blog gehabt.
Das sollte sich ändern.
Und was passt besser zum Sommer und in einen süßen Blog als das Thema Eis.
 
Eis selberzumachen beschäftigt mich schon einige Zeit. Nach den ersten erfolglosen Versuchen nur im Tiefkühlschrank hatte ich zu meiner Küchenmaschine ein Zusatzgerät mit Kühlakku. Das Eis wurde besser, aber der Akku hielt nicht ewig durch und warum auch immer, er lieferte am Ende nicht einmal für eine Portion Eis genug Kälte. Seit vor nun ungefähr 3 Jahren eine Kompressormaschine bei uns eingezogen ist, bin ich zumindest im Sommer ständig im Eisfieber.
Die Liebe zum Eis hat uns praktisch eiskalt erwischt. Bei entsprechendem Wetter vergeht bei uns kein Tag ohne eine kleine eiskalte Erfrischung. Mit der Zeit haben sich dafür auch einige Rezepte unter dem Label "Eis" hier angesammelt. Aber das hat uns nicht gereicht -  wir wollten mehr!
 
Deshalb wird das Thema Eis uns auch hier auf dem Blog unter dem Motto "Eiskalt erwischt" von jetzt an bis fast Mitte September immer freitags durch den Sommer begleiten. 

 
Lasst euch eiskalt erwischen von:
 
Kiki von Cinnamon and Coriander
Sven von Gasprofi24
Anna von Eat&Feast
Indra von Photolixieous
Caro von Zuckergewitter
Viktoria von Viktorias kitchen secrets
Tina von The sisters kitchen
Nadia von Ganz einfache Küche
Jasmin von Was Du nicht kennst
Nele von Pralinenwahnsinn
Tanja von Liebe & Kochen 
Barbara von Barbaras Spielwiese
Isabelle von Übersee-Mädchen
Martha von Selbstgemachtes Eis
Kristin von Fräulein Zebra
Sarah aus dem Knusperstübchen
Maren von MaLu´s Köstlichkeiten
Janke von Jankes*Soulfood
Katrin von Soulsister meets friends

Dabei geht es nicht "nur" um selbstgemachtes Eis - es dreht sich auch darum, was man mit Eis noch so alles anstellen kann. Ich kenne keinen, der Eisshakes nicht mag, der sich weigern würde ein Stück Eistorte zu essen oder der auf einen tollen Eisbecher verzichten würde. Aber das ist noch nicht alles. Man kann Eis auch in etwas (essbares) einwickeln und damit  wunderbare Cocktails schütteln.
Wer weiß, vielleicht hat einer meiner Gastblogger sein Eis auch frittiert?
 
Ich bin selbst gespannt, was für Ideen und Rezepte meine Gastblogger mitbringen und hoffe, dass wir nicht nur "eiskalt erwischt" werden, sondern dass der Sommer auch richtig schönes Eiswetter bietet, damit ihr und wir richtig Lust auf Nachmachen bekommen.

Und damit ihr nicht allzu lange auf die Folter gespannt werdet, geht es nächste Woche am Freitag schon los.

Und für alle, die keine ganze Woche auf ein Eis warten wollen, habe ich gleich eine Portion mitgebracht, eine richtige Vitaminbombe zum Frühlingsstart!


Sanddorn hat einfach einen unverwechselbare Geschmack, den ich nur schwer beschreiben kann. Fruchtig, süß und doch auch leicht herb. Im letzten Jahr habe ich ihn in eine Sanddorn-Kokostorte gepackt. Diesen Frühling wollte ich nach dem Ausmotten der Eismaschine endlich mal das Eis machen, dass mir nach der Torte letztes Jahr den ganzen Sommer durch den Kopf gegeistert ist.
Da ich aber nie ein richtiges Rezept dafür fand, traute ich mich nicht so recht.


Jetzt habe ich es einfach gemacht und finde das Eis richtig lecker und erkläre es jetzt schon mal direkt zu einer Lieblingseissorte für diesen Sommer.
Kinder werden es vielleicht wieder nicht so recht mögen (außer man versenkt die Eiskugel unter einem Berg Baiserbrösel...).

Und ich habe endlich den Trick gefunden, wie ich Johannisbrotkernmehl  verwende, ohne dieses sandige Mundgefühl im Endprodukt zu haben. Man braucht einfach nur Geduld (habe ich schon mal erwähnt, dass das bei mir manchmal Mangelware ist...).
Durch das relativ lange Quellen im Sanddornsaft löste es sich komplett auf und das fertige Eis war auch nach längerer Aufbewahrung im Tiefkühlschrank sehr gut zu portionieren (obwohl ich auf die Verwendung von Eigelb komplett verzichtet habe).
Und geschmacklich hat es das Eis auch nicht beeinträchtigt.
Also: Versuch geglückt!


Sanddorneis

240 ml Sanddornsaft
4 g Johannisbrotkernmehl
80 g Zucker
20 g Traubenzucker (Dextrose/Glucose, gibt es meist auch bei den Süßungsmitteln im Supermarkt)
160 ml Milch
300 ml Sahne
 
 
Zucker und Johannisbrotkernmehl in einer Schüssel mischen.
Den Sanddornsaft zugießen und gut rühren
30 Minuten stehen lassen (dabei dickt der Saft etwas an).
 
Die restlichen Zutaten zugeben und gut unterrühren.
 
Die jetzt fertige Mischung in die Eismaschine geben und nach Herstellerangaben gefrieren lassen.
 
Entweder direkt servieren  oder in einen verschließbaren Behälter umfüllen und im Tiefkühlschrank aufbewahren.













Kommentare:

  1. ohhh lecker! ich mag Sanddorn total. das wäre ja absolut ein Eis für mich. danke für das tolle Rezept, das werde ich bestimmt nachmachen!

    ich bin schon fieberhaft am Überlegen, welches Eisrezept ich mitbringe und am Wochenende wird auf jeden Fall mal wieder die Eismaschine gestartet - ich bin gespannt, ob da ein blogfähiges Rezept bei raus kommt ;-)

    liebe Grüße
    Nadia

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    1. Ich mag Sanddorn auch, aber meinen beiden Mädels ist er einfach zu herb (und unser Hausherr traut solchen Sachen schon mal gleich gar nicht ;-) ).
      Ich bin mir sicher, du findest noch eine leckere Idee!

      Liebe Grüße,
      Barbara

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  2. Sanddorn mag ich auch total gerne, als Eis ist der bestimmt lecker.

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