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Eiskalt erwischt mit Isabelle und Vanilleeis mit roter Grütze

Mit dem heutigen Eis-Freitag machen wir eine kleine Reise an das schwäbische Meer und besuchen dort  das ÜberSee-Mädchen Isabelle. Nach einem Bachelor-Studium von Literatur-Kunst-Medien lebt sie dort als angehende Redakteurin.
Auf ihrem Blog ÜberSee-Mädchen ging es zuerst vorwiegend um ihr Leben am und mit dem See und die Photographie. Später kamen dann auch neben anderem neu erprobte Rezepte dazu, allesamt wunderbar photographiert und in Szene gesetzt.

Überzeugt euch selbst davon:


Vanilleeis mit roter Grütze

Hallo allerseits! Heute hat es mich mit gleich drei Premieren eiskalt erwischt: Vanilleeis, rote Grütze und ein Besuch bei Barbaras süßer Werkstatt. Ihr Blogname ist dabei Programm und dank Vanilleeis wird es süß, dank der roten Grütze aber auch fruchtig – für mich die perfekte Kombination an heißen Sommertagen, wenn nicht nur Eis sondern auch Früchte und speziell Beeren genau richtig kommen. Übrigens: ich bin das ÜberSee-Mädchen alias Isabelle und blogge seit drei Jahren über Food, Photographie und die schönen Dinge. Danke Barbara, dass ich bei dir zu Gast sein darf.

 
Beim Durchblättern von Barbaras bisherigen Eis-Beiträgen ist mir aufgefallen, dass zwar einige kreative und allesamt verführerische Rezepte dabei sind, doch das klassische Vanilleeis fehlt. Bis jetzt, denn ich habe mich dessen angenommen und an dem Eisrezept schlechthin versucht – und das ohne Eismaschine, die braucht es gar nicht. Das Vanilleeis passt bei mir übrigens in eine Form für 16 Mini-Gugl und ist damit nicht nur hübsch anzusehen, sondern gleich ideal portioniert.

 
Die Zutaten für das Vanilleeis:

250ml Milch, 100g Sahne, 65g Zucker, drei Eigelb, eine Vanilleschote und eine Prise Salz.

Vanilleschote auskratzen, Mark und Schote mit der Milch aufkochen. Für etwa zehn Minuten ziehen lassen, anschließend die Schote entfernen. Eigelb mit Zucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Eine Prise Salz zugeben.

Für ein Wasserbad Wasser aufkochen und einen Herd auf eine Platte mit mittlerer Temperatur stellen. Für das anschließende Abkühlen eine große Schale mit kaltem Wasser füllen – wer hat, kann es zusätzlich mit Eiswürfeln kühlen.

Die Eigelb-Zucker-Mischung in eine Metallschüssel und über dem Wasserbad nach und nach die Vanillemilch zugeben. Hier braucht es Muskelkraft, etwa zwei Minuten weiterrühren. Anschließend die Mischung ins kühle Wasserbad stellen und dort weiterrühren, bis die Masse nach etwa vier Minuten abgekühlt ist. In die Mini-Gugl-Form (oder alternativ ein großes Gefäß) geben und für einige Stunden, besser über Nacht, kalt stellen. Je nach Form kann etwas Eismasse übrig bleiben, die habe ich in eine Eiswürfelform gefüllt und mache mir daraus blonden Engel, also Orangensaft mit Vanilleeis.

 

Die Zutaten für die rote Grütze:

400g Sauerkirschen, 200g Heidelbeeren, 100g Himbeeren, 185g Gelierzucker für Kaltgerührtes, 3 TL Kirschwasser, 40g Zartbitterschokoraspel.

Es ist übrigens nicht nur rote Grütze, sondern eine auf Schwarzwälder Art und in Erinnerung einer Schwarzwälder Kirschtorte. Das Rezept dafür habe ich aus der aktuellen Landrezept mit dem Fokus auf Beeren.

Für die besonders leckere rote Grütze im ersten Schritt die Sauerkirschen entsteinen (und dafür genug Zeit einplanen, bei mir ging das etwa 30 Minuten), Heidelbeeren und Himbeeren waschen und trocknen lassen. Die Hälfte der Früchte pürieren, anschließend den Gelierzucker zugeben und nochmal mixen. Die restlichen Kirschen halbieren und zusammen mit den restlichen Heidel- und Himbeeren dazugeben. Mit Kirschwasser und Schokoraspeln aufpeppen und für einige Stunden kalt stellen.


Liebe Isabelle,
du kennst meine Blog besser als ich ;-) 
Mir ist noch gar nicht aufgefallen, dass ich kein ganz normales Vanilleeis in petto habe.
Vielen Dank für das tolle Rezept und die noch tolleren Bilder.

Und wer das hier gelesen hat und nicht spätestens beim letzten Bild zu Isabelles Blog rübergeklickt hat, dem ist wohl .... der wohnt wahrscheinlich am Nordpol und braucht eh kein Eis.


1 Kommentar:

  1. Unglaublich, wie toll selbst gemachtes Vanilleeis schmeckt! Da merkt man echt den Unterschied! Und das sage nicht nur ich... liebe Grüße aus dem Schenna Hotel, Lena

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