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Rosencupcakes mit Himbeere und weißer Schoko

... sollten es werden. So gar nicht jetzt zu Halloween passend, aber ich habe sie auch schon vor einer Weile gebacken...


Unser Hausherr hatte Geburtstag. Da keine großartige Feier geplant war und wir uns auch schon lange nichts mehr schenken, sollte er doch nicht komplett leer ausgehen. Ein paar gebackene Blümchen wären doch nicht schlecht?

Eigentlich ganz einfach zu machen (sofern man nicht wie ich die noch angefrorenen Himbeeren zur Buttercreme gibt und sie so zum Gerinnen bringt...) - dachte ich. Fix zusammengerührt und auch das Spritzen ist mit der passenden Tülle kein Hexenwerk - zumal im Buch, aus dem das Rezept ist (schon wieder Lomelinos Backen, das hier war mein letztes Testrezept) auch eine detaillierte Anleitung dafür ist und ich das schon mal geübt hatte.

Linda Lomelino

Pfeifendeckel, nach einer leichten Wärmebehandlung war die Creme zwar nicht mehr geronnen, aber auch nach einem kompletten Tag im Kühlschrank total suppig :-(.  Unten setzte sich rosa Flüssigkeit ab. Zum Glück war sie noch nicht auf den Cupcakes, die wären komplett durchweicht gewesen.
Auf den Bildern kann man die Rose noch ansatzweise erkennen, nach 3 Versuchen habe ich aber entnervt aufgegeben und alternativ das Frosting mit einem Löffel drauf geschaufelt.

Geschmacklich bekommt die eigentlich doch etwas heftige Buttercreme durch die Himbeeren einen leichteren, frischsäuerlich fruchtigen Geschmack und ergänzt die süßen Cupcakes darunter hervorragend. Aber das bringt mir nichts, wenn ich sie nicht mal annähernd spritzen kann. Und mit der Zeit gab das Frosting trotzdem immer noch Flüssigkeit ab, die die nicht am gleichen Tag gegessen wurden, waren nicht mehr essbar. Schade drum!

Zum Glück habe ich ein paar ohne Frosting gelassen, denn auch so schmecken die Cupcakes lecker und fanden sogar eher ihre Abnehmer.

An was es gelegen hat kann ich nicht beurteilen - mir fehlte die Zeit und Lust  für einen zweiten Versuch.




Cupcakes mit Himbeere und weißer Schokolade


Cupcaketeig:
100 g weiche Butter
180 g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
125 g Saure Sahne
200 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
50 g weiße Schokolade, fein gehackt
50 g Himbeeren
 
Himbeer-Frosting:
4 Eiweiß
200 g Zucker
250 g weiche Butter
125 g Himbeeren (bei TK aufgetaut und abgetropft)

Backofen auf 175°C vorheizen und die Vertiefungen eines Muffinsblechs mit Papierförmchen auslegen.
Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen.
Butter, Eier, Saure Sahne und Vanille zugeben und zu einer homogenen Masse verquirlen..
Zuerst die Schokolade, dann die Himbeeren unterheben.
Ca. 20 bis 23 Minuten backen und die Garprobe nicht vergessen.
Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen, bevor sie dekoriert werden.

Für das Frosting die Himberren und durch ein Sieb streichen.
Eiweiß und Zucker über einem heißen Wasserbad verquirlen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Das kann einige Minuten dauern. Die Mischung sollte ungefähr eine Temperatur von 65°C erreichen.
Vom Herd nehmen und aufschlagen, bis Masse steif ist. Abkühlen lassen, dabei immer wieder umrühren.
Butter unter Rühren nach und nach zugeben, bis eine glatte Creme entstanden ist.
Himbeerpüree vorsichtig und langsam unterrühren.
Mit einem Spritzbeutel auf die erkalteten Muffins spritzen.




Kommentare:

  1. Oh, weh! Swiss Meringue Buttercreme habe ich auch schon mal gründlich versemmelt, weil ich die Temperatur nicht im Auge hatte. Aber wenn sie gelingt, schmeckt sie genial.
    Dein Mann hat sich bestimmt trotzdem gefreut.
    Liebe Grüße Maren

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    1. Das hört sich jetzt zwar gemein an, aber ich bin froh, dass nicht nur ich mit der Buttercreme so gründlich daneben gehauen habe ;-)
      Gefreut hat er sich schon, auch wenn ihm die Rose gar nicht aufgefallen ist. Männer halt....

      Liebe Grüße,
      Barbara

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  2. Schade. So was nervt! Ich finde es super, dass du das so ehrlich über deine Erfahrungen mit dem Rezept schreibst. Da weiß man dann schon, welches Rezept man vielleicht besser auslässt :-) !
    Liebe Grüße, Eva (ichmussbacken.com)

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