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Rosencupcakes mit Himbeere und weißer Schoko

... sollten es werden. So gar nicht jetzt zu Halloween passend, aber ich habe sie auch schon vor einer Weile gebacken...


Unser Hausherr hatte Geburtstag. Da keine großartige Feier geplant war und wir uns auch schon lange nichts mehr schenken, sollte er doch nicht komplett leer ausgehen. Ein paar gebackene Blümchen wären doch nicht schlecht?

Eigentlich ganz einfach zu machen (sofern man nicht wie ich die noch angefrorenen Himbeeren zur Buttercreme gibt und sie so zum Gerinnen bringt...) - dachte ich. Fix zusammengerührt und auch das Spritzen ist mit der passenden Tülle kein Hexenwerk - zumal im Buch, aus dem das Rezept ist (schon wieder Lomelinos Backen, das hier war mein letztes Testrezept) auch eine detaillierte Anleitung dafür ist und ich das schon mal geübt hatte.

Linda Lomelino

Pfeifendeckel, nach einer leichten Wärmebehandlung war die Creme zwar nicht mehr geronnen, aber auch nach einem kompletten Tag im Kühlschrank total suppig :-(.  Unten setzte sich rosa Flüssigkeit ab. Zum Glück war sie noch nicht auf den Cupcakes, die wären komplett durchweicht gewesen.
Auf den Bildern kann man die Rose noch ansatzweise erkennen, nach 3 Versuchen habe ich aber entnervt aufgegeben und alternativ das Frosting mit einem Löffel drauf geschaufelt.

Geschmacklich bekommt die eigentlich doch etwas heftige Buttercreme durch die Himbeeren einen leichteren, frischsäuerlich fruchtigen Geschmack und ergänzt die süßen Cupcakes darunter hervorragend. Aber das bringt mir nichts, wenn ich sie nicht mal annähernd spritzen kann. Und mit der Zeit gab das Frosting trotzdem immer noch Flüssigkeit ab, die die nicht am gleichen Tag gegessen wurden, waren nicht mehr essbar. Schade drum!

Zum Glück habe ich ein paar ohne Frosting gelassen, denn auch so schmecken die Cupcakes lecker und fanden sogar eher ihre Abnehmer.

An was es gelegen hat kann ich nicht beurteilen - mir fehlte die Zeit und Lust  für einen zweiten Versuch.




Cupcakes mit Himbeere und weißer Schokolade


Cupcaketeig:
100 g weiche Butter
180 g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
125 g Saure Sahne
200 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
50 g weiße Schokolade, fein gehackt
50 g Himbeeren
 
Himbeer-Frosting:
4 Eiweiß
200 g Zucker
250 g weiche Butter
125 g Himbeeren (bei TK aufgetaut und abgetropft)

Backofen auf 175°C vorheizen und die Vertiefungen eines Muffinsblechs mit Papierförmchen auslegen.
Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen.
Butter, Eier, Saure Sahne und Vanille zugeben und zu einer homogenen Masse verquirlen..
Zuerst die Schokolade, dann die Himbeeren unterheben.
Ca. 20 bis 23 Minuten backen und die Garprobe nicht vergessen.
Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen, bevor sie dekoriert werden.

Für das Frosting die Himberren und durch ein Sieb streichen.
Eiweiß und Zucker über einem heißen Wasserbad verquirlen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Das kann einige Minuten dauern. Die Mischung sollte ungefähr eine Temperatur von 65°C erreichen.
Vom Herd nehmen und aufschlagen, bis Masse steif ist. Abkühlen lassen, dabei immer wieder umrühren.
Butter unter Rühren nach und nach zugeben, bis eine glatte Creme entstanden ist.
Himbeerpüree vorsichtig und langsam unterrühren.
Mit einem Spritzbeutel auf die erkalteten Muffins spritzen.




Zupfzopf auf schwedisch...

...oder wie wieder Linda Lomelino ihn macht. Nur nennt sie ihn Ziehharmonika-Zimtbrot mit gebräunter Butter - hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Viele kennen ihn auch unter Pull-Apart-Bread.


