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Pretty in Pink - Rhabarber, Himbeere und Erdbeere

Da ist es ja doch noch, mein diesjähriges einsames Rhabarberrezept. Pünktlich nachdem die  richtige Saison vorbei ist :-) Hab ich mal wieder gut hingekriegt Haha. Und dann sieht man ihn nicht mal, den er ist fein püriert zusammen mit den Himbeeren in der Creme versteckt.


Und die Himbeeren tarnen den Rhabarber wirklich sehr gut. Die Creme wird dadurch pink, schmeckt auch leicht danach (aber ich finde mehr nach Rhabarber) - und passt somit sehr gut Zu Ullatrullas "Pink Pink Pink sind alle meine Törtchen" -Event (obwohl auch bei mir pink sonst nicht so direkt die Lieblingsfarbe ist...)


Weil die Saison jetzt eigentlich vorbei ist: ab und an findet sich auch tiefgekühlter Rhabarber. Oder man hat in weiser Voraussicht selbst einen eingefroren (das geht wirklich sehr gut, man sollte ihn aber vorher wirklich nur kurz blanchieren, wenn man noch nicht genau weiß, was daraus werden soll). Manchmal gibt es aber auch noch einen (oder wenn die Staude doch zu groß ist, kann man auch noch ein bisschen ernten).
Wenn ihr zufällig welchen habt oder seht, greift zu und backt diese wunderbar erfrischende Torte.

 
Und die Erdbeeren oben drauf sind natürlich optional. Nehmt Himbeeren, Johannisbeeren oder was euch sonst noch so in die Hände fällt und schmeckt. Wir hatten dieses Jahr noch nicht viel Erdbeerkuchen deshalb landeten die darauf.
Geschmacklich haben sie gut gepasst und optisch sieht es doch auch ganz hübsch aus.


Auch der Anschnitt der Torte ist nicht zu verachten, auch wenn meine Wickelschichten nicht komplett ausreichten und dadurch etwas wackelig ausfielen, da sie sich nicht überall gegenseitig abstützen konnten.
Die Idee für die Creme stammt leicht abgewandelt von Bernd Siefert aus dem Buch Torten & Törtchen , genauso wie der Mandelbiskuit mit Himbeeren (von dem ich allerdings etwas mehr gebraucht hätte, aber nicht genug Marzipan da hatte). Den hätte ich mir etwas lockerer gewünscht, aber schlecht war er auch nicht.


Pretty in Pink mit Rhabarber, Himbeere und Erdbeere


Mandelbiskuit
250 g Marzipan
3 Eier
62 g Mehl
3/4 gestr. TL Backpulver
77 g zerlassene Butter, abgekühlt
130 g TK Himbeeren, zerbröselt

Mürbteig:
150 g Mehl
100 g Butter
50 g Zucker
etwas gemahlene Vanille

Himbeer-RhabarberMousse:
500g geputzter Rhabarber
75 g Zucker
1 g Zimt
100 g Himbeeren
25 ml Zitronensaft
24 g Gelatine (einweichen)
210 g Zucker
655 g geschlagene Sahne

Belag:
500 g Erdbeeren

Zuerst den Mürbteig zubereiten, dann kann er sich nämlich noch im Kühlschrank etwas ausruhen:
Dazu einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und möglichst kurz entweder von Hand oder mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verkneten.
Ungefähr 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit kann der Mandelbiskuit zubereitet werden.
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Das Marzipan in der Mikrowelle auf kleinster Stufe leicht erwärmen, bis es weich geworden ist (geht auch in einem Topf).
In eine Rührschüssel geben.
Die Eier nacheinander zugeben, dabei zwischen jeder Zugabe glatt rühren.
Wenn alle Eier zugegeben sind das ganze zu einer hellschaumigen Masse aufschlagen.
Mehl und Backpulver sieben und vorsichtig unterheben.
Zum Schluss die zerlassene Butter und die tiefgekühlten Himbeeren zugeben und ebenfalls unterheben.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen (meines hat ca. 30 x 40 cm) und in etwa 15 bis 20 Minuten goldbraun backen. Bitte gut aufpassen, der Biskuit wird schnell zu dunkel.
Auf dem Blech abkühlen lassen.

Im Anschluss direkt den Mürbteig backen. Dazu die Hitze auf 175°C reduzieren.
Den Mürbteig zu einem Kreis mit 26 cm Durchmesser ausrollen und ebenfalls auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech backen, ca. 15 Minuten lang.

Für die Mousse zuerst ein Rhabarber-Himbeerpüree zubereiten.
Dazu Rhabarber, 75g Zucker, Zimt und 100g Himbeeren in einen Topf geben.
Einen Spritzer Wasser zufügen und köcheln lassen, bis der Rhabarber Weich und die Himbeeren zerfallen sind.
Pürieren, Zitronensaft und eingeweichte Gelatine unterrühren (sie löst sich dabei auf). Zucker zugeben, nochmals rühren und und abkühlen lassen, bis das Püree anfängt zu gelieren.
Die geschlagene Sahne zügig aber vorsichtig mit einem Silikonspatel unterheben.

Den Mürbteig auf eine Servierplatte legen und mit einem Tortenring umschließen.

