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Eiskalt erwischt mit Viktoria und Schwarzwälder Eistorte

Wahrscheinlich bin ich zu Hause selbst größter Fan meiner Sommerreihe. Denn was bisher alles so an leckeren Rezepten geschickt wurde, haut mich fast vom Hocker.
Aber ich bin nicht mehr alleine - mit diesem Rezept von Viktoria aus Viktorias Kitchen Secrets könnte ich wahrscheinlich sogar meinen Mann zum Selber-Zusammenrühren-und einfrieren bekommen.
Das hat zwei Gründe: er liebt Schwarzwälder Kirschtorte (die er seiner Meinung nach viel zu selten bekommt). Und er liebt Eis (das bekommt er schon etwas öfters.
Viktoria hat nun beides kombiniert und so wahrscheinlich seine Traumtorte "gebacken":
 

Hallo, ihr Lieben!

Ich bin Viktoria und schreibe eigentlich auf Viktoria'sKitchen Secrets. Auf meinem Blog dreht sich alles um die süßen Seiten des Lebens. Von Cupcakes über Torten, bis hin zu Marmeladen und Pralinen gibt es bei mir so ziemlich alles was das Naschkatzenherz begehrt und zu erzählen habe ich auch immer etwas. Heute freue ich mich allerdings sehr hier bei Barbara in ihrer süßen Werkstatt zu Gast sein zu dürfen und nein, ich habe keine Torte oder Cupcakes im Gepäck dabei. Passend zu ihrem Motto Eiskalt erwischt gibt es heute eine Eistorte, die hoffentlich ganz nach eurem Geschmack ist.

Jetzt wo der Sommer endlich vor der Türe steht, ist der Ofen öfter mal das ungeliebte Stiefkind in meiner Küche. Denn je heißer die Temperaturen, desto weniger Lust habe ich auf's Backen.

Was bei mir dann allerdings regelmäßig auf den Tisch kommt, ist Eis in jeder Form. Und seit ich glückliche Besitzerin einer Eismaschine bin, kann mich sowieso nichts mehr aufhalten, dann gibt es Eis standardmäßig zum Dessert.
 
 
Natürlich lässt mich der Gedanke an Torten, Cupcakes & Co. ja nie so ganz los - dafür bin ich einfach viel zu eingefleischt – und so versuche ich Torten in die geeiste Form davon zu verwandeln.

Interessant ist das vor allem für jene, die keine Eismaschine zu Hause haben und keine Lust auf halbstündliches Schneebesenschwingen per Hand haben, um das Eis vor übermäßiger Kristallproduktion zu bewahren. Habt ihr schon mal versucht cremige Eiscreme ohne Eismaschine zu machen? Ich habe es genau zweimal versucht – nämlich das erste und das letzte Mal! Denn das bittere Endergebnis nach einem ganzen Tag Durchrühren in regelmäßigen Intervallen war ein hässlicher Klumpen mit dicken Eiskristallen und einer Konsistenz von Eiswürfeln. Klingt ernüchternd, oder? Spätestens da wusste ich, dass ich eine Eismaschine brauche!

Wer allerdings keine hat, muss sich jetzt nicht zwingend eine zulegen, denn es gibt ja noch haufenweise andere Möglichkeiten, um Eis auf den Tisch zu zaubern. Eine Eistorte ist zum Beispiel eine Möglichkeit. Ich gebe zu, dass so ein schmuckes Stück viel Zeit braucht, aber die gute Nachricht daran ist ja, dass wenn die Vorbereitungen erst einmal abgeschlossen sind, dann erledigt das Tiefkühlfach den Rest... und ihr könnt euch zurücklehnen und euch die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
 
 
Mitgebracht habe ich euch heute eine Schwarzwälder Kirsch Eistorte, die optisch vielleicht nicht so ganz wie eine typische Schwarzwälder Kirsch Torte aussieht, geschmacklich aber alles hat was sie braucht... Kirschen, Sahne und vor allem viel Schokolade! Dekoriert wird – wie bei einer echten Torte – mit viel Sahne, Schokosauce und einer Kirsche on top. Und wer noch Kirschen übrig hat am Ende, der kann noch eine Kirschsauce machen und diese auch noch darüber träufeln. Na, klingt das nicht verlockend?

