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Vorsicht herzhaft - Pumpernickel-Grissini

Es war mal wieder Nachbarschaftshock angesagt. Meine Salatkünste haben sich seit dem letzten Jahr immer noch nicht erheblich gebessert, also beschloss ich einfach, mal wieder die jetzt schon fast traditionellen Grissini wieder mitzubringen. Die letzten Jahre habe ich die Nachbarschaft schon mit diversen Varianten beglückt, z. B. diese Laugen-Sesam-Grissini oder die Variante mit Parmesan. 


Damit es nicht langweilig wird musste aber nochmals eine neue Sorte her.
Und dabei bin ich auf Deb Perelmans Rezept im The Smitten Kitchen Cookbook gestoßen.


Die sah schon mal gut aus, auch wenn das Rezept selbst sich zuerst etwas abenteuerlich anhört. Kakao? Zuckerrübensirup?
Das war mir aber letztendlich egal, denn in diesen kleinen Mengen dient zuerst mal der Kakao wohl nur als Farbgeber (Pumpernickel ist je etwas dunkler...) und der Sirup als Nahrung für die Hefe.


Der Kümmel steuert eine kräftig würzige Note bei (bei der Menge hatte ich so meine Bedenken, aber er sticht nicht zu sehr raus).

Meine einzige Änderung zum Originalrezept war die Verwendung von Dinkelvollkornmehl statt normalem Weizenvollkornmehl. Einfach aus dem Grund, weil ich das eine da hatte und das andere eben nicht.

Also insgesamt ein schönes neues und vor allem schmackhaftes Knusperrezept. Wenn sie auch etwas unscheinbar daherkommen ;-)
Und deshalb schicke ich es auch noch schnell rüber zu Sarahs Knuspersommer:

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So, und da ist jetzt das Rezept:


Pumpernickel-Grissini


250 g Mehl, Type 550
60 g Dinkel-Vollkornmehl
30 g Frischhefe
2 TL Zuckerrübensirup
2 TL Zucker
240 ml lauwarmes Wasser
2 EL Kakaopulver
4 TL Kümmelsaat
3 gestrichene TL Salz
4 EL Olivenöl

Zubereitung
Das Mehl mit dem Kakao; Salz und Kümmel in eine Schüssel geben und grob mischen.
Mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken.
Hefe zerbröseln und in die Mulde geben. Zuckerrübensirup und Zucker zu der Hefe geben und die Mulde mit dem Wasser auffüllen. Leicht mit etwas Mehl vom Muldenrand verrühren. So entsteht ein dünnflüssiger Vorteig.
Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu arbeiten (das wird an den sich bildenden Blasen sichtbar).
Öl zum Vorteig geben und alles zusammen mit den Knethaken des Handrührgeräts (oder von Hand) zu einem glatten Teig verkneten. 
Abgedeckt eine Stunde gehen lassen, dann durchkneten und auf einer gut bemehlten Unterlage zu einem großen, ca. 0,5 cm dicken Rechteck ausrollen. Die Höhe des Rechtecks sollte etwas kürzer als die längere Seite eures Backblechs sein.
Nochmals ca. 30 Minuten, abgedeckt mit einem Küchentuch, gehen lassen.
 
Backofen auf 200°C vorheizen und alle Bleche, die ihr findet, mit Backpapier auslegen (ich musste in 5 Ladungen backen)
Das Rechteck mit dem Pizzaroller in 0,5 cm breite Streifen schneiden und diese auf den Backblechen verteilen. Falls nicht genügend Bleche vorhanden sind, einfach solange abgedeckt liegen lassen.
Die Grissinis nebeneinander auf ein Backblech legen und für 10 Minuten backen.

Zum Abkühlen auf ein Gitter legen und das nächste Blech backen, solange, bis alle Teigstreifen aufgebraucht sind.
Einige Stunden so offen liegen lassen, damit die Grissini noch nachtrocknen können.

Am besten in einer Blechdose aufbewahren.
 
 

Kommentare:

  1. Liebe Barbara, was für eine tolle Snackidee!

    Viele Grüße

    Mareike

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  2. Das Rezept hört sich richtig gut an, Barbara! Bleiben die Grissini in der Dose lange knusprig? Oder konntest du das nicht testen ... wegen 'alle weg' ? :-)
    Liebe Grüße Maren

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    1. Hallo Maren, ich habe sie vor ungefähr 2 Wochen gemacht und noch einen Rest in einer Dose. Bis jetzt sind sie noch knusprig, wenn man sie gut durchgetrocknet hineingibt klappte es also :-)

      Liebe Grüße,
      Barbara

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  3. Liebe Barbara,
    was für ein wundervolles Knusperrezept. Ich liebe Grissini und Deine klingen ja so toll. Richtig lecker. :)
    Ganz liebe Grüße
    Sarah

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  4. Die Stangen muss ich unbedingt mal ausprobieren! Ich kenne nur die gekaufte Variante (ohne Kakao), die ist geschmacklich okay (habe ich schon ewig nicht mehr gegessen). Aber selbstgemacht schmecken sie bestimmt richtig gut! : )
    Danke für das tolle Rezept! Merke ich mir direkt mal : )

    Viele Grüße,
    Patricia

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