Den abgekühlten Mandelbiskuit auf die Arbeitsfläche stürzen und das Backpapier abziehen.
Mit einer ungefähr 1 cm dicken Schicht der Rhabarbermousse bestreichen und die Creme etwas anziehen lassen.
In 5 Streifen schneiden, je ca. 6 cm breit und 45cm lang.
Für die äußerste (sichtbare) Teigrunde 2 komplette Streifen und ggf. ein weiteres kleines Stück eines Streifens senkrecht, mit der Teigseite nach außen, an den Rand des Tortenringes stellen. Direkt anschließend die zweite, mittlere Runde aus einem ganzen weitern und dem angeschnittenen Streifen in den Tortenring stellen. Zum Schluss, mit etwas Abstand zur Mitte versetzt, den innersten Kreis aus dem letzten bestrichenen Biskuitstreifen einstellen. Damit dieser nicht ins Schwanken gerät wäre am besten eine helfende Hand oder zumindest sehr schnelles Arbeiten nötig.
Also schnell die restliche Creme im und um den inneren Kreis verteilen und ggf. Lücken zwischen den äußeren Biskuitkreisen auffüllen sowie die Streifen damit auch komlett oben abdecken.
Glatt streichen und am besten über Nacht aber mindestens 4 Stunden kühl stellen.

Am nächsten Tag nur noch den Tortenring entfernen und die gewaschenen Erdbeeren auf der Torte auftürmen.

Macht doch auch ohne aufwendige Deko ganz schön was her, oder?

Und weil es eine Torte ist schicke ich sie schnell auch noch zu Yushkas Monatssammlung für den Juni:

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Eiskalt erwischt mit Tina und Eisbecher "Rot-weiß"

Endlich habe wir hier das passende Wetter  für die "Eiskalt Erwischt"-Reihe.
Aber ein im Urlaub hinuntergefallenes und dabei zerstörtes Handy mit dem darauf gespeicherten Beitrag hätte diesen Beitrag fast verhindert.
Und das wäre sehr schade gewesen, den Tina von The sisters Kitchen hatte gleich einen ganzen Eisbecher als Gastbeitrag vorbereitet.
Aber Tina lies sich nicht unterkriegen und hat den kompletten Beitrag nochmal erstellt. Nach so viel Schwitzen, ob es noch reicht und überhaupt der der ganzen Arbeit damit hat sie gleich noch eine Riesenportion von ihrem eigenen Rezept verdient:


Hallo mein Name ist Tina. Ich blogge mit meinen zwei Schwestern leidenschaftlich seit genau einem Jahr auf www.thesisterskitchen.de . Wir möchten unsere Ideen und Rezepte nach außen tragen. Dabei ist uns wichtig, eine Art online Rezeptebuch auch für uns zu erstellen, damit wir alle Rezepte immer greifbar beisammen haben. Ob Eis, Kuchen, Fleisch, etc ... wir versuchen das, was wir lieben und gerne essen auf unserem Blog nieder zu schreiben.
 
Da ich mich persönlich besonders für Eis interessiere und jede Woche neue Rezepte ausprobiere, kam der Aufruf von Barbara wie gerufen . Ein kleiner Nachtisch passt nämlich bei jedem noch in den Magen. Nicht wahr ? ;-)
Der Titel verrät nicht direkt alles. Rot-Weiß im Zusammenhang mit Eis? Das kennen die Meisten doch nur von Pommes, nicht wahr? Bedanken möchte ich mich bei Dir, liebe Barbara, dass du mich eingeladen hast, heute dein Gast zu sein. Aus diesem Grund habe ich mir zu diesem eiskalten Thema einige Gedanken gemacht:
 

Früchte sollten auf jeden Fall in dem Eis vorkommen... aber was sonst noch? Karamell? Schokolade? Jogurt? Am Ende habe ich mich für ein Eis aus Eigenkreation entschieden.

Es besteht aus einer leckeren Erdbeersoße mit Schokolade überzogenen Mandelsplittern und Jogurt Eis.
Für diese Erfrischung benötigt ihr:
Für das Eis :
600 g griechischen Joghurt
100 ml Sahne
1 TL Vanille Extrakt
1 EL Agavendicksaft
2 EL Zucker ( bei Belieben mehr )
Für die Mandelsplitter :
100 g Mandelsplitter ( klein gehackt )
50 g Zartbitter Kuvertüre
Für die Erdbeersoße :
300 g frischen, gewaschenen Erdbeeren
4 EL Zucker
30 EL Erdbeersirup
50 ml Wasser
 