Sie macht ihn mit  dem in den nordischen Ländern so beliebten Kardamom, dafür aber ohne Ei im Teig. Das hat mich zum Vergleichen mit unserem normalen gereizt, den Zupfzopf geht bei uns immer und überall.
Er neigt dazu, schon beim Abkühlen direkt wie von Geisterhand aus der Küche zu verschwinden - auf Nimmerwiedersehen.

Beim Durchlesen des Rezeptes machte mich dann auch noch die gebräunte Butter sehr neugierig, den meistens schmeckt einfach alles damit noch einen Ticken besser als mit normaler Butter.

Im eigentlichen Rezept wird die gebräunte Butter aber noch abgekühlt und dann aufgeschlagen. Ich frage mich wozu, denn sie schmilzt doch sowieso und wird vom Hefeteig aufgesogen? Ich hab es mir gespart, dadurch einiges weniger an Zeit und eine Schüssel weniger gebraucht und festgestellt: es geht ohne genauso gut und geschmacklich ändert sich daran auch nichts. Deshalb habe ich es auch so hier aufgeschrieben, wie ich es gemacht habe.

Ansonsten: Lecker wie immer!!!!!!


Ziehharmonika-Zimtbrot mit gebräunter Butter


75 g Butter
50 g Zucker
1/2 TL  Salz
1 TL Kardamomsamen, frisch zerstoßen
250 ml Milch
25 g Hefe
420 g Mehl (Typ 550)

gebräunte Buttercreme:
100 g Butter
90 g Zucker
1 EL gemahlener Zimt

Milch und Kardamom in einem Topf leicht erwärmen (37°C), also handwarm. Die Hefe in einem kleinen Teil davon auflösen, die restliche Milch zugeben und zur Seite stellen.
Restliche Milch mit der Butter und dem Zucker  erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist.
Mehl in eine Rührschüssel sieben und Salz und untermischen.
Butter und Zucker sowie die warme Milch zugeben und gründlich zu einem homogenen elastischen Teig zusammenkneten.

 Rührschüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und 45-60 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit sollte er sich mindestens verdoppeln.

In der Zwischenzeit die Butter schmelzen lassen und bei mittlerer Hitze noch so lange köcheln lassen, bis sie zuerst nicht mehr schäumt und dann goldbraun wird. Abkühlen lassen.

Teig zu einem ungefähr 1 cm dicken und 50 x 30 cm großen Rechteck ausrollen.

Mit der braunen Butter bestreichen. 
Zimt und Zucker in einer kleinen Schüssel gut mischen und auf die Butter streuen.
Dann  das Rechteck in 6 Streifen schneiden (parallel zur längeren Seite des Rechtecks).

Diese aufeinander stapeln werden und diesen Stapel wieder in 6 gleich große kleinere Stücke bzw. Stapelhäufchen schneiden. Jeden dieser Stapel dann nacheinander aufrecht in eine gefettete Kastenform stellen, so dass man viele kleine Scheiben sieht). 

Nochmals abdecken 45 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen und das Brot in 35 bis 40 Minuten backen.

Wenn möglich in der Form auskühlen lassen (dann wird auch nicht so viel schon direkt genascht).


Schokoladenmousse-Orangentorte

Heute gibt es eine besonders feine Torte, denn hier trifft Schokolade auf ein dezentes Orangenaroma und verbindet sich mit locker-leichtem Biskuit und fruchtigen Orangenfilets zu einem absoluten Genuss.


Und das nicht nur für das Bäuchlein, auch für die Augen ist diese Torte mit ihrem gestreiften Mantel ein richtiger Hingucker. Das Rezept ist wieder Eveline Wild, dieses Mal aber aus ihrem neuen Buch Wild auf Schokolade: Torten, Tartes, Desserts, Pralinen & Co.


Und das obwohl dieses Backwerk eigentlich gar nicht so schwer ist , wie es aussieht - man schlägt nur einen Biskuit und gibt der Hälfte Noch eine Kakao-Wassermischung zu. Und man braucht auch nur eine Creme, die zudem noch ziemlich schnell fest wird. Also lieber schon alles vorbereiten, bevor die Orangenmousse hergestellt wird, denn man muss wirklich schnell arbeiten.


