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Leoparden Toastbrot

Es gab hier schon wieder längere Zeit kein Rezept mehr.
Hier wird schon noch gebacken, aber seit ich vor gut einem Jahr wieder angefangen habe zu arbeiten, in bedeutend kleinerem Stil. Ehrlich gesagt fehlt mir auch oft die Lust (und Zeit), den ganzen Kram, um ein Rezept zu veröffentlichen zu erledigen. Also das Backwerk hübsch zu photographieren, das Bild noch zu bearbeiten und Rezept mit einer netten Einleitung zu schreiben.
Nicht zu vergessen, dass ich langsam auch älter werde und sich damit der ganze Süßkram irgendwie auch schon nur beim Ansehen an den Hüften festkrallt.




Aber dieses Toastbrot war mir diese Mühe jetzt doch mal wieder wert. Und die Kalorien lassen sich trotz dem wilden Aussehen auch ganz gut im Zaum halten.
Auch wenn es so oder ähnlich dem einen oder anderen fleißigen Food-Blogleser wohl schon bekannt vorkommt, denn diese Brotvariante war im Frühjahr ein regelrechter Hype.

Wobei es sich eigentlich im engeren Sinne nicht direkt um ein Toastbrot handelt. Es wird nämlich ungetoastet gegessen und schmeckt auch wie Hefezopf leicht süß, lediglich die Form ist durch das Backen in einer Kastenform ähnlich.


Das Rezept stammt aus dem Buch Kinder-Party-Küche: Wir kochen und feiern das ganze Jahr von Claudia Seifert und Co., das ich Ende September als freundliche Überraschung vom Verlag im Briefkasten fand.
Und so schnell wie dieses Rezept habe ich glaube noch nie etwas aus einem Buch nachgebacken.
Schon einen Tag später versetzte dieser Leopard die Geburtstagsgäste meines Mannes in Staunen (und am nächsten Tag die Klassenkameraden meiner beiden Mädels, da sie es in der Brotdose dabei hatten).

Der Teig ist relativ weich und lässt sich dennoch gut verarbeiten. Im Gegensatz zu anderen Rezepten für Leopardenbrot besticht dieses mit einer Ladung Zimt im hellbraunen Teig und sorgt damit noch für einen Geschmacksakzent.

Auf jeden Fall ein echt leckerer Hingucker, der gar nicht schwer zuzubereiten ist und garantiert Wiederholung findet.

meine süße Werkstatt

Leoparden-Toastbrot


Für den Grundteig:
250 ml Milch
80 g Butter
450 g Mehl
25 g Speisstärke
70 g Zucker
1 Prise Salz
20 g frische Hefe

Für den hellbraunen Teig:
1TL Kakaopulver
1 TL gemahlener Zimt
2 Esslöffel Milch
 
Für den dunkelbraunen Teig:
5 TL Kakaopulver
4 EL Milch
 
Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen lassen, dann die Milch zugeben und den Topf vom Herd ziehen. So wird sichergestellt, dass die Milch nicht zu heiß ist und die Hefe abtötet.
Die restlichen Zutaten für den Grundteig in eine Schüssel geben und mit den Knethaken den Handmixers zu einem nicht ganz glatten Teig vermischen.

Den Teig halbieren. Die eine Hälfte fertig kneten, bis sich ein glatter, elastischer Teig gebildet hat. Diesen beiseite legen.
Die andere Teighälfte erneut halbieren und mit den jeweiligen Zutaten für den hellbrauen bzw. dunkelbraunen Teig verkneten.

Aus jeder Teigsorte jeweils 7 Kugeln formen und zugedeckt eine Stunde lang gehen lassen.

Dann zuerst aus den hellbrauen Teigkugeln ca. 10 cm lange Rollen formen.
Die dunkelbraunen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 20 cm lang und 7 cm breit auswellen und jeweils um eine hellbraune Rolle wickeln.

Zum Schluss auch die hellen Teigrollen zu 10 cm langen und ca. 10 cm breiten Quadraten ausrollen und um die dunkelbraunen Rollen wickeln.

Jede dieser so entstandenen 7 Rollen nun durch sanfteshhin- und Herrollen auf Kastenformlänge (meine hat 30 cm) verlängern.
Die Kastenform ausfetten und die Rollen einsetzen.
Nochmals abdecken und 30 Minuten gehen lassen.

In er Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen und dann das Leopardenbrot 45 Minuten backen.
Kurz in der Form auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Gitter komplett abkühlen lassen
 
 

1 Kommentar:

  1. Hi Barbara,
    das ist ja ein tolles Brot. Das Rezept ist schon abgespeichert. Das möchte ich unbedingt nachbacken.
    LG Melli

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