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Cosmea und Colette (Schokokuchen)

Schon lange wollte ich unbedingt mal Cosmeablüten aus Blütenpaste herstellen, hatte aber nie den richtigen Anstoß dazu. Als ich dann für jemand anderen anfing, Rosen zu machen, konnte ich mich dann nicht mehr bremsen und versuchte mich daran. Allerdings brauchte es drei Anläufe, bis ich dann halbwegs damit zufrieden war.
Nur um dann nicht zu wissen, was ich mit den Blüten anstellen sollte. Um sie nur einstauben zu lassen fand ich sie zu schade und wenn sie schon ewig rumliegen, mag ich sie auch nicht mehr den Mädels überlassen, um sie zu vernichten.


Deshalb landeten sie schon nach einem Tag ganz schnell auf einem farblich passenden Kuchen (bin ich den blöd - mache einen Kuchen passend zur Deko????).
Und als ich diesen Post hier so tippte, fiel mir auch noch auf, dass sogar die Namen zueinander passen ;-)

Aber ich muss zugeben, den Kuchen hätte ich auch sowieso gemacht. So langsam ist die Backunlust überwunden und ich mache mich daran, meine Nachbackliste abzuarbeiten. Wie weit ich komme, weiß ich nicht, denn dieser Kuchen war so lecker schokoladig, saftig und dabei auch noch locker, dass er am gleichen Tag schon wieder fast komplett weg war und ausdrücklich nochmal nachbestellt wurde. (Ok es war nur eine kleine Form mit ca. 20 cm Durchmesser, aber trotzdem ...)

 
Aber was will man von einem Rezept von Pierre Herme auch anderes erwarten - er kann eben auch einfache Kuchen in lecker, nicht nur aufwendige Kompositionen. Das Rezept stammt übrigens aus seinem "Larousse - Schokolade"-Buch und ist dort nur eines von vielen möglichen Schokokuchen.

Aber der Löffel löslicher Kaffee im Teig wirkt sich eindeutig sehr positiv auf den Geschmack aus - irgendwie (und das ich als Nicht-Kaffeetrinker) macht er die Schokolade intensiver und das Aroma abgerundeter.


Schokokuchen Colette

Teig:
125 g Zucker
3 Eier
125 g weiche Butter
150 g Schokolade mit 70% Kakaogehalt
60 ml Milch
125 g Mehl
1 TL löslicher Kaffee
1 Prise Salz
 
Guss:
ca. 100 g Vollmilchkuvertüre
Backofen auf 180 °C vorheizen.
Eine Springform mit 20 bis 22 cm Durchmesser ausfetten.
 
Die Eier trennen.
Eigelbe und Zucker hellschaumig schlagen. Die Butter in kleinen Stückchen zugeben und unterschlagen.
 
Schokolade in einen kleinen Topf geben und auf niedrigster Temperatur auf dem Herd schmelzen lassen Dabei gut beobachten und immer wieder umrühren, damit die Schoko nicht anbrennt (aber so kann man sich ein Wasserbad ersparen). Die Milch und den Kaffee zur geschmolzenen Schokolade geben und rühren, bis eine homogene Mischung entstanden ist.
 
Die Schoko-Milchmischung zur Eimasse geben und gut verrühren.
 
Die Eiweiße in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif schlagen.
Mehl und Salz mischen und unter den Schokoladenteig mischen.
Zum Schluss zuerst ca. 1/3 des Eiklars grob unter den Teig rühren, dann den Rest vorsichtig unterheben.
 
In die Backform füllen und ca. 40 Minuten backen (Garprobe nicht vergessen).
 
Zum Abkühlen mit der Form zuerst 10 Minuten auf ein Gitter stellen, dann vorsichtig aus der Form lösen und komplett abkühlen lassen.
 
Die Kuvertüre für den Guss schmelzen und mit einem glatten Messer oder einer Palette auf der Oberfläche verteilen.
 
 
Nach Wunsch noch dekorieren.
 

1 Kommentar:

  1. Hab ich's mir doch gedacht :-D !
    Du hast mir jetzt gleich mal einen Punkt von der Nachbackliste genommen, Barbara! Jetzt weiß ich, dass der Colette Kuchen so lecker schmeckt, wie er klingt.
    Deine Cosmea Blüten sind wunderschön. Ich mag die Blumen sowieso so gern.
    Liebe Grüße Maren

    P. S. Freut mich, dass deine Backunlust überwunden ist!

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