Schokoladenmousse-Orangentorte

gestreifter Biskuit:
6 Eigelbe
50 g Zucker
5 g Vanillezucker
Zitronenschale
6 Eiweiß
100 g Zucker
Salz
135 g Mehl (Typ 405)
15 g Kakao (gesiebt)
20-30 g Wasser                 
 
Orangen-Schokoladenmousse:
120 g Dotter (etwa 6-7 Stück)
75 g Läuterzucker (halbe-halbe Zucker und Wasser, einmal aufgekocht)
225 g Schokolade (dunkel, mind. 60 % Kakaoanteil)
2 Orangen (unbehandelt, Zesten davon)
325 g Sahne
 
Orangenfilets (zum Garnieren), bei mir aus Mangel an frischen Früchten 2 Dosen gut abgetropfte Mandarinenstücke               
 
Für den Biskuit Kakao mit Wasser zu einer weichen, cremigen Konsistenz anrühren.
Backofen auf 185°C vorheizen
 
Eigelbe mit 50 g Zucker und den Gewürzen aufschlagen.
Eiweiß mit 100 g Zucker und einer Prise Salz zu cremigem Schnee schlagen, mit den aufgeschlagenen Eigelben vermischen und das Mehl unterheben.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech schräg und im gleichen Abstand Bahnen aufdressieren, sodass in den Zwischenräumen noch die dunkle Masse Platz hat.
In die verbleibende Masse den angerührten Kakao einarbeiten und in die Zwischenräume dressieren. Bei etwa 185–190 °C goldgelb ca. 10 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Zwei Bahnen zuschneiden, sodass man den Rand eines Tortenrings auslegen kann, und aus den Resten den Boden zurechtschneiden bzw. ausstechen.

Für die Creme die Sahne cremig aufschlagen und kühl stellen. Die Schokolade auf ca. 45 °C erwärmen. Den Läuterzucker aufkochen und über die Eigelbe gießen. Diese Mischung dann unter ständigem kräftigen Rühren auf 85 °C erhitzen und kaltschlagen. In die Schokolade einen kleinen Teil des Schlagobers geben und kräftig glatt rühren. Die schaumige Eigelbe und die Zesten unterheben und zum Schluss die restliche Sahne vorsichtig einarbeiten.

Für den Zusammenbauen einen Tortenring auf ca. 24 - 26 cm Durchmesser einstellen und auf eine Servierplatte legen.
In den Tortenreifen eine möglichst starke Tortenrandfolie einlegen, dann die Biskuitstreifen und den Boden einlegen und mit der Creme auffüllen. Kalt stellen und mit Orangenfilets ausgarnieren.

Im Rezept wird eigentlich eine kleine Torte mit 22 cm Durchmesser hergestellt, ich habe aber den Tortenring auf 26 cm eingestellt, Dadurch wird die Schokomousseschicht zwar etwas dünner, aber die Torte sieht trotzdem noch toll aus.

Schoko-Espressocupcakes - die volle Dröhnung

Wie ihr vielleicht wisst, ist Kaffee ja nicht so ganz mein Ding. Zumindest in flüssiger Form. In Gebäck mag ich ihn in der Zwischenzeit aber ganz gerne, vor allem wenn er noch mit Schokolade kombiniert wird. So war es wohl nicht verwunderlich, dass ich ausgerechnet ein Rezept für extra schokoladige Cupcakes mit Schoko-Espressobuttercreme als eines meiner Testrezepte aus Linda Lomelinos Buch „Lomelinos Backen: Torten, Kuchen, Kleingebäck “ herausgesucht habe. Die Buchvorstellung kommt wie immer später, aber ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich einfach mal schreibe, dass es mindestens einen zweiten Blick wert ist. Oder auch einen ständigen Platz im Küchenregal.



Allerdings war ich hier richtig skeptisch, nachdem ich den Teig angerührt habe. Wobei Teig deutlich übertrieben ist, denn ich hatte eine dünne Schokosuppe in meiner Rührschüssel (und musste dafür fast nur eine Umdrehung mit dem Rührbesen drehen, da war schon alles vermischt) und im Kopf heftigste Zweifel, ob das wohl noch was werden würde…
Aber das Ergebnis aus dem Ofen sind richtig dunkelhäutige und sogar lockere Schönheiten. 