Und so geht’s:
Zu aller erst bereitet ihr die Erdbeersoße vor. Sie braucht am längsten um richtig abzukühlen. Dazu 200 g gewaschene Erdbeeren in kleine Stückchen schneiden und in einen kleinen Topf geben. In diesen werden nun Erdbeersirup, Wasser und Zucker gegeben. Die Mischung erhitzen, bis sie köchelt. Nun kurz mit einem Pürierstab pürieren um eine Erdbeersoße zu erhalten, die jedoch nicht ganz Stückchenlos ist. Gebt nun weitere 100 g klein geschnittene Erdbeeren in die Soße. Kocht sie noch einmal auf um sie danach abkühlen zu lassen.
Nun widmen wir uns der Eismasse. Dazu Sahne, Vanilleextrakt, Agavendicksaft und Zucker in einem Topf leicht erwärmen, bis sich die Kristalle des Zuckers vollständig aufgelöst haben. Nun die Sahnemischung erkalten lassen und dem Jogurt beifügen. Bei Belieben könnt ihr hier natürlich auch mehr Zucker verwenden ( für die ganz Süßen von euch ).
Die Eismasse muss je nach Eismaschine nun ca. für 20min. frieren.
Währenddessen Mandelsplitter klein hacken. Schmelzt die Schokolade in einer Schüssel in der Mikrowelle oder über einem Wasserbad. Hinein werden nun die Mandelsplitter gegeben. Mit einer Gabel vermischt ihr Mandeln und Schokolade miteinander, bis die Splitter vollkommen von Schokolade ummantelt sind.
Verteilt die Mandeln auf einem Backpapier und lasst sie im Eisschrank auskühlen, damit die Schokolade fest werden kann.
Sobald die Eismasse gefroren ist kann sie aus der Eismaschine entnommen werden. Um Erdbeersoße, Eis und Mandeln zu kombinieren müssen diese Zutaten nun mit einander vermischt werden. Dazu etwas Eis in eine große flache Schale geben und glatt streichen. Mit etwas Erdbeersoße übergießen und ein paar Mandelsplitter darüber streuen. Darauf wird nun wieder eine großzügige Schicht Eismasse gegeben. Wiederholt dies nun erneut. Ob ihr mehr oder weniger Mandeln bzw. Erdbeersoße verwenden wollt liegt ganz in eurem Ermessen.
Das Eis nun im Eisschrank 2-3std. durchfrieren lassen. Vor dem servieren kann erneut Erdbeersoße über das Eis gegeben werden.
 
Vielleicht habt ihr ja nun Lust auf eine kühle Erfrischung. Lasst es euch schmecken.
Tina :-)
Vielen Dank an Tina (und auch ihre Schwestern) von The sisters kitchen für diesen schönen Beitrag.
Nach diesem für sie nervenaufreibenden Gastpost hat sie ein Weiterklicken auf den Blog doch verdient. Und auch für Euch lohnt es sich, denn dort findet ihr leckere und abwechslungsreiche Rezepte (und noch mehr Eis !!!), es wird zusammen gebacken und gekocht was das Zeug hält.
 

Nusscupcakes für Schokoholics

Zur Zeit habe ich irgendwie das Gefühl, das Backen verlernt zu haben. Nichts klappt, weder Torte, noch normaler Rührteig, noch nicht mal Löffelbiskuits. Das sieht man vielleicht auch daran, dass ich in letzter Zeit vermehrt meine Zuckerknetereien poste ;-)

Besagter Löffelbiskuitteig sollte eigentlich die Grundlage für sogenannte "Moon Pies" für den Kindergeburtstag meiner Kleinen sein. Löffelbiskuit mit einer Art Marshmallowcremehütchen und Schokolade überzogen hörte sich genau richtig an, um 7 kleine Kinder  ins Zuckerkoma in den Zuckerhimmel zu schicken.


Der Biskuit ging nicht auf, die Creme lief vom Biskuit wieder runter ... (ich dachte mir, Kinder sind ja keine solchen Feinschmecker, den Biskuit verkaufe ich ihnen als Keks...) - zu guter Letzt gab ich auf und rührte in meiner Not noch schnell Nussmuffins zusammen, die ich unter einer dicken Schokoladencremehaube versteckte. Kinder kann man schließlich auch mit genügend Schokolade in den Zuckerhimmel schicken :-)


Die Creme lies sich auch für mich als Cupcake-Dummie sehr gut spritzen und hat auch noch außerordentlich lecker wie eine Riesenpraline geschmeckt.

 

Schoko-Nuss-Cupcakes


Teig:
125 g Butter
125 g Zucker
1 Prise Vanillepulver
1 Prise Salz
3 Eier
150 g Mehl
25 g gemahlene Nüsse
2 TL Backpulver
1 EL Milch

Schokoladencreme:
150 ml Sahne
200 g Zartbitterschokolade, zerkleinert
40 g Butter
30 g Puderzucker
1 TL Kakaopulver

Zuerst den Ofen auf 175°C vorheizen und das Muffinblech vorbereiten, indem die 12 Vertiefungen mit Papierförmchen ausgelegt werden.

Dann Butter mit Zucker schaumig schlagen. Eier nacheinander zugeben und jeweils gut unterrühren (ca. 30 Sekunden).
Mehl, Vanille, Salz, Nüsse und Backpulver mischen und zusammen mit dem EL Milch unterheben.
Den Teig auf die 12 Förmchen verteilen und im heißen Ofen auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen. Zum Abkühlen aus dem Muffinblech nehmen und auf ein Kuchengitter setzen.

In der Zwischenzeit die Schokocreme zubereiten. Dazu die Sahne in einem Topf aufkochen, dann von der Hitzequelle nehmen.
Die Schokolade zugeben, 2 Minuten stehen lassen und dann solange mit einer Gabel oder ähnlichem Rühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat. Die Butter auch in der heißen Mischung auflösen. Zum Schluss noch Puderzucker und Kakaopulver zugeben. Rühren, bis eine homogene Creme entstanden ist und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Mit dem Handrührgerät luftig aufschlagen, dabei wird die Creme deutlich heller.

Schöne Tuffs oder Rosen auf die komplett abgekühlten Cupcakes spritzen und nach Wunsch dekorieren.






