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Gute-Laune-Granola

Für alle, die nach den Feiertagen ein wenig kürzer treten wollen - und dabei nicht die gute Laune verlieren. Mit so einem Schmankerl kann der Tag nur gut beginnen.
Wie ihr vielleicht wisst, mache ich mir normalerweise mein Knuspermüsli selber.
Als ich letztens mal wieder durch mein Kochbuchregal stöberte, fiel mir das I love New York von Daniel Humm mal wieder in die Finger. Bisher noch fast unbekocht (sind halt schon etwas aufwendiger, die Sachen da drin...), aber immer sehr gerne angeschaut.
Fast augenblicklich fiel mir dann auch das darin enthaltene Knuspermüsli ein, von dem ich irgendwo gelesen hatte, dass es ganz superlecker sein soll.


Da ich sowieso mal wieder eine Ladung Nachschub brauchte, machte ich mich sofort mehr oder weniger nach Rezept ans Werk.
Und nach der ganzen Schlemmerei kann ein wenig pseudo-gesundes Müsli ja nicht schaden.
Natürlich war mal wieder nicht alles da, was er verwendet oder es wurde durch etwas anderes, das mir beim Durchstöbern der Speisekammer in die Hände kam - die Entscheidung, Olivenöl durch unraffiniertes und nicht-desodoriertes Kokosöl zu ersetzen war vielleicht ernährungsphysiologisch nicht die beste, geschmacklich aber umso mehr-.
Vom Ursprungsrezept ist nicht wirklich viel übrig, nicht einmal das richtige Verhältnis von Zucker zu den restlichen Bestandteilen (ich habe es etwas weniger süß gemacht - aber das Granola ist eindeutig süß genug!)


Aber eines muss ich zugeben - das Müsli ist sicher trotzdem noch eine kleine Kalorienbombe und geht wahrscheinlich auch als superknusprige Süßigkeit für Zwischendurch durch. Aber mit Naturjoghurt und frischem Obst dazu relativiert sich das Ganze dann auch wieder :-)

Und es schmeckt einfach umwerfend!

Wie ein kleiner Urlaub am frühen Morgen. Das machen für mich wohl die Kokosraspeln in der Mischung aus, zusammen mit der frischen Ananas, die ich zu meiner ersten Portion gegessen habe.
Das ist wohl so eine Art Pina-Colada-Effekt, der einen direkt in die Karibik entführt.

Die von mir aufgeschriebene Menge gibt einen ziemlich großen Vorrat an Knuspermüsli. Aber wenn es gut durchgetrocknet ist und dann vor Feuchte geschützt verpackt wird, dann kann man es auch eine gute Weile aufbewahren.


Gute-Laune-Granola

200 g kernige Haferflocken
200 g blütenzarte Haferflocken
160 g Kokosraspeln
50 g grob gehackte Walnüsse
30 g Leinsamen
150 g Mandelblättchen
50 g Mandelstifte (oder einfach 50 g Mandelblättchen mehr, bei mir waren sie aus)
1 Prise Salz
180 g brauner Zucker
140 g Kokosöl (unraffiniert und nicht desodoriert, am besten Bio)
140 g Ahornsirup
200 g Cranberries
 
Den Backofen auf 150°C vorheizen.
2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
 
Den braunen Zucker zusammen mit dem Kokosöl und dem Ahornsirup in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Die restlichen Zutaten außer die Cranberries in einer großen Schüssel vermischen.
Den Zuckersirup darüber gießen und unterrühren, bis alles gleichmäßig benetzt ist (am besten geht das Vermischen mit den Händen, die werden dabei aber schön klebrig).
 
Auf den beiden Backblechen verteilen und in den Ofen schieben.
Auf Umluft schalten, dann trocknet das Granola besser.
 
18 Minuten lang rösten, dabei alle 5 Minuten umrühren.
Nach 18 Minuten fühlen, ob sich das Granola noch etwas feucht anfühlt. Wenn ja nochmals weiter rösten, bis es wirklich trocken ist.
 
Auf den Backblechen vollständig abkühlen lassen, erst dann mit den Cranberries mischen und luftdicht verschlossen aufbewahren.
 
