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Minimadeleines

Heute habe ich eine Art Grundrezept für euch dabei für unser absolutes Lieblingsgebäck für jeden Tag. Das schöne daran, ist, dass das Rezept sehr wandlungsfähig ist und doch immer schmeckt.
Vor allem meinen beiden Mädels, die manchmal extrem wählerisch sein können (und die pupsnormalen Rührkuchen im Miniformat fast am liebsten mögen).
 

 
Immerhin, gaaaanz pupsnormal kommen diese Madeleines nicht daher. Denn sie sind viel zarter, saftiger, leckerer und luftiger (aber nicht so sehr, dass man meint, sie seien aus Biskuitteig) als normaler Rührkuchen - und das mit einem zarten, unvergleichlichen Butteraroma.
 
 
Ich habe meine neue Mini-Madeleinesform ausgetestet und das Ergebnis waren wirklich winzigste Madeleines. In jede Vertiefung passt nur ein knapper halber Teelöffel Teig - um dann Madeleines zu erhalten, die in die Ausbuchtung eines Teelöffels passen.
Es ist also praktisch eine endlose Geschichte, wenn man eine Schüssel Teig und nur ein Blech hat, um sie zu backen.
 
 
Aber für meine Mädchen waren sie der absolute Hit - und seit langem das erste Mal, dass sie bei Kuchen nicht mehr aufhören konnten zu essen. So habe wenigstens nicht nur ich mir immer wieder noch schnell eines geschnappt...
 
Um das Ganze wenigstens etwas zu beschleunigen,habe ich auch einen Teil in meine normal große Madeleinesform gepackt und eine erstaunliche Entdeckung gemacht:
die Winzlinge kommen eher leicht keksig, die normal großen eher kuchiger aus dem Ofen.
Ich finde das super, so ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Das ganze war schon wieder ein Testrezept, und zwar aus Kinder, an den Herd!: Wir kochen, experimentieren und staunen , dort mit der geriebenen Schale einer unbehandelten Orange und im Muffinblech, bei mir mit Aroma nach Wahl und gleich in zweierlei Backformen.


 

Minimadeleines

80 g Butter
2 Eier
50 g Zucker
Aroma nach Wahl (bei mir Vanille, es geht aber auch Zimt, Zitronen- oder Orangenschale, Rum, Tonkabohne...)
1 Prise Salz
100 g Mehl, Type 405
1 gestrichener TL Backpulver
 
 
Ofen auf 200°C vorheizen und die Backform ausfetten.
 
Butter in einen kleinen Topf geben und leicht erhitzen, bis sie geschmolzen ist. Dann wieder etwas abkühlen lassen.
Eier, Zucker, das gewünschte Aroma und Salz in eine Schüssel geben und zu einer sehr hellen, schaumigen Masse aufschlagen.
Mehl und Backpulver zusammen auf den Eischaum sieben und vorsichtig unterheben. Zum Schluss noch die flüssige Butter zugießen und unterheben.
 
Optional: den Teig abgedeckt ungefähr eine Stunde ruhen lassen, dann bekommen die Madeleines einen schöneren typischen "Hupf". Es geht aber auch ohne.
 
Den Teig in die Vertiefungen der Backform füllen, jeweils ungefähr zu 2/3 voll. Das entspricht bei meiner Backform für die kleinen ungefähr einem halben Teelöffel.
Die Backzeit für die ganz Kleinen beträgt ca. 8 Minuten bei 200°C, die größeren ca. 11 Minuten.
Im Muffinblech mit 12 Vertiefungen brauchen die Madeleines ungefähr 25 Minuten




Kommentare:

  1. Die sind ja wirklich winzig und sehen super niedlich aus. Ich habe leider nur ein Blech mir normal großen Mulden, aber das macht ja keinen geschmacklichenUnterschied. :-)
    Liebe Grüße,
    Eva

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    1. Da hast du recht - und es ist eine wirklich endlose Geschichte, alle so winzig zu backen - da nimmt man zwangsläufig irgendwann wieder die normal große Form ;-)

      Liebe Grüße,
      Barbara

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  2. Hallo Barabara,
    kannst Du mir sagen wo Du die Form für die winzigen Madeleines herbekommen hast? Ich möchte so gern auch eine für so kleine.
    Vielen Dank und Gruß,
    Hanna

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    1. Hallo Hanna, die Form war ein Zufallskauf bei TK Maxx. Ich hatte vorher sonst auch noch nie eine bei denen gesehen. Wo es sie regulär gibt weiß ich leider nicht. Vielleich hat Silikomart auch eine im Programm? Oder die "üblichen" Tortekramversender wie meincupcake.de/KDTorten/Hobbybäcker?

      Liebe Grüße,
      Barbara

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