Eiskalt erwischt mit Viktoria und Schwarzwälder Eistorte

Wahrscheinlich bin ich zu Hause selbst größter Fan meiner Sommerreihe. Denn was bisher alles so an leckeren Rezepten geschickt wurde, haut mich fast vom Hocker.
Aber ich bin nicht mehr alleine - mit diesem Rezept von Viktoria aus Viktorias Kitchen Secrets könnte ich wahrscheinlich sogar meinen Mann zum Selber-Zusammenrühren-und einfrieren bekommen.
Das hat zwei Gründe: er liebt Schwarzwälder Kirschtorte (die er seiner Meinung nach viel zu selten bekommt). Und er liebt Eis (das bekommt er schon etwas öfters.
Viktoria hat nun beides kombiniert und so wahrscheinlich seine Traumtorte "gebacken":
 

Hallo, ihr Lieben!

Ich bin Viktoria und schreibe eigentlich auf Viktoria'sKitchen Secrets. Auf meinem Blog dreht sich alles um die süßen Seiten des Lebens. Von Cupcakes über Torten, bis hin zu Marmeladen und Pralinen gibt es bei mir so ziemlich alles was das Naschkatzenherz begehrt und zu erzählen habe ich auch immer etwas. Heute freue ich mich allerdings sehr hier bei Barbara in ihrer süßen Werkstatt zu Gast sein zu dürfen und nein, ich habe keine Torte oder Cupcakes im Gepäck dabei. Passend zu ihrem Motto Eiskalt erwischt gibt es heute eine Eistorte, die hoffentlich ganz nach eurem Geschmack ist.

Jetzt wo der Sommer endlich vor der Türe steht, ist der Ofen öfter mal das ungeliebte Stiefkind in meiner Küche. Denn je heißer die Temperaturen, desto weniger Lust habe ich auf's Backen.

Was bei mir dann allerdings regelmäßig auf den Tisch kommt, ist Eis in jeder Form. Und seit ich glückliche Besitzerin einer Eismaschine bin, kann mich sowieso nichts mehr aufhalten, dann gibt es Eis standardmäßig zum Dessert.
 
 
Natürlich lässt mich der Gedanke an Torten, Cupcakes & Co. ja nie so ganz los - dafür bin ich einfach viel zu eingefleischt – und so versuche ich Torten in die geeiste Form davon zu verwandeln.

Interessant ist das vor allem für jene, die keine Eismaschine zu Hause haben und keine Lust auf halbstündliches Schneebesenschwingen per Hand haben, um das Eis vor übermäßiger Kristallproduktion zu bewahren. Habt ihr schon mal versucht cremige Eiscreme ohne Eismaschine zu machen? Ich habe es genau zweimal versucht – nämlich das erste und das letzte Mal! Denn das bittere Endergebnis nach einem ganzen Tag Durchrühren in regelmäßigen Intervallen war ein hässlicher Klumpen mit dicken Eiskristallen und einer Konsistenz von Eiswürfeln. Klingt ernüchternd, oder? Spätestens da wusste ich, dass ich eine Eismaschine brauche!

Wer allerdings keine hat, muss sich jetzt nicht zwingend eine zulegen, denn es gibt ja noch haufenweise andere Möglichkeiten, um Eis auf den Tisch zu zaubern. Eine Eistorte ist zum Beispiel eine Möglichkeit. Ich gebe zu, dass so ein schmuckes Stück viel Zeit braucht, aber die gute Nachricht daran ist ja, dass wenn die Vorbereitungen erst einmal abgeschlossen sind, dann erledigt das Tiefkühlfach den Rest... und ihr könnt euch zurücklehnen und euch die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
 
 
Mitgebracht habe ich euch heute eine Schwarzwälder Kirsch Eistorte, die optisch vielleicht nicht so ganz wie eine typische Schwarzwälder Kirsch Torte aussieht, geschmacklich aber alles hat was sie braucht... Kirschen, Sahne und vor allem viel Schokolade! Dekoriert wird – wie bei einer echten Torte – mit viel Sahne, Schokosauce und einer Kirsche on top. Und wer noch Kirschen übrig hat am Ende, der kann noch eine Kirschsauce machen und diese auch noch darüber träufeln. Na, klingt das nicht verlockend?

Bevor ihr euch nun ans Werk macht, sollte ich euch vielleicht noch verraten wie viel ihr damit rausbekommt, oder? Also die Menge im Rezept reicht für eine Springform mit 18 cm Durchmesser oder 6 Dessertringe à 8 cm.

 

Für den Boden: 

-       200 g Schokokekse

-       3 EL Butter

 

Für die Eismasse:  

-       4 Eigelbe

-       100 g Zucker

-       1/8 l Milch

-       400 ml Sahne

-       je 30 g Zartbitterkuvertüre und Vollmilchkuvetüre

-       350 g Kirschen, bereits entsteint

-       100 ml Rotwein oder Portwein

-       5 EL brauner Zucker

 

Für die Schokosauce:

-       125 ml Wasser

-       125 g brauner Zucker

-       50 g Kakao

-       etwas Vanilleschote

-       eine Prise Salz

Zunächst den Boden vorbereiten. Dafür die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz o.ä. fein zerbröseln. Die Brösel nun zusammen mit der Butter vermengen, bis alles gut vermischt ist und auf den Boden der Springform oder gleichmäßig auf die Dessertringe aufteilen und gut andrücken. Bis zu weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Die bereits entsteinten Kirschen pürieren und zusammen mit dem Wein und dem braunen Zucker in einen kleinen Topf geben und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Danach abkühlen lassen und durch ein Sieb streichen, um die Hautstücke zu entfernen. (Wem die Stückchen nicht stören, der erspart sich das Sieb!)