Mit Joghurt und frischem Obst genießen.
 


Das Rezept bittet aber auch genügend Spielraum für Variationen - tauscht zum Beispiel die Trockenfrüchte aus oder lasst sie ganz weg - ganz nach eigenem Geschmack!



Cookies & Cream Eis

Habt ihr alle schon Ideen fürs Weihnachtsdessert? Hier wäre noch ein Vorschlag. Und juhu, es gibt mal kein Buch sondern wirklich und wahrhaftig ein Rezept. Wenn auch nicht wirklich winterlich ;-)   ABER LECKER!

Die Idee habe ich bei Simone von der S-Küche geklaut.
Da ich einen riesengroßen (ca. 105 cm lang ;-) ) Oreofan hier habe, musste das Eis einfach nachgemacht werden, jedenfalls so ungefähr und wenigstens irgendwann...


Ich habe nämlich eine andere Vanilleeisbasis genommen und zwar die von The Icecreamists in doppelter Menge.

Und weil mein eines Mädchen die Füllung der Kekse so mag, habe ich sie auch gleich noch drin gelassen. Ok, ich hätte sie ihr auch pur verfüttern können, aber das war mir doch zu viel des Guten. Denn sie hätte garantiert die ganze Portion Füllung auf einen Sitz verhaftet.
Und genau diese hat sich auch noch gewünscht, dass ich einen Teil vom fertigen Eis in die Eispopsformen stopfe (so weiß sie ganz sicher, dass sie mehr davon abbekommt :-)  )



Insgesamt gibt das Rezept ungefähr einen Liter cremigstes Vanilleeis, auch wenn die Farbe bei mir sich in ein etwas schmuddeliges grau verwandelt hat. Ich war nämlich zu faul, die allerkleinsten Kekskrümel rauszusieben. Deshalb vielleicht nicht ganz so fotogen, aber umso leckerer.
meine süße Werkstatt


Cookies & Cream Eis


500 ml Vollmilch
250 g Sahne
1 Teelöffel gemahlene Vanille
4 Eigelbe 
170 g Puderzucker
1 Prise Meersalz
Oreokekse nach Geschmack, ich habe ca. 12 Doppelkekse genommen
 
 
Zuerst die Milch und die Sahne mit der Vanille aufkochen und vom Herd nehmen.
Eigelbe glatt rühren, dann Zucker und Salz zugeben und die Masse mit dem Schneebesen so lange aufschlagen, bis sie blass und luftig wird.
Nach und nach die Milchmischung vorsichtig dazugeben und unterrühren (sehr langsam, damit das Eigelb nicht stockt).
Die Masse dann in den Topf zurückgeben und nochmalerhitzen, bis sie leicht andickt (das passiert bei 82 bis 84°C).
Die Masse abkühlen lassen und danach für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. 
Eismasse in die Eismaschine geben und nach Herstelleranleitung gefrieren.

In der Zwischenzeit die Kekse in Stücke zerbröckeln und bereitstellen.

Das fertig gefrorene Eis abwechselnd mit den Keksbröseln in eine Vorratsbehälter schichten und eventuell nochmals 2 Stunden nachgefrieren.

Buchvorstellung: Kinder an den Herd

Schon wieder ein Buch... aber das hat seinen Grund...

Kennt ihr noch das auch hier vorgestellte Buch "Kinder kocht!: Wir kochen und backen uns durch das ganze Jahr "?
Das gleiche Team aus Autorin und Köchin, Fotografin, Stylistin sowie Illustratorin und Grafikerin hat sich wieder zusammengesetzt und ein zweites modernes Kinderkochbuch geschaffen, Kinder, an den Herd!: Wir kochen, experimentieren und staunen .

Die Infos zu den Autoren findet ihr unter diesem Link, bei der Buchvorstellung zum ersten Buch.


Und dieses Mal wurde das Buch nicht nur von mir sehnsüchtig erwartet, auch meine Mädels warteten mit. Schuld daran war nicht nur, dass ihnen der erste Band so gefallen hat, sondern auch eine Anfrage vor ungefähr einem halben Jahr. In der Buchvorstellung damals habe ich auch Bilder der beiden veröffentlicht und mit diesen durften sie jetzt auch ins Buch. Gleich am Anfang ist nämlich eine Doppelseite mit den Kindern, die fleißig aus dem ersten Buch gekocht und gebacken haben - als meine beiden sich entdeckt haben, waren sie schon etwas stolz.

