/

Eiskalt erwischt mit Martha und Ananas-Papaya-Eis

Heute verwöhnt euch eine ausgemachte Expertin in Sachen Eis, denn Martha von Eismacherin - selbstgemachtes Eis ist am Start.
Auf ihrem Blog dreht sich alles ums Eis. Es gibt Rezepte, Buchempfehlungen, Links zu Eisrezepten von anderen Bloggern, Tipps für Eisdielen oder auch Veranstaltungen rund ums Eis.
Obwohl sie beruflich rein gar nichts mit der Eismacherei zu tun hat und sich alles selbst beigebracht hat, hat sie so einen riesengroßen Fundus an tollen Eisrezepten geschaffen, durch den ich mich gerne einmal komplett "durchfrieren" würde.
Auch dieses Rezept hier macht da keine Ausnahme.
 
 
Cremiges Ananas-Papaya Eis
 
Eis, im Sommer. Ja, wann denn wenn nicht jetzt? Allerdings bringe ich hier euch und der lieben Barbara heute ein Eis mit, das euch zu jeder x-beliebigen Jahreszeit den Sommer auf den Teller zaubert. Wir bedienen uns ganz einfach an tollen exotischen Früchten und zaubern uns so ein bisschen Karibik- und Südseefeeling.
Dieses Eis wird ganz wunderbar cremig, enthält aber weder Milch noch Sahne. Nein, Eier bzw. Eigelbe sind auch nicht enthalten. Wir überlassen hier die Farbe ganz den Früchten, für die Sämigkeit sorgt die Kokosmilch und die Bindung erhält es durch das Johannisbrotkernmehl. Wobei letzteres nicht zwingend notwendig ist, aber später dabei hilft schöne Kugeln zu formen.
Und nein, diese Eissorte braucht ihr nicht erst 10-20 Minuten stehen lassen, wenn ihr sie dem Gefrierschrank entnommen habt. Ihr könnt sofort anfangen eure Eiskugeln zu portionieren.
Also auf gehts. Nur keine Scheu. Mittlerweile müsstet ihr ja die reinsten Profis in der Eismacherei sein, nach den vielen Eisrezepten, die Barbara hier ja bereits in ihrer schönen Beitragsreihe veröffentlicht hat. Ja, ihr braucht einen Topf und einen Herd, aber schwierig ist diese Sorte nicht. Dafür aber umso leckerer.



Zutaten für ca. 12-14 Kugeln:
200g fr. Ananas (bereits geschält)
200g Papaya
400ml Kokosmilch
220g Zucker
1 1/2 TL Johannisbrotkernmehl

Zubereitung:
Gebt zuerst die Ananasstückchen mit einem Teil des Zuckers in einen Topf und erhitzt diese dort. Damit zerstört ihr dieses spezielle Enzym, was Ananas in Verbindung mit eiweißhaltigen Produkten (auch pflanzlichen) so komisch schmecken lässt.
Nach einigen Minuten könnt ihr auch bereits die Kokosmilch dazu geben, genauso wie den restlichen Zucker. Nun braucht ihr die Mischung nicht weiter auf dem heißen Herd lassen. Gebt noch die Papayastücke hinzu und püriert oder mixt diese Mischung kräftig durch. Zuletzt gebt ihr das Johannisbrotkernmehl hinzu und rührt/mixt/püriert es klümpchenfrei in die Masse ein.
Lasst die Eisrohmasse nun mindestens auch Raum- besser Kühlschranktemperatur abkühlen und gebt sie anschließend in eure Eismaschine. Wahlweise könnt ihr die Masse natürlich auch von Hand zu Eis produzieren, denkt aber bitte daran die Masse immer mal wieder umzurühren, damit die Eiskristalle nicht zu groß werden.

Ein dickes Dankeschön an Martha: Vegane Rezepte gibt es bei mir bisher so gut wie gar nicht. Ich erinnere mich nur an eines, und das war nicht speziell als vegan geplant. Aber dieses Rezept hört sich sehr lecker an!



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jeden Kommentar, also schreibt los!