Die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und beiseite stellen. 300 ml der Sahne steif schlagen und bis zu Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Die Eigelbe zusammen mit dem Zucker und der Milch in einer Schüssel ebenfalls über dem Wasserbad mit einem Schneebesen schaumig schlagen, bis die Masse eindickt. Dabei unbedingt darauf achten, dass das Wasserbad nicht zu heiß ist, da das Eigelb sonst gerinnt!

Ist die Masse hellschaumig und deutlich eingedickt, die Schüssel vom Wasserbad nehmen und kalt schlagen – das dauert dann nochmal etwa 5 Minuten.

Die Masse nun in zwei gleiche Teile teilen und unter die eine Hälfte die geschmolzene Kuvertüre heben, unter die andere Hälfte etwa 200 g des Kirschpürees. Die Sahne ebenfalls in zwei Hälften teilen und jeweils vorsichtig unter die beiden Massen heben.

Die Springform oder die Dessertringe nun aus dem Kühlschrank holen und zunächst die Schokomasse darauf verteilen und glatt streichen. Vorsichtig darüber die Kirschmasse verteilen und ins Gefrierfach stellen. Die Eistorte für mindestens 6 Stunden frieren, besser jedoch über Nacht.

Für die Schokosauce Wasser, Zucker, Vanille und Salz in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Den Kakao mit einem Schneebesen einrühren und ca. 5 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Die Sauce dickt merklich ein. Bis zur Verwendung in eine gut ausgespülte Flasche füllen.

(Wer noch Kirschpüree übrig hat, der kann dies noch mit etwas Zucker aufkochen lassen und etwas reduzieren.)

Vor dem Servieren die Torte aus dem Tiefkühlfach nehmen, die Springform lösen, bzw. die Dessertringe entfernen und ca. 15 Minuten antauen lassen. In der Zwischenzeit die übrige Sahne steif schlagen und auf die Eistorte, bzw. die Eistörtchen mit Hilfe eines Spritzbeutels aufdressieren. Mit Schokosauce und evt. Kirschsauce beträufeln und mit Kirschen dekorieren.



Vielen Dank an Viktoria für diesen wunderbaren Beitrag!
Ich muss wohl keine Aufforderung zum Rüberklicken auf ihren Blog hinterherschicken, denn nach diesem Rezept habt ihr das wahrscheinlich sowieso schon gemacht.
Wer noch einen kleinen Stups braucht: Denkt mal an eine waschechte Wienerin, die die schönsten Backträume auf ihrem Blog zaubert...


Hallo ist hier noch jemand? Spätestens jetzt sind wohl alle bei Viktoria ....



Ein Mercedes/8 qualmt sich heute durch den Blog...

oder auch der Mercedes des Landwirts ;-)

Hoffentlich fühlt ihr euch nicht überfahren von der wahren Bilderflut meines ersten modellierten Autos. Anlass war der 60. Geburtstag meines Schwiegervaters (könnte man vielleicht auch erkennen - zumindest, dass es der 60. war)




 
Dieses Auto existiert auch in Wirklichkeit und wurde von meinem Schwiegervater lange Zeit sorgfältig "aufbewahrt", bevor er es vor ein 2, 3 Jahren sorgfältig restaurierte.
Seither dient es als Sonntagsauto und wird zu besonderen Gelegenheiten aus der GArage geholt.




Eiskalt erwischt mit Caro und Quarkeis mit Erdbeerswirl

Heute habe ich die liebe Caro von Zuckergewitter bei mir zu Gast. Und sie hat auch ein wunderbares Eisrezept im Gepäck (haha,  wen wunderts, ist ja auch unser Freitagsthema den ganzen Sommer lang...).

Auf Caros Blog geht es mindestens genau so zuckersüß zu wie bei mir (mit ein paar herzhaften Ausrutschern...). Sie bäckt dort wunderbare Kuchen und Cookies, zeigt uns immer wieder, was sie glücklich macht und teilt viele "ererbte" Rezepte  von Oma und Mama mit uns (bei ihr ist es wohl wie hier - sie ist erblich mit dem Backgen vorbelastet).
Heute hat sie sich an die Arbeit gemacht und ein Eis zusammengerührt. Aber nicht nur irgendeins, sondern ein phantastisch sommerliches Quarkeis mit Erdbeerswirl. Leider hat sie wie ich wohl dazu auch noch ein Küchekatastrophengen - sie wollte euch noch knusprige Keksschalen für das Eis anbieten. Die haben sich aber standhaft gewehrt und so bleibt es bei einem  dafür um so fabelhafteren Eisrezept. Das kenne ich nur zu gut (also das mit dem Gebäck, das nicht so will wie ich).