Jetzt aber mal was zum Inhalt: Design und Layout bleiben ähnlich, auch der strukturierte, leicht zu folgenden Aufbau der Rezepte.
Allerdings gibt es natürlich andere Kapitel als im ersten Band - und noch etwas ganz tolles: nämlich Küchenexperimente mit ein bisschen Action und viel Hintergrundwissen für Kinder.



DAs sind die einzelnen Kapitel:
  • neues aus der Brotdose (für das Schulvesper)
  • Kinderklassiker neu interpretiert
  • Frühstücksmuffel (damit bleibt man garantiert nicht muffelig)
  • Ruckzuckgerichte für die ganze Familie
  • Märchenküche (mit einem zauberhaften Quiz)
  • Spontanküche aus dem Vorratsschrank
  • Großelternrezepte
  • Wir spielen Restaurant (und kochen dabei 3 verschiedene 3-Gänge Menüs)
Die Rezepte sind abwechslungsreich und bunt (d.h. garantiert mit genügend Vitaminen). Wo möglich, wird Dinkelmehl verwendet.

Es gibt herzhaftes wie Gemüselasagne, Gemüsechips oder auch Zwiebelkuchen genauso wie Süßes wie Hirsebrei mit Blaubeeren, selbstgemachte Müsliriegel oder Apfel-Baisertörtchen.
Ihr seht, es wird sowohl gekocht als auch gebacken. Sogar 2 Brotrezepte sind drin, einmal in Verbindung mit einem Küchenexperiment ein No-Knead-Brot und ein kerniges Großvaterbrot.
Sowieso werden viele Rezepte mit einem Küchenexperiment verknüpft (Warum wird Eischnee steif? Warum muss man beim Zwiebelschneiden weinen? Wieso poppt das Popcorn?)



Ich finde das Buch wieder wirklich sehr gut gelungen und auch unsere Testrezepte sind durchweg lecker geworden. Da wir nicht nur Süßes ausprobiert haben (wer hätte das gedacht????), sind aber nicht alle auf meinem Blog erschienen:

  • Nusswaffeln - besonders leckere Waffeln, die so richtig auch gegen den etwas größeren Hunger sind
  • Minimadeleines - da brauch ich wohl nichts dazu schreiben - mmmmhh
  • Marmorkuchen - ohne Rezeptpost, da es ein ganz "normales" Marmorkuchenrezept ist. Dafür aber gelingsicher und man weiß schon im Voraus, das es ein Kinderliebling wird
  • und noch so ein bisschen "normales", unsüßes wie Risi-Bisi oder Pommes vom Blech
 
 
Genauere Infos zum Buch findet ihr auch hier:
Claudia Seifert und Co.
Kinder, an den Herd!: Wir kochen, experimentieren und staunen
ISBN: 978-3038008422
AT-Verlag
Preis: 19,95 Euro

Wir fanden das Buch wieder sehr schön, wenn auch ab und zu Fertigprodukte verwendet werden oder auch mal die Rezepte sehr einfach gehalten sind. Aber gerade das spornt Kinder vielleicht an, sich zuerst mal mit dem Kochen zu beschäftigen, da schnell ein sichtbarer essbarer Erfolg zu verzeichnen ist.

Ich hatte das Buch "kurz" verliehen und musste mich schon ein bisschen anstrengen, es wieder zu bekommen. Das zeigt doch, dass es nicht nur uns gefällt ;-)

Habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke für die kleineren Köche in eurer Umgebung beisammen? Wenn nicht, wäre dieses Buch kurzfristig noch das ideale Weihnachtsgeschenk für kleine Experimentierer, die sich auch mal gerne in der Küche austoben.