Die Autorin schreibt schon in der Rezepteinleitung von einer großzügigen Menge Frosting. Das machte mich stutzig, und zwar zu recht. Denn bisher habe ich bei allen ausprobierten Cupcakerezepten immer Frosting über gehabt – und wenn dann schon vorher darauf hingewiesen wird –mmmh. Ich machte nur die Hälfte und schreibe das in diesem Rezept auch hier so auf, denn ich hatte sogar davon noch genügend übrig und auf den Cupcakes wirklich nicht gespart.


Aber das Frosting war so lecker, da machte mir das gar nichts aus. Und zusammen mit dem Teigteil darunter, war ich als Schokoladenjunkie direkt im 7. Schokohimmel.
Da die Dinger zur Einschulungsparty der neuen Erstklässler in der Schule unserer Großen gingen, sollten sie auch optisch ein bisschen was hermachen. Zu einer großartigen Deko fehlte Lust und Zeit und so nutze ich die Cupcakes gleich nochmal für einen Test. Ich hatte eine Woche zuvor ein Paket mit Produkten von meincupcake.de bekommen und darin war auch der schon lange auf der Wunschliste stehende Ausstecher mit Veiner  von Silikomart mit drin. Daraus kann man ruckizucki mit ein bisschen Fondant und Puderfarbe wunderbare Dekoblüten zaubern. Das ging wirklich schnell und man braucht absolut keine Vorkenntnisse dazu. Jetzt stehen natürlich die anderen Blütenartenformen, die ich dort noch gesehen habe auch auf der Wunschliste…

 


Cupcakes mit Espresso-Frosting


180 g Weizenmehl
40 g Backkakao
1 TL Natron

1 TL Backpulver
225 g Zucker

75 g Butter
1 Ei

½ TL gemahlene Vanille
100 ml kochendes Wasser
150 ml Milch

Espresso-Schokoladen-Frosting:

100 g dunkle Schokolade (70% Kakaogehalt)
150 g weiche Butter
105 g Puderzucker
30 g Kakaopulver
¼ TL gemahlene Vanille
1 EL starker Kaffee oder Espresso

 
Zuerst die Cupcakes backen. Dazu ein Muffinblech mit 12 Vertiefungen mit Papierförmchen auslegen und den Ofen auf 175°C vorheizen.

Sämtliche trockenen Zutaten außer der Vanille in einer Schüssel mischen. Die Butter schmelzen.
Das Ei in einer separaten Schüssel leicht verquirlen. Vanille und sämtliche restlichen Zutaten, auch die geschmolzene Butter zugeben. Kurz mischen, dann komplett zur Mehlmischung geben und zu einem homogenen Teig verrühren. Dazu reicht auch ein Kochlöffel oder Silikonspatel.

Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen (ich habe dazu einen Schöpflöffel benutzt), dabei maximal zu 2/3 füllen.
Im heißen Ofen 17 bis 20 Minuten backen und die Garprobe nicht vergessen.

Während der Backzeit kann schon mal die Schokolade für das Frosting in einem heißen Wasserbad geschmolzen werden. Die Schüssel mit der geschmolzenen Schokolade aus dem Wasserbad nehmen und wieder etwas abkühlen lassen.
Die Butter schuamig schlagen, bis sie eine hellere Farbe angenommen hat. Kakao und Puderzucker zugeben und kurz unterrühren.
Zum Schluß die Vanille, den Espresso und die noch flüssige Schoki hinzufügen und jetzt das Ganze schön fluffig aufschlagen. Dabei wird die Farbe etwas heller.
Ich habe das Frosting nur mit einem Teelöffel auf den Cupcakes verteilt, aber es spricht auch nichts dagegen, sich mit Tülle und Spritzbeutel daran zu versuchen.
Im Buch werden frische Früchte darauf verteilt, bei mir frische Blüten ;-)




Wild auf Backen?

Seid ihr das auch? Deshalb auch ganz schön wild darauf, die Bücher  "Wild backen " und "Wild auf Schokolade " zu testen.

Aber genug der blöden Wortspiele, ihr wollt sicher was zu den Büchern lesen. Zuerst stelle ich euch heute das reine Backbuch vor, dann folgt in den nächsten Wochen das Schokoladebuch.