Bühne frei für Caro und ihre eiskalte Erfrischung:

Hallihallo ihr Lieben, ich bin Caro vom kleinen Blog Zuckergewitter. Seit Ende 2014 schreibe ich dort über die süßen Kleinigkeiten, die ich so in meiner Küche fabriziere.  Ich liebe es, Törtchen, Kekse und Kuchen zu backen und damit Freunden und Familie eine Freude zu machen. Und vor allem möchte allen, die meinen, dass ihr Talent nicht über eine Backmischung hinaus geht, zeigen, dass jeder backen kann.
Und natürlich bleibt es nicht beim Backen, denn im Sommer darf es auch gern was aus der Kälte sein. Da passte es perfekt, dass die liebe Barbara dazu aufrief, ihr einmal die Woche Eis zu bringen. Wie ich bei sowas dann bin, hab ich nicht lang nachgedacht und „Hier“ gebrüllt. Frei nach dem Motto: Für Eis ist immer Platz.

Also hab ich meine kleinen grauen Zellen angestrengt und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Welt eindeutig mehr Quark braucht. Quark und Erdbeeren, eine dieser unschlagbaren Kombinationen jetzt im Juni. Und Quark hat die schöne Eigenschaft, dass er mit nur wenig Zucker zwar süß ist, aber nicht klassisch klebrig süß.

Hier kommt also meine Kreation für Quarkeis, sozusagen Frozen Yoghurt 2.0.

 

 

Quarkeis mit Erdbeerswirl


Für das Kompott:
ca. 250g Erdbeeren
100ml Wasser
3 Tl Zucker
2 gehäufte El Vanillepuddingpulver

Für das Eis:
500g Magerquark
200ml Schlagsahne
3 El Zucker
1 Tl Vanilleextrakt
1 El Zitronensaft

Bevor ihr mit dem Eis loslegen könnt, geht es erstmal an das Kompott, damit auch der Swirl ins Eis kann. Dafür würfelt ihr die Erdbeeren klein und gebt sie in einen Topf. Mit hinzu kommen der Zucker und der größte Teil des Wassers.

Alles zusammen aufkochen lassen. Inzwischen mit dem restlichen Wasser das Puddingpulver anrühren und bereit halten. Diese Mischung dann einfach unter die Erdbeeren rühren, sobald sie kochen. Das Kompott noch ein paar weitere Minuten köcheln lassen und dann vom Herd nehmen. Es sollte eine schön soßige Konsistenz haben.

Vorerst muss es aber abkühlen, während wir uns nun ans Eis machen.

Dafür in einer großen Schüssel den Quark mit Zucker, Vanille und Zitronensaft glatt rühren und dann die Sahne, ungeschlagen, in zwei Etappen unter ziehen. Zack, fertig ist schon die Eismasse.

Die wandert dann für gute 20-25 Minuten in die Eismaschine. Nach dieser Zeit beginnt es, an den Wänden der Rührschüssel anzuhaften. Das ist dann der richtige Zeitpunkt, es in eine Schüssel umzubetten, denn jetzt ist es noch cremig und weich genug, um das Kompott dazu zu geben.

 
Ich hab es zwar nicht ausgetestet (Frau hat ja jetzt schließlich endlich die Eismaschine, die sie unbedingt haben wollte), aber das Ganze lässt sich sicher auch ohne Maschine machen. Gebt dann einfach die Eismasse direkt in euer Gefäß und rührt es so lange immer mal wieder durch, bis es richtig cremig, aber noch nicht ganz fest ist.
Dann darf das in der Zwischenzeit hoffentlich schön abgekühlte Kompott dazu. Einfach etwas oben aufs Eis drauf löffeln und grob unterziehen. Jetzt nochmal ab ins Gefrierfach und nach einer guten halben Stunde ist es endlich schon fertig. Den Rest vom Kompott kann man perfekt in Joghurt gerührt genießen.

Ich kann jetzt schon sagen, dass uns dieses Eis gut durch den Sommer bringen wird. Es bietet sich geradezu an, immer wieder neu kombiniert zu werden. Denkt mal nur an die Heidelbeersaison, ohje, ich freu mich jetzt schon.
 

Damit verabschiede ich mich auch schon wieder von euch, vielleicht sehe ich euch ja mal bei mir wieder? Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen. 

Liebe Barbara, dir danke ich noch einmal sehr für die Einladung!
Machts euch schön!

Liebe Grüße, Caro
 
Danke, liebe Caro für deinen Besuch bei mir und das wunderbare Eis, dass du mitgebracht hast.
Und ich kann das Weiterklicken auf Caros Blog für alle Süßschnäbel und die, die es noch werden wollen, einfach nur empfehlen!

Wie Fladenbrot zu Schildkrötenbrötchen wird...

Der Geburtstag unserer Kleinen ist nun schon ein paar Tage Wochen (eher schon fast Monate - die Zeit rast...) her. Genauer gesagt war er Ende Februar....
Die Party mit den Kindergartenfreunden folgte kurz danach und das Rezept leider erst jetzt auf dem Blog.
Sie hatte sich auch ein "schönes Brot" gewünscht.


Da wir dieses Mal kein Motto (wie bei der Eiskönigin) hatten, hatte ich freie Wahl und probierte das sehr leckere Fladenbrot aus dem Brotbackbuch Nr. 1: Grundlagen und Rezepte für ursprüngliches Brot von Lutz Geißler aus. Das Rezept ist wirklich super einfach und das Ergebnis noch viel leckerer als man denkt.
Irgendwie hatten meine beiden sich dann in den Kopf gesetzt, dass es Schildkrötenbrötchen werden sollen. Dazu haben wir pro Fladenbrot 4 kleine Teigknubbel geformt und als Füße am noch ungebackenen Fladenbrot festgedrückt
Wer jetzt nicht unbedingt ein Loch reinbohren will und dann ein Saitenwürstchen als Schildkrötenkopf  und -schwanz durchsteckt, der darf die Fladenbrote auch einfach nur rund machen und zum Grillen essen.
Oder als "Verpackungsmittel" für selbstgemachten Döner oder Gyros verwenden - das werden wir auf jeden Fall mit der nächsten Ladung machen - und die kommt garantiert.