Meine Beiden hatten auf einmal in letzter Zeit Lust, mal Mama und Papa zu bekochen - und sogar dazu schon "ihre" Kochbücher gewälzt (ein bisschen künstlerische Freiheit gehört bei ihnen aber auch dazu - alles was ihnen an Zutaten nicht schmeckt, wird einfach weggelassen ;-)  ) ... bei uns gab es mehrmals Waffeln, Salat (nur für Mama und Papa) und eine Lasagne, bei der so ziemlich alles, was entfernt nach Gemüse aussieht, weggelassen wurde - und als ich auf die Zwiebel bestand wurde wie hier im Experiment die Taucherbrille rausgekramt....





Buchvorstellung Süßer Sonntag

Vielleicht habt ihr es auch schon bemerkt - hier wird es so langsam immer ruhiger.
In der Zwischenzeit gibt es nur noch einmal pro Woche einen neuen Post - und das ist manchmal, wie heute, nicht mal ein Rezept.


Das hat zweierlei Gründe - zum eine gehe ich seit nunmehr fast 3 Monaten wieder arbeiten und das was ich der Zeit gebacken habe, kann man so ungefähr an einer Hand abzählen (und das meiste davon habe ich nicht "blogfein" gemacht).
Zum anderen hatte ich noch einen kleinen Stapel an Rezensionsexemplaren hier liegen, die noch vorgestellt werden wollen.
Dieses Buch kam mir in meiner neuen Situation aber richtig gelegen, hier geht es nämlich so gar nicht um das kunstvolle Prachtstück zum formellen Sonntagsnachmittagskaffe mit der gesammelten Sippschaft.

Ilse König lässt jedem "seinen" süßen Sonntag. Den Rezepten ist nur eins gemein - sie sind zumeist schnell und relativ einfach, aber doch mit einem gewissen Pfiff. Und sie können uns den ganzen lieben langen Sontag begleiten.


Egal ob man auch am Sonntag früh aus den Federn hüpft und klassisch mit Croissants  oder frischen Brötchen frühstücken will - oder auch nur einen kleinen Keks schnappt. Die anderen schlafen gerne lang, verbinden Frühstück und Mittagessen zum ausgedehnten Brunch mit Blätterteig-Tartelettes oder Apfelstrudel. Und für wieder andere geht am siebten Tag der Woche nichts über ein gemütliches Freundes- oder Familientreffen bei Kaffee und Kuchen am Nachmittag.
Die Rezepte sind so vielfältig wie die Vorlieben jedes einzelnen, seinen (süßen) Sonntag zu verbringen.

Die Autorin Ilse König hat wieder ihre beiden Leidenschaften - reisen und Rezepte sammeln - verbunden und diesen über Jahrzehnte zusammengetragenen bunten Fundus aus aller Welt in ihr neues Kochbuch "Süßer Sonntag " verpackt. Nach dem großen Erfolg ihres zuerst im Brandstätter Verlag erschienen Buch Ke:xs hat sie wieder ihr bewährtes Team für dieses schöne Buch "einberufen" und wahrscheinlich so manchen Süßen und zwanglosen Sonntag mit ihnen verbracht.


Sie selbst schreibt, der Sonntag ist für sie ein "Du-musst-nicht"-Tag. Er komme "ganz ohne Korsett, aber mit vielen Möglichkeiten, ihn zu genießen" daher - egal, ob man den Tag wie die Italiener nur mit einem kleinen, süßen Keks beginnt oder wie die Franzosen ihren Mittagstisch mit einer flachen Tarte abschließt.

Ich fand das Buch schon von außen sehr schön (der sehr tief eingeprägte Titel wirkt mit dem hellen Cover richtig edel), aber auch das Innere steht dem ersten äußeren Eindruck in nicht nach.
Klare, wunderschön inszenierte Fotos rufen richtige Sonntagsstimmung hervor, auch die Bilder, auf denen jetzt nicht konkret ein Rezept abgebildet ist, die wahrscheinlich statt dessen eben diesen "sonntäglichen" Eindruck vermitteln sollen. Gerade die wirken auf mich aber irgendwie leicht distanziert (das soll jetzt aber keine Kritik sein) - vielleicht ist das so gewollt?

Jedem Rezept ist mindestens eine Doppelseite inklusive Abbildung gewidmet, meist mit Tipps am Rand (oder auch mal einem netten Spruch zum Sonntag).
Die Rezepte lesen sich leicht und sind verständlich erklärt.