Bevor ihr euch nun ans Werk macht, sollte ich euch vielleicht noch verraten wie viel ihr damit rausbekommt, oder? Also die Menge im Rezept reicht für eine Springform mit 18 cm Durchmesser oder 6 Dessertringe à 8 cm.

 

Für den Boden: 

-       200 g Schokokekse

-       3 EL Butter

 

Für die Eismasse:  

-       4 Eigelbe

-       100 g Zucker

-       1/8 l Milch

-       400 ml Sahne

-       je 30 g Zartbitterkuvertüre und Vollmilchkuvetüre

-       350 g Kirschen, bereits entsteint

-       100 ml Rotwein oder Portwein

-       5 EL brauner Zucker

 

Für die Schokosauce:

-       125 ml Wasser

-       125 g brauner Zucker

-       50 g Kakao

-       etwas Vanilleschote

-       eine Prise Salz

Zunächst den Boden vorbereiten. Dafür die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz o.ä. fein zerbröseln. Die Brösel nun zusammen mit der Butter vermengen, bis alles gut vermischt ist und auf den Boden der Springform oder gleichmäßig auf die Dessertringe aufteilen und gut andrücken. Bis zu weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Die bereits entsteinten Kirschen pürieren und zusammen mit dem Wein und dem braunen Zucker in einen kleinen Topf geben und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Danach abkühlen lassen und durch ein Sieb streichen, um die Hautstücke zu entfernen. (Wem die Stückchen nicht stören, der erspart sich das Sieb!)

Die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und beiseite stellen. 300 ml der Sahne steif schlagen und bis zu Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Die Eigelbe zusammen mit dem Zucker und der Milch in einer Schüssel ebenfalls über dem Wasserbad mit einem Schneebesen schaumig schlagen, bis die Masse eindickt. Dabei unbedingt darauf achten, dass das Wasserbad nicht zu heiß ist, da das Eigelb sonst gerinnt!

Ist die Masse hellschaumig und deutlich eingedickt, die Schüssel vom Wasserbad nehmen und kalt schlagen – das dauert dann nochmal etwa 5 Minuten.

Die Masse nun in zwei gleiche Teile teilen und unter die eine Hälfte die geschmolzene Kuvertüre heben, unter die andere Hälfte etwa 200 g des Kirschpürees. Die Sahne ebenfalls in zwei Hälften teilen und jeweils vorsichtig unter die beiden Massen heben.

Die Springform oder die Dessertringe nun aus dem Kühlschrank holen und zunächst die Schokomasse darauf verteilen und glatt streichen. Vorsichtig darüber die Kirschmasse verteilen und ins Gefrierfach stellen. Die Eistorte für mindestens 6 Stunden frieren, besser jedoch über Nacht.

Für die Schokosauce Wasser, Zucker, Vanille und Salz in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Den Kakao mit einem Schneebesen einrühren und ca. 5 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Die Sauce dickt merklich ein. Bis zur Verwendung in eine gut ausgespülte Flasche füllen.

(Wer noch Kirschpüree übrig hat, der kann dies noch mit etwas Zucker aufkochen lassen und etwas reduzieren.)

Vor dem Servieren die Torte aus dem Tiefkühlfach nehmen, die Springform lösen, bzw. die Dessertringe entfernen und ca. 15 Minuten antauen lassen. In der Zwischenzeit die übrige Sahne steif schlagen und auf die Eistorte, bzw. die Eistörtchen mit Hilfe eines Spritzbeutels aufdressieren. Mit Schokosauce und evt. Kirschsauce beträufeln und mit Kirschen dekorieren.



Vielen Dank an Viktoria für diesen wunderbaren Beitrag!
Ich muss wohl keine Aufforderung zum Rüberklicken auf ihren Blog hinterherschicken, denn nach diesem Rezept habt ihr das wahrscheinlich sowieso schon gemacht.
Wer noch einen kleinen Stups braucht: Denkt mal an eine waschechte Wienerin, die die schönsten Backträume auf ihrem Blog zaubert...


Hallo ist hier noch jemand? Spätestens jetzt sind wohl alle bei Viktoria ....



1 Kommentar:

  1. Nein, Barbara! Ich bin auch ein Fan deiner Eisreihe! Ich bin immer wirklich erstaunt und begeistert was für tolle und kreative Rezepte zusammen gekommen sind. Ich bin ja eher eine Eismachneuling.
    Schönes Wochenende!
    Maren

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