Das Innere der Brote ist genauso saftig und elastisch wie es sein soll und auch die unregelmäßige, ziemlich grobe Porung hat sehr gut geklappt.
Wenn es bei mir auch selten das gleiche zweimal gibt - dieses Fladenbrot hat es direkt auf die Wiederholungsliste geschafft.


Fladenbrötchen


510 g Weizenmehl Type 550
130 g Weizenmehl 1050
14 g Salz
10 g Zucker
8 g Hefe
300 g Wasser
12 g Olivenöl
etwas Sesam, Mohn oder Schwarzkümmel zu Bestreuen

Alle Zutaten in der Küchenmaschine mit Knethaken ca. 5 Minuten auf niedriger und 8 Minuten auf der nächstschnelleren Stufe verkneten.
Den Teig in eine verschließbare Schüssel geben und zuerst 1 Stunde bei Raumtemperatur, dann  24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag den Teig vorsichtig mit einem Spatel aus der Schüssel nehmen und auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben.
Mit einer Teigkarte 15 Stücke à ca. 60 g abstechen. Den restlichen Teig in 60 kleine Zipfel trennen, das gibt die Füße der Schildkröte. Die Teigkarte dabei immer wieder leicht bemehlen. Wer nur Fladenbrote macht, der nimmt den Teigrest und formt daraus auch nur runde Fladenbrote.

Die 15 großen Stücke werden jetzt ganz vorsichtig rund "gefaltet". Dazu wird rings um jedes Teigstück die Außenkante etwas hochgezogen, nach innen gefaltet und dort festgedrückt.
Hier gibt es Bilder für ein größeres Fladenbrot dazu: klick, es funktioniert aber genauso.

Die so entstandenen Kugeln 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Dann immer eine Teigkugel vorsichtig auseinanderziehen bis sie ziemlich abgeflacht ist und nur noch eine Dicke von 5 bis 10 mm hat.
Diese Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ich habe 3 Bleche gebraucht, so waren auf jedem Blech 5 Fladenbrote.
An jeden Fladenbrot 4 der Teigzipfel als Vorder - und Hinterbeine durch andrücken befestigen.
Nochmals zudecken und 1 Stunde gehen lassen.

In dieser Zeit kann dann der Backofen auf 220°C vorgeheizt werden.

Bevor die Fladenbrote in den Ofen kommen noch mit den Fingern ein paar Dellen in sie reinpicksen.
Komplett mit Milch bepinseln und den gewünschten Körnern/Saaten bestreuen.

Die Bleche jeweils einzeln backen. Dazu wird das Blech in den Ofen geschoben. Um etwas Dampf zu erzeugen, mit einer Blumenspritze ein paar Pumphübe Wasser durch die einen Spalt geöffnete Ofentür spritzen und schnell schliessen.
Nach 10 Minuten Backzeit die Ofentür kurz öffnen, um den Dampf abzulassen. Dann wieder schließen und die Fladenbrote in noch ca. 6 bis 7 Minuten goldbraun ausbacken.

Noch warm genießen oder auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Wenn daraus Schildkröten werden sollen, in die Mitte quer durch das Fladenbrot ein Loch bohren. Eine zuvor erhitze Saitenwurst durchstecken und schon haben die Brötchen Kopf und Schwanz (leider habe ich davon kein Bild gemacht).



Eiskalt erwischt mit Lixie und Aprikosen-Rosmarin-Eis

Habt ihr die Überschrift richtig gelesen? Es geht auch diese Woche eiskalt, süß und würzig weiter.

Und das mit einem meiner Lieblingsblogs überhaupt. Photolixieous von Lixie (alias Indra) ist nämlich ein ganz besonderer Blog. Dort finden sich nicht nur wunderschöne Fotos und tolle Rezepte, es gibt bei ihr auch etwas einzigartiges, die Rubrik "Motto der Woche". Wer die noch nicht kennt, sollte mal schnell rüberhuschen, zum Beispiel zum aktuellen von dieser Woche *klick*.Ich fühle mich dabei manchmal direkt an der Nase gepackt...

Wer jetzt auch ein bisschen nachdenklich geworden ist, der darf gerne noch vorher ihr leckeres Eis zusammenrühren und sich dann hinsetzen, Eis geniessen und über das Motto sinnieren.

Das Eis hat eine supersonnige Farbe, da kann man schon nur vom Anschauen gute Laune bekommen und die Konsistenz sieht auf den Fotos wunderbar cremig aus. Wäre gestern nicht Feiertag bei uns gewesen, wäre ich sofort ins Auto gestürzt, um mir Aprikosen zu holen.