Nach der Einleitung von Ilse König ("Den Sonntag rundum genießen") nimmt sie uns an die Hand und begleitet uns mit süßen Köstlichkeiten vom Start in den Sonntag mit süßen Kleinigkeiten für Frühaufsteher bis zum Fin du Jour mit Trostspendern und süßen Traumbringern.

Die einzelnen Kapitel sind deshalb:
  • Start in den Sonntag
  •                                Süße Kleinigkeiten für Frühaufsteher
  •                                Allerlei für den Langschläfer-Brunch

  • Sonntagstisch
  •                                Tartes der Saison zum Dessert

  • Sonntagnachmittag mit oder ohne Gesellschaft
  •                                Kaffee und Kuchen: Tradition trifft modern
  •                                Feines zum Tee  

  • Sonntagsausflug
  •                                Blechkuchen und andere flache Kuchen für Groß und Klein

  • Sonntagsbesuch bei Familie und Freunden
  •                                Süße Mitbringsel schön verpackt

  • Fin Du jour
  •                                Trostspender, Gôuters für Leseratten und Musikliebhaber,
                                       Schräges für TV-Serienfreaks, süße Traumbringer und mehr
  • Draufgabe
  •                                Süßes zum Draufstreichen


Wie schon geschrieben, die Rezepte sind eher einfach und schnell, aber eben auch abwechslungsreich und ich fand auch noch das ein oder andere Rezept, das ich noch nicht kannte (oder das in Vergessenheit geraten ist).
 
Französische und italienische Einflüsse sind direkt zu bemerken, zum Beispiel an den Early Bird Sablés und dem Buccellato aus Lucca (einem Hefegebäck), die zum Frühstück serviert werden. Oder natürlich bei den Tartes zum Dessert - hier wird es vorwiegend fruchtig mit Erdbeer-Rhabarber-Galette oder Pflaumentarte mit Mascarponecreme.
 
Aber auch die österreichische Herkunft lässt sich nicht leugnen - davon zeugt eine Mohntorte ganz in weiß.
 
Und natürlich gibt es noch Rezepte mit anglo-amerikanischem Einschlag. Mir haben dabei besonders der Zitronenbundkuchen mit Karamell, Katherine Hepburns Brownies oder der Pound Cake Elvis (mit Erdnüssen) gefallen. Alle drei sind direkt auf meine Nachbackliste gewandert (aber nicht alleine, hier gibt es schließlich noch andere leckere Rezepte). Und bei den letzteren zweien handelt es sich wohl sogar um Originalrezepte. Die Brownies wurden von Katherine Hepburn immer selbst gebacken und der Pound Cake war der Geburtstagskuchen des King of Rock'n'Roll.
 
Auch für unser Weihnachtsplätzchenteller habe ich noch Rezepte gefunden (wenn sie auch nicht speziell dafür gedacht sind) - Bocconotti, kleine Betthupferl mit zweierlei Füllung (einmal grüne Feigenmarmelade, einmal Nuss-Nougat mit Nüssen) und Pasticcini mit Nusskaramell.
 
Nachgebacken habe ich bisher nur ein Rezept, den Zebrakuchen hier und er war sehr lecker.
Die Plätzchendose muss noch ein bisschen warten, bis sie gefüllt wird, dazu bin ich leider noch nicht gekommen.
 
Hier noch die genaueren Infos zum Buch:
 
Ilse König
ISBN 978-3850339414
Preis 29,90
 
 
Ich finde das Buch insgesamt sehr gelungen, auch wenn ich mir vielleicht wenigstens ein paar kompliziertere Rezepte für den Kaffeetisch gewünscht hätte. Aber ich glaube, das ist einfach nicht der Stil von Ilse König (und ich habe ja auch eigentlich genug Bücher, wo ich solche Rezepte finde).
 
In diesem Sinne zitiere ich noch aus dem Buch und wünsche euch frohes Backen:
 
"Wer jeden Tag nur Kuchen isst und Keks und Schokolade, der weiss ja nicht, wann Sonntag ist, und das ist wirklich schade (anonym) "