Eveline Wild ist bei uns vor allem durch ihren Auftritt als Jurymitglied in "Deutschlands bester Bäcker" und einigen Gastauftritten im Fernsehgarten (beides ZDF) bekannt, in Österreich hat sie noch mehr Erfahrung im Fernsehgeschäft und ist wohl auch einiges bekannter. Hauptberuflich gibt sie aber Back- und Kochkurse in ihrem Hotel und ist dort auch für die Patisserie zuständig.
Sie bekam in den letzten Jahren viele Preise bei fachspezifischen Wettbewerben. Zuletzt den zweiten Platz beim „Cru de cao“ in Köln.

Beide Bücher sind im Pichler Verlag erschienen und bringen mit viele Tipps und Tricks mit.
Die wichtigsten Handgriffe können mit QR-Codes abgerufen werden und sind somit optimal erklärt für eine erfolgreiche Zubereitung.

Im Backbuch sind nicht nur Kuchen und elegante Torten Thema des Buches sondern auch Desserts und Eis, Tartes, Kekse und warme Mehlspeisen wie sie in Süddeutschland und Österreich beliebt sind.
Im Vorwort schreibt die Autorin selber, dass das Buch "kein reines Anfängerbuch" ist und man schon etwas Übung haben sollte, um mit diesen Rezepten zu einem gelungenen Endprodukt zu kommen. Dem kann ich nur zustimmen. Vor allem, da manche Rezeptbeschreibungen sehr kurz gehalten sind
Das Buch ist angereichert mit wundervollen Fotografien, die Lust darauf machen gleich mal loszulegen.


Eveline Wild beginnt ihr Buch mit den Grundrezepten für:

- Baiser
- Biskotten
- Butterstreusel
- Biskuit
- Buttermürbeteig
- Vanillesosse und
- Vanillecreme.

Für die anderen benötigten Teige setzt sie Grundkenntnisse voraus.
Dann folgen meist gut erklärte Rezepte mit detaillierten Zutatenlisten.

Die Leckereien sind unterteilt in grobe Kapitel, wie:
- warme Mehlspeisen
- Kuchen und Tartes
- Desserts und Eis
- Torten
- Kekse

Diese Unterteilung lässt nicht unbedingt erkennen was sich dahinter verbirgt.
Die warmen Mehlspeisen sind geprägt von der österreichischen Küche mit Kaiserschmarren, Fruchtknödel oder auch Schupfnudeln.
Unter Kuchen sind Apfelstreuselkuchen, feiner Hefeteig in unterschiedlichen Varianten oder auch z.B. Kletzentarte (gedörrte Birnen) mit Rahmguss zu finden.
Bei den Desserts und Eis gibt es klangvolle Namen, die schon allein durch ihre Namensgebung Appetit machen. Da liest man Gebackene Schokoladenpralinés mit geeistem Zitruswhisky oder z.B. Geeistes von der Kokosnuss mit Gianduja-Creme und Moccasoufflé. Variationen von der Creme Brulée fehlen ebensowenig wie Pfirsich Melba.
Unter den Torten findet man die allbekannte Sachertorte, Käse-Sahne-Torte oder auch Schneewittchentorte. Aber auch schöne neue Kreationen wie Mango-Schokoladen-Moussetorte oder eine Nougat-Preiselbeer-Charlotte.
Den Abschluss bilden die Kekse mit Mandelcracker, Linzer oder auch dem schwarz-weiß-Gebäck.



Von traditionell über schon mal gehört bis exotisch ist alles zu finden. Auch ungebräuchlichere Küchenutensilien wie ein Sahnesiphon finden ab und zu ihren Einsatz.
Mich hat ein bisschen die Verwendung von Quimiq gestört, da es bei uns einfach kein gebräuchliches Produkt ist. Man kann sich dabei aber ziemlich gut mit Sahne und aufgelöster Gelatine abhelfen.


Das Buch schließt mit einem Glossar zur Übersetzung der wichtigsten österreichischen Küchenbegriffe ab, aber ein detaillierteres Inhaltsverzeichnis sucht man leider vergebens.