Also, los geht's mit Lixie und ihrem leckeren Aprikosen-Rosmarin-Eis:

Hallo ihr Lieben,

mein Name ist Indra Kaldewey, ich bin 37 Jahre alt, Foodie durch und durch und blogge seit Februar 2014 als Lixie Pott auf meinem kleinen aber feinen Blog, der sich „Photolixieous“ nennt. Photolixieous steht für „Photografie, Lixie und delicious“ und ich denke, dass diese 3 Wörter meinen Blog auch wirklich gut umschreiben. Neben vielen Fotos, die ich alle selbst mache, findet ihr jede Menge leckere Rezepte und erfahrt natürlich auch immer wieder ein wenig über mich. Das besondere an meinen Rezepten ist außerdem, dass sie überwiegend histaminarm und damit z.B. für Personen mit Histaminintoleranz oder auch Neurodermitis geeignet sind. Aber auch alle anderen sind natürlich herzlich dazu eingeladen, alle Leckereien durchzuprobieren und ordentlich zu schlemmen. Schaut also gerne bei mir vorbei.
 
Heute bin ich allerdings nicht auf eigenen Pfaden unterwegs, sondern darf für die wunderbare Barbara und ihren zauberhaften Blog einen Gastbeitrag zur sommerlichen Eis-Sause beisteuern. Als Barbara von ihrer Idee erzählte, eine Aktion zum Thema Eis zu starten, brauchte ich gar nicht lange überlegen. Sofort schrieb ich ihr, dass ich da unbedingt dabei sein möchte. Denn ich konnte es (wie wahrscheinlich viele andere auch) kaum erwarten, bis die Eissaison wieder so richtig losging. Außerdem ist es mir immer wieder eine besondere Freude, für eine so tolle Bloggerkollegin zu schreiben, zu fotografieren und kreativ zu werden. Entsprechend groß war also auch die Motivation, meinen Kochlöffel zu schwingen, meine Eismaschine zu kühlen und wieder loszulegen. Jetzt musste „nur noch“ das passende Rezept gefunden werden.


Tja, und da war sie wieder – meine Entscheidungsfreudigkeit. Es wurde gegrübelt und beraten im Hause Pott. Mein Ehegatte wurde heran gezogen, schließlich muss er ja sowieso alle meine Kreationen testen und probieren und da würde er doch wohl wissen, worauf er Appetit hätte?! Das dachte ich zumindest, leider lag ich dieses Mal komplett daneben und so musste ich die Entscheidung am Ende doch wieder alleine fällen. Erst hatte ich an die Klassiker wie cremige Vanille, dunkle Schokolade, Nougat und Heidelbeere gedacht. Die Wahl fiel dann aber doch für einen meiner „All Day“-Favoriten. Wer mich kennt, der weiß, dass ich eine große Liebe zu Aprikosen habe und so konnte ich nicht anders, als dieses leckere Aprikosen-Rosmarin-Eis zu kredenzen.


 


Und so wird es gemacht:
 
Zutaten:


  • ca. 400 g Aprikosen
  • ½ ausgepresste Zitrone
  • 50 g Puderzucker (hier Vorsicht: vorher die Süße der Frucht austesten)
  • 2 Eigelb
  • 1 Ei
  • 100 g Frischkäse
  • 400 g Sahne
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Rosmarin (ganz klein zerhackt / gemörsert)
  • ggf. etwas Vanillearoma / Mark 1/2 Vanilleschote
Außerdem: 1x Eismaschine
 


 
Anleitung:
  1. Die Aprikosen schälen, entkernen und mit dem Zitronensaft, dem Zucker und ggf. dem ausgekratzten Vanillemark zusammen mit dem Pürierstab pürieren. Tipp: Falls sich die Aprikosen schwer schälen lassen, einfach kurz mit heißem Wasser übergießen, etwa 1 Minute stehen lassen und dann häuten.
  2. Den Rosmarin und den Frischkäse unter die Aprikosenmasse rühren. Gut mixen. Die Masse kalt stellen.
  3. In der Zwischenzeit den Zucker, die Sahne, die Eigelbe und das Ei in einer hitzebeständigen Schüssel miteinander verrühren und über einem heißen Wasserbad ca. 10-12 Minuten lang aufschlagen, bis eine cremige Masse entsteht.
  4. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen, aber die Masse weitere 5 Minuten mit dem Schneebesen kräftig durchschlagen.
  5. Nun die Aprikosenmasse einrühren und alles für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  6. Nun noch die Eismasse in die Eismaschine geben und ca. 1 Std. (je nach Maschine) gefrieren lassen.
  7. Das fertige Eis entweder sofort genießen oder zur Aufbewahrung in den Gefrierschrank stellen.

Mhhhhhhhh...soooooooo lecker und so unschlagbar diese Kombi sage ich euch. Probiert es also unbedingt aus! Das Wetter soll ja am Wochenende mitspielen. Also ran an die Küchenutensilien und jede Menge Eis für euch und eure Lieben vorbereiten! J


 
Nun sind wir auch schon am Ende des Beitrages angelangt. Ich hoffe, ich konnte euch mit ein paar leckeren Rezeptideen den Tag versüßen. In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned...
Eure Lixie
Wer nach diesem wunderbaren Beitrag und den tollen Fotos jetzt nicht mehr an sich halten kann und zur Küche rennt oder wenigstens zu Lixies Blog mit noch mehr davon weiterklickt ....mmmmmh ich weiß auch nicht :-)

Vielen Dank an Lixie für den tollen Beitrag und einfach auch, dass es ihren Blog überhaupt gibt :-)