Eveline Wild: Wild backen
Pichler Verlag
ISBN: 978-3854316794
Preis: 19,99 Euro


Meine Testrezepte waren der Nusskringel hier und die Vanillewolke mit Himbeeren. Beides absolut lecker!

Für mich ein schön gemachtes Buch zu einem vernünftigen Preis. Wer eher klassische Backwerke abseits von Cupcakes, Cookies und Layer Cakes mag, ist hier richtig. Klassische Konditorkunst mit feinem Geschmack und dem gewissen Extra.



Eiskalt erwischt mit Katrin und Waldbeeren-Popsicles

Auch der Herbst bietet genügend Gelegenheiten noch ein leckeres Eis zu schlecken. Im Moment haben wir noch viele schöne Sonnentage und wenn der Wind mal nicht bläst wird es richtig heiß.
Und damit kommt sozusagen als krönender Abschluss Katrin und ihr Blog Soulsister meets Friends ins Spiel. Sie hat uns nicht nur eine kalte Köstlichkeit mitgebracht, sondern auch noch einen gehörigen Vitaminstoß. Und das ganze bekommt ihr direkt auch noch ohne Eismaschine.

Aus sicherer Quelle, weiß ich, dass sie diesen Sommer komplett im Popsicle-Fieber ist. Bei diesem Rezept hier wundert mich das nicht mehr!



Hallo ich bin Katrin ... und ich freu’ mich riesig, hier bei Barbara zu Gast zu sein. Danke für die Einladung! Ach, was war dieser Sommer herrlich: so heiß, dass  man zu jeder Tageszeit ein Eis genießen konnte ... und ich liebe Eis. Bei uns ist eigentlich irgendwie immer Eis-Zeit. Im Herbst und Winter gibt’s die kalte Köstlichkeit dann eben einfach als Dessert.

Aber jetzt will ich mich eben erstmal kurz vorstellen: ich bin Katrin und blogge auf soulsister meets friends über alles, was mein Herz höher schlagen lässt. Bei mir gibt’s leckere Rezepte mit mmmh-Effekt, coole Upcycling-Ideen, schnelle Deko und mehr. Ich freu’ mich, wenn ihr mal vorbeikommt. Jetzt aber zurück zum Rezept .
 
 

Aromatische Waldbeeren-Popsicles

Diese herrlich frischen Popsicles sind im Nu fertig: Du kannst dafür frische oder auch tiefgekühlte Beeren verwenden. Nimm’ was du magst: Johannisbeeren, Himbeeren oder die klassische bunte Beeren-Mischung aus der Tiefkühltruhe. Dazu noch geschnittene Banane und etwas Joghurt, dann kann’s losgehen ... du brauchst keine Eismaschine, sondern nur 8 Eisförmchen Deiner Wahl.

Zutaten für 8 Eis am Stiel

480 ml Fruchtmixmix (Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren) + in Scheiben geschnittene Banane
480 ml Joghurt oder Vanillejoghurt
60 gr Zucker
 
 

Die Zutaten mit dem Mixer verrühren. Falls du tiefgekühlte Beeren verwendest, lass’ sie antauen oder benutze eine Küchenmaschine mit Schneidwerk. Die schafft den Mix auch wenn die Beeren noch fast gefroren sind. Alles auf höchster Stufe so verrühren, dass ein glatter Mix entsteht. Dann vorsichtig in die Eisförmen füllen. Achtung: die Formen nur bis zu 2/3 füllen, denn die Masse dehnt sich beim Gefrieren aus (ja ... ich hab’ aufgepasst in Physik!) Jetzt ab damit in den Tiefkühler. Nach rund fünf Stunden kannst du die aromatischen Beeren-Popsicles probieren ... und ich hoffe, sie schmecken dir!

Ich freu’ mich, wenn du mal auf soulsistermeets friends vorbeikommst ... bis dahin liebe Grüße und eine schöne Eis-Zeit!
Katrin

Liebe Katrin, ich freu mich sehr, dass du sozusagen den Abschluss meiner Sommerreihe bildest. Vielen Dank für diesen tollen Beitrag.
Und wer auf ein bisschen mehr als tolles Essen steht, der darf muss jetzt direkt mal